Region: Bavaria
Welfare

Und wer denkt an die pädagogischen Mitarbeiter - fallen wir hinten runter???

Petition is directed to
Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
1.534 Supporters 1.294 in Bavaria
5% from 24.000 for quorum
  1. Launched 20/05/2020
  2. Collection yet 4 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name and place and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

Bevor ich Ihnen heute mein Anliegen näherbringe, kurz zu meiner Person: Ich bin die Leitung einer fünfgruppigen Einrichtung, die seit Beginn der Pandemie durchgängig Notbetreuung anbietet.

Mein Anliegen richtet sich an das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, welches Frau Staatsministerin Carolina Trautner unterstellt ist.

Am Anfang stand der Schutz der Kinder, Eltern aber auch der Mitarbeitenden an erster Stelle. Dies konnte durch neue Hygienepläne sowie durch das Umstellen der Dienstpläne sichergestellt werden. Aufgrund der sich wöchentlich ändernden Regelungen zur Systemrelevanz der Eltern, musste die Notbetreuung für immer mehr Kinder erweitert werden.

Anfängliche Vorgaben, die max. fünf Kinder pro Gruppe zuließen, reduzierte Bereitstellung von Spielzeug vorsahen und den Kontakt zum pädagogischen Fachpersonal auf ein Minimum begrenzten, wurden schnell gelockert und in Empfehlungen umgewandelt.

Für mich stellt sich nun die unausweichliche Frage, wie ich meine Kolleginnen und Kollegen schützen kann?

Ich spreche mit Sicherheit im Namen vieler Kolleginnen und Kollegen. Wir verstehen auch die Eltern, die auf die Betreuung ihrer Kinder angewiesen sind und freuen uns natürlich über jedes einzelne Kind, das zurück in unsere Einrichtung kommt.

ABER:

Für jeden Bereich, egal ob Schule, Gastronomie oder Friseure, werden diffizile Schutzpläne ausgearbeitet. Lediglich für unseren Bereich gibt es weiterhin nur Empfehlungen.

Was ist mit den Kolleginnen oder Kollegen, die zu den sogenannten Risikogruppen gehören? Was ist mit der steigenden Kinderzahl in den Einrichtungen? Wie sollen die erforderlichen Mindestabstände eingehalten werden? Wen interessiert, ob WIR unsere Gesundheit gefährden und ob unsere Belastungsgrenze erreicht ist?

Gefühlt niemanden!

Reason

Ich fordere im Namen meiner Kolleginnen und Kollegen ausgearbeitete Schutzkonzepte für die Kitas, und nicht nur Empfehlungen, die keinerlei Bezug zur Realität haben.

Des Weiteren wird nun eine Notbetreuung für die Sommerferien von Seiten des Ministeriums gefordert.

Ich betone an dieser Stelle ausdrücklich, dass auch wir eine Auszeit benötigen, um dem Alltagsstress zu entfliehen und einen nachhaltigen Erholungseffekt zu erzielen. Auch wir haben Kinder, die ihre Sommerferien mit ihren Eltern verbringen möchten! Und auch die Kinder, welche von Beginn an in der Notbetreuung waren, benötigen eine Erholungsphase.

Daher sprechen wir uns ganz klar GEGEN eine grundsätzliche Öffnung in den Sommerferien und für ein Recht aus, die Kita für mindestens zwei Wochen schließen zu dürfen.

Diese Entscheidung ist keine die den Trägern überlassen werden kann. Den auch den Trägern bleibt dann kein Handlungsspielraum, und Sie müssen sich dem Druck der Eltern beugen.

Weder das pädagogische Fachpersonal, noch ich als Leitung sehen eine Möglichkeit, diesem Wunsch der Notbetreuung nachzukommen.

Thank you for your support, Julia Rackl from Büchenbach
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