„Tierhaltergenehmigung einführen – Verantwortung vor der Anschaffung“

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Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

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Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss


Wir fordern den Deutschen Bundestag auf, die gesetzlichen Voraussetzungen für einen bundesweit einheitlichen Sachkundenachweis beziehungsweise eine Tierhaltergenehmigung für die private Haltung von Heimtieren zu prüfen und einzuführen.

Ziel muss sein, dass Menschen bereits VOR der Anschaffung eines Tieres grundlegende Kenntnisse über dessen Bedürfnisse und artgerechte Haltung nachweisen.

Eine solche Regelung sollte insbesondere folgende Punkte berücksichtigen:

• einen tierartspezifischen Sachkundenachweis vor der erstmaligen Anschaffung
• grundlegende Kenntnisse über Haltung, Ernährung, Pflege, Gesundheit und Sozialverhalten
• Aufklärung über die langfristigen finanziellen und zeitlichen Verpflichtungen der Tierhaltung
• eine möglichst unbürokratische Registrierung von Tier und Halter, soweit dies für die jeweilige Tierart sinnvoll und verhältnismäßig ist
• eine zuverlässige behördenübergreifende Kontrolle bestehender Tierhalteverbote • die Möglichkeit, eine Tierhaltergenehmigung bei schweren oder wiederholten Tierschutzverstößen zu versagen oder zu entziehen
• angemessene Übergangsregelungen für Menschen, die bereits Tiere halten
• praktikable Ausnahmen beispielsweise für kurzfristige Notfall-, Pflege- und Tierschutzsituationen

Begründung


Tiere sind fühlende Lebewesen und keine Gegenstände, die man spontan anschaffen und bei Überforderung wieder abgeben sollte.

Wer ein Tier aufnimmt, übernimmt Verantwortung – oft für viele Jahre.

Trotzdem können Heimtiere in Deutschland grundsätzlich angeschafft werden, ohne dass zukünftige Halter zuvor nachweisen müssen, dass sie die grundlegenden Bedürfnisse der jeweiligen Tierart kennen.

Fehlendes Wissen kann schwerwiegende Folgen haben: falsche Ernährung, mangelnde medizinische Versorgung, fehlende Sozialkontakte, ungeeignete Unterbringung oder eine Haltung, die den Bedürfnissen des Tieres nicht gerecht wird.

Eine Tierhaltergenehmigung darf dabei nicht zu unnötiger Bürokratie führen und verantwortungsvolle Tierhalter nicht unverhältnismäßig belasten.

Sie soll vor allem eines erreichen:

Wissen vermitteln, bevor ein Tier darunter leiden muss, dass dieses Wissen fehlt.

Auch Tierheime und Tierschutzorganisationen könnten profitieren, wenn Menschen bereits vor einer Anschaffung stärker über Verantwortung, Kosten und die tatsächlichen Bedürfnisse eines Tieres aufgeklärt werden.

Gleichzeitig müssen Menschen, denen aufgrund schwerwiegender Tierschutzverstöße die Tierhaltung untersagt wurde, wirksamer daran gehindert werden, erneut Tiere aufzunehmen.

Verantwortung beginnt nicht erst, wenn das Tier bereits im Wohnzimmer sitzt. Verantwortung beginnt vor der Anschaffung.

Ein Tier kann sich seinen Menschen nicht aussuchen.

Deshalb sollte unsere Gesellschaft alles Zumutbare dafür tun, dass diejenigen, die Tiere halten, zumindest über das notwendige Grundwissen verfügen.

🐾 Für mehr Sachkunde. 🐾 Für verantwortungsvolle Tierhaltung. 🐾 Für besseren vorbeugenden Tierschutz.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Michelle Meyer, Hannover
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.09.2026
Sammlung endet: 24.09.2027
Region: Deutschland
Kategorie: Tierschutz

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Warum Menschen unterschreiben

Tierhaltung nur mit Genehmigung … nicht jeder kann sich einfach ein Tier halten … die Rahmenbedingungen müssen stimmen … tierliebe, tierkosten und richtige Unterbringung im ordentlichen Haushalt … futterkosten und tierarztkosten muss der tierhalter auch bezahlen können ..

Meine Dringlichkeit und meine Betroffenheit

Keine Herdenschutz- oder Hütehunde mehr in Etagenwohnungen - keine wahllose Vermehrung in der 'Hobbyzucht'- keine Prestigehaltung ohne Sachverstand

Manche schaffen sich ein Tier an und haben keine Ahnung. DieTiere leiden darunter oder werden dann ausgesetzt.

ja und das sofort.

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