Habitation

Überzogene Mieterhöhungen in den Wohnheimen stoppen! Kosten nicht auf Studierende abwälzen!

Petition is directed to
Geschäftsführung des Studentenwerks Halle (Saale), Landeswissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann, CDU-Landtagsfraktion, SPD-Landtagsfraktion, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN-Landtagsfraktion,, DIE LINKE-Landtagsfraktion, FDP-Landtagsfraktion
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  1. Launched February 2023
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  5. Failed

Die Petent*innen fordern das Studentenwerk Halle dazu auf, seinem sozialen Auftrag gerecht zu werden und die Mieterhöhungen in den Wohnheime zurückzunehmen. Darüber hinaus fordern wir das Wissenschaftsministerium Sachsen-Anhalts und die Abgeordneten der demokratischen Fraktionen im Landtag von Sachsen-Anhalt dazu auf, den sozialen Auftrag des Studentenwerks politisch und finanziell sicherzustellen.

Reason

In den letzten Wochen haben viele Mieter*innen in Studierendenwohnheimen des Studentenwerkes Halle Mieterhöhungsschreiben bekommen. Die Miete soll dabei ab dem 1. April erhöht werden. Was angesichts der Teuerungskrise und der strukturellen Unterfinanzierung des Studentenwerkes erst einmal verständlich erscheint, ist es in diesem Ausmaß allerdings keineswegs. Denn es wurden nicht nur die erhöhten Energiekosten weitergegeben, sondern es kommt auch zu einer kräftigen Erhöhung der Kaltmiete sowie der Möblierungspauschale. Das führt dazu, dass die Gesamtmiete überall steigt, von 20 bis über 40 Prozent. Uns liegen Mieterhöhungen von bis zu 41 Prozent, in Zahlen um bis zu 96€, vor. Das trifft viele Studierende in der Krise besonders hart, beeinträchtigt ihr Studium und ist nicht zu rechtfertigen. 
Denn die Mieterhöhungen fallen so extrem aus, obwohl die Energiepreise auch in Halle gerade wieder sinken. Außerdem werden auch die anderen Beträge wie die Kaltmiete angehoben. Insgesamt gibt es keine transparente Berechnung, an der sich die gestiegenen Kosten nachvollziehen lassen. Zwar wissen wir, dass das Studentenwerk natürlich keinen Profit macht und viele sinnvolle Angebote hat, aber wir wollen nicht, dass die Mieter*innen derart unverhältnismäßig draufzahlen. Es ist nicht haltbar, dass es ab 1. April zu Preisen von 28 Euro pro Quadratmeter kommen soll. 
Wir rufen deshalb das Studentenwerk Halle dazu auf, die Mieterhöhungen zurückzunehmen und Transparenz herzustellen. Wir rufen das Land Sachsen-Anhalt dazu auf, den sozialen Auftrag des Studentenwerkes politisch und finanziell zu untersetzen und gemeinsam mit dem Studentenwerk zu verhindern, dass sich die soziale Krise der Studierenden verschärft. Wir brauchen ein Studentenwerk, welches gerade soziale Notlagen abfedert - das geht nur mit fairen Mietpreisen.

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News

Viele Studierende können sich die Mietsteigerungen, trotz Nebenjob, Regelstudienzeit und 6er-WG, schlicht nicht leisten. Sie leben gerade in Wohnheimen, weil diese halbwegs günstig sind - das wären sie ab dem 1.4. nicht mehr. Das darf also nicht so passieren.

- Halle ist mit Greifswald eine der billigsten Studentenstädte überhaupt - Kosten werden erzeugt und müssen beglichen werden, diese Erhöhung ist sehr moderat

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