Wir fordern die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) auf, dass die Bronzeskulptur „Idee di Pietra“ von Giuseppe Penone, besser bekannt als Penone-Baum, dauerhaft in der Karlsaue verbleiben darf.

Begründung

Der Penone-Baum braucht ein weiteres Mal eure Unterstützung – helft bitte mit, dass er nach dem erfolgreichen Ankauf als Symbol der dOCUMENTA (13) in der Karlsaue bleiben kann.

Die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) will ihn dort nicht mehr haben – er sei nur Gast gewesen. Um die barocke Anlage zu schützen, lasse man keine Ausnahme zu, weil sonst die historische Karlsaue irgendwann nur noch ein Stadtpark mit Skulpturen sei.

Diese Entscheidung wird dem Kunstwerk nicht gerecht. Der Penone-Baum hat durch seine bloße Existenz, seine vielfältigen Bezüge und als Highlight der im Park verstreuten Kunstwerke gerade die Großartigkeit, die Einzigartigkeit und die Schutzwürdigkeit des Parkensembles betont. Er ist zu einem Botschafter geworden, der uns im wunderbaren documenta-Sommer vor Augen geführt hat, was für eine Perle wir mit der Karlsaue besitzen. Der Penone-Baum ist längst ein lebendiger Teil der ihn umgebenden Landschaft geworden und tief verwurzelt im Bewusstsein der hunderttausenden Besucher der letzten documenta.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

der Standort ist wesentlicher Bestandteil des Kunstwerks. Reißt man es vor dem Rosengarten weg wird das Kunstwerk samt seiner Ausstrahlungskraft beschädig. Der Baum ist nicht documenta-Kunstwerk, er hat sich für uns Kasseler zu einer wunderbaren, modernen Art Denkmal entwickelt. Er kann nur am Standort uns Kasseler zum Innehalten und Erinnern, zum weiter aufbauen mahnen.

Contra

Die Skulptur ist in jedem Fall an jedem Ort in Kassel weit sichtbarer Hinweis auf den Zwang der Menschen die Stadt zu dekorieren. Warum das dort unten in der Karlsaue sein soll und nicht bspw.vor der Martinskirche vielleicht im Tausch mit dem lustigen Männchen ist mir schleierhaft.