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Bild zur Petition mit dem Thema: Robert-Schumann-Philharmonie, Chemnitz in Teilzeit geschickt. Wo A drauf steht, gehört auch A rein! Robert-Schumann-Philharmonie, Chemnitz in Teilzeit geschickt. Wo A drauf steht, gehört auch A rein!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig
  • Region: Chemnitz mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 5.538 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Robert-Schumann-Philharmonie, Chemnitz in Teilzeit geschickt. Wo A drauf steht, gehört auch A rein!

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Der Stadtrat der Stadt Chemnitz stellt gegenwärtig mit seinen Beschlüssen zu gravierenden Einschnitten bei den Städtischen Theatern die Weichen für die Zukunft. Teilzeitphilharmonie mit Ergebnis B-Orchester, das ist unerträglich! Das wollen wir nicht.

Mit Geschick und Fantasie sind mit Sicherheit Lösungen zu finden, die nicht nur vertrösten und einseitige Opfer abverlangen, sondern die Robert-Schumann-Philharmonie in ihrer künstlerischen Substanz, ihrem Stellenplan und in würdig gerechter Bezahlung der Musiker als A-Orchester und Qualitätsmotor der Städtischen Theater Chemnitz erhält. Dazu fordern wir die Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und die Chemnitzer Stadträte und das Land Sachsen, vertreten durch den Ministerpräsidenten Stanislav Tillich mit den Gremien des Sächsischen Landtages auf.

Sichern Sie durch genügend Mittelbereitstellung die Robert-Schumann-Philharmonie als A-Orchester im Rahmen ihrer bisherigen Aufgaben im Verband der Städtischen Theater Chemnitz. Gewährleisten Sie langfristige Perspektiven zu Absicherung der Finanzierung.

Das kann gelingen durch gerechte Lastenverteilung und solidarischen Ausgleich innerhalb der Stadt und bessere Finanzierungsausstattung der Kommune im Verhältnis zwischen Bund, Länder und Kommunen.

Begründung:

Unterstützen Sie den Appell und die Petition der Freunde der Robert-Schumann-Philharmonie e.V. zum Erhalt der Robert-Schumann-Philharmonie als A-Orchester in Qualität und Quantität mit gerechter Bezahlung und Würdigung.

Trotz leicht erhöhter Zuschüsse bewirken die als Verhandlungsgrundlage vorgelegten Konzeptvarianten in der gegenwärtigen Spardiskussion um die Städtischen Theater eine einschneidende Stellenreduzierung und einen weiteren Verzicht auf gerechte Bezahlung in der Robert-Schumann- Philharmonie. Damit droht der Philharmonie die Rückstufung auf ein B-Orchester und eine erhebliche Leistungsreduzierung und damit auch dem Theater als Ganzes. Mit der „Abschmelzung“ von mittelfristig 13 Stellen ist der bisherige Qualitätsgarant für Konzert, Musiktheater, Ballett und für die impulsgebend vielfältigen Vernetzung der Philharmoniker in der Kultur der Stadt nicht mehr gegeben. Die Stadt verliert einen Teil ihres identitätsstiftenden Gesichts. Wieder ein Teil A-Qualität bröckelt ab und es sind nicht nur 13 Musiker und der gebotene Anstand würdiger Bezahlung von studierten Fachkräften! Der Anspruch auf Bildung, auf Perspektive und Lebensqualität einer Großstadt, die Wahrnehmung auf Augenhöhe mit Leipzig und Dresden wird um einen weiteren Teil aufgegeben. Chemnitz wickelt sich ab und schadet sich damit nicht nur selbst, sondern der gesamten Region Chemnitz sowie der Metropolregion Dresden-Leipzig-Chemnitz. Das Land Sachsen ist in seiner wichtigsten Wirtschaftsregion Chemnitz unmittelbar von diesem Qualitätsverlust betroffen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Chemnitz, 11.10.2013 (aktiv bis 10.12.2013)


Neuigkeiten

Der Titel wurde inhaltlich angepasst um der Petition mehr Ausdruck zu verleihen. Neuer Titel: Teilzeitphilharmonie mit Ergebnis B-Orchester, das ist unerträglich! Für den Erhalt des A-Orchesters Robert-Schumann-Philharmonie, Chemnitz in Teilzeit geschickt. ...

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Debatte zur Petition

PRO: Die Tatsache, dass sich ein A - Orchester zu einem B - Orchester durch Stellenkürzung entwickeln wird und diese an sich schon schlimm genug ist, ist die eine Seite.Denken Sie an Nachwuchsmusiker, denen mit diesem Vorgehen ein Stück Zukunfzsvision genommen ...

PRO: Die Frau an der Supermarktkasse jammert mich auch. Das wäre dann der Punkt, wo sich sehr viele Menschen mal einigen und diese Einigkeit zeigen müssten, daß es grundsätzlich ungerecht zugeht. Uns Musikern eine angebliche Höhe des Gehaltes vorzuhalten, ...

CONTRA: Das Orchester könnte trotz der Streichung einiger Stellen noch gut als A-Orchester existieren. Lieber auf ein paar Musiker verzichten als die Sparten Schauspiel und Ballett dafür streichen zu müssen. Und die "gerechte und faire" Bezahlung, von der hier ...

CONTRA: Die Damen und Herren der R-S-Phil scheinen ein echtes Luxusproblem zu haben. Die Ansicht, als "Akademiker" sei es nur recht und billig, 3000.- und mehr EUR zu verdienen, ist wohl mehr der Hybris als wirtschaftlicher Vernunft zuzurechnen? Wissen denn diese ...

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Petitionsverlauf


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