Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Das neue ab 10.07. zu beantragende Programm der Bundeswirtschaftsministeriums weist bei der Planung/Durchführung massive gedankliche Fehlleistungen aus. KMU, die bisher nicht steuerberaterlich vertreten sind, werden von dem Programm faktisch ausgeschlossen und damit diskriminiert, obgleich sie diejenigen sind, die mutmaßlich am Härtesten betroffen sind.
Begründung
Die offizielle Seite https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de stellt auch an bislang nicht steuerberaterlich vertretene KMU die Aufforderung, Anträge über eingetragene Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer und Buchprüferinnen zu stellen. Die IHKen haben dieses Problem im Laufe des Gesetzgebungsverfahren zwar gesehen und reklamiert, konnten sich aber nicht mit ihrer Auffassung durchsetzen. Weiterhin ist es auch so, daß Anfragen der betroffenen KMU bei dutzenden von StB ergeben haben, daß schlichtweg keine Kapazität und in vielen Fällen auch kein Interesse an der Unterstützung der betroffenen KMU besteht. Ganz abgesehen davon wird sich niemend der antragsberechtigten Berufsgruppe freiwillig dazu bereit erklären, die Einreichung der Unterlagen für die meist ohnehin klamme Klientel kostenfrei zu übernehmen, so daß im Falle des Scheiterns des Antrages auch noch die Kosten des StB zu tragen wären. Eine sofortige Änderung der Antragsregel ist notwendig, um Schaden von den betroffenen KMU abzuwenden