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  • Von: Dr. Michael Fiedeldey (Initiative ENERGIEWENDE ... mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Energie mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 3.173 Unterstützer
    3.173 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen.

Strom darf kein Luxusgut werden: Für eine bezahlbare Energiewende

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Zum 1. Januar 2017 steigen die Strompreise in Deutschland auf ein neues Rekordniveau. Ursache hierfür sind massiv steigende Steuern, Abgaben und Entgelte. Damit werden die Kosten der Energiewende auf alle Haushalte und kleinen und mittelständischen Unternehmen umgewälzt. Wegen der massiv steigenden Netznutzungsentgelte der „Tennet“ werden die bayerischen Stromkunden besonders stark belastet.

14 nordbayerische Stadtwerke haben Initiative (www.energiewende-bezahlbar.de) ergriffen: Damit Strom nicht zu einem Luxusgut wird fordern wir, dass die Kosten für die Energiewende reduziert und solidarisch auf alle Stromkunden verteilt werden. Nur so wird die Energiewende ein Erfolg.

Wir fordern:

1.) Das Entgelt für die Stromübertragungsnetze in Deutschland soll für alle Regionen
in Deutschland gleich sein.
2.) Der Ausbau von Stromtrassen und die Errichtung von Offshore-Windparks
müssen besser koordiniert werden.
3.) Über eine Novelle des Erneuerbare Energien-Gesetzes muss die Umlagefinanzierung
für erneuerbare Erzeugungsanlagen beendet werden.
4.) Energieintensive Unternehmen dürfen nicht weiter von den Kosten der Energiewende befreit werden.

Begründung:

Die Energiewende ist zwingend nötig, doch die hohen Kosten hierfür sind ungerecht verteilt. Um die Akzeptanz der Energiewende langfristig zu sichern, sollte die Strompreiserhöhung nachhaltig gedämpft werden. Ausnahmeregelungen, etwa für energieintensive Industrien, befeuern die Spirale der Preiserhöhungen weiter. Daher sollten sich alle Stromkunden solidarisch an der Finanzierung der Energiewende beteiligen. Dafür muss das Umlagen- und Entgeltsystem grundlegend überarbeitet werden, um in Zukunft eine faire Lastenverteilung herzustellen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Bamberg, 14.11.2016 (aktiv bis 13.01.2017)


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Debatte zur Petition

PRO: Atomstrom wurde bisher mit mehr als 200 Mrd. Euro vom Steuerzahler subventioniert (nicht vom Stromkunden!). D. h. hier wurden die Kosten für diese damals neue Technologie sozial gerecht auf die Schultern aller deutschen Steuerzahler verteilt, so dass ...

PRO: Die Petition ist zwingend nötig. Alleine ein Wegfallen der EEG-Befreiung für besonders energieintensive Unternehmen würde den Geldbeutel der Privathaushalte massiv entlasten.

CONTRA: Die Initiative ist reine Augenwischerei. Das Kernproblem ist die völlig vermurkste Energiewende, die wir in dieser Form nicht brauchen. Das EEG hat uns die Misere eingebrockt und muss ersatzlos gestrichen werden. Abgezockt werden wir nämlich nicht von ...

CONTRA: Nordbayern hat sich entschieden, massiv auf teure und nur aufgrund der Energieumlage für wenige sich rechnende Riesen-Windparks zu bauen. Diese Kosten soll und muss der Verursacher tragen!!! Eine Umlage auf alle Bürger wäre äußerst ungerecht. Vor allem ...

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