Wir müssen jetzt aktiv werden, damit zur nächsten Landtagswahl 2019 in der Bildungspolitik maßgebliche Veränderungen angegangen werden. Das ist eine Chance, da alle Schülerinnen und Schüler ein Recht auf Bildung haben.

Ausfallstunden in den Schulen sollen auf dem Zeugnis dokumentiert werden, analog zu den Fehlstunden der Schülerinnen und Schüler.

Durch diese Petition wird ein weiteres Puzzle Stück zur Messbarkeit der Bildungslücke geschlossen.

Begründung

Durch meine persönliche Erfahrung in der Abiturvorbereitung, gab es durch die Ausfälle keinen Unterricht und somit zu wenig Zeit für die Abiturvorbereitung. Die Lösung ist nicht das Abitur zu verlängern, sondern vielmehr den vorhandenen Spielraum zu nutzen.

Der Ausfall von Unterrichtsstunden ist eine Auswirkung von zu wenig Lehrkräften und somit zu wenig Mitteln für die Bildung im Land. Es betrifft uns alle: Schüler, Lehrer, Eltern und die Wirtschaft.

Die Schüler freuen sich bis zur Oberstufe über mehr Freizeit, durch Unterrichtsausfälle, aber spätestens zum Schulabschluss rächt sich die fehlende Zeit, daraus kann ein schlechteres Abgangszeugnis resultieren.
Die vorhandenen Lehrer werden proportional mehr belastet und können die Mehrarbeit nicht kompensieren. Die Eltern sorgen sich um die Zukunft Ihrer Kinder, denn das Abgangszeugnis ist die Eintrittskarte für den Start einer Ausbildung oder eines Studiums.

Die Wirtschaft bemängelt die nötigen Voraussetzungen, von Schulabgängern, um erfolgreich den Anforderungen der heutigen Zeit gerecht zu werden.

Um eine Änderung herbeizuführen benötigen wir eine transparente Aufzeichnung der Situation, damit allen Beteiligten der Handlungsbedarf aufgezeigt wird.

Beispiel: Die Fehltage von Schülern sollen die Bereitschaft und Anwesenheit gewährleisten, genau das soll mit dieser Petition dem Bildungsträger aufgezeigt werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Daniel Nottle aus Rüthnick
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Pro

Unterrichtsausfall ist eine Grauzone. Hier ist Transparenz nötig. Übliche Verschleierungstaktigen heißen u. a. Aufgabenstellung, Stundentafelkürzungen in den einzelnen Fächern z. B. 3 statt 4 Wochenstunden Englisch.

Contra

Das Einführen eines solchen Vermerks unterstützt lediglich den Neoliberalismus und die damit einhergehende gier- und neidgesteuerte Ellenbogentaktik. Es legitimiert leistungszentrierte Anforderungen, wie z.B. den NC. Sinn der Sache ist nicht, sich dem völlig überholten und als ungesund erwiesenen System zu unterwerfen, indem man Zeugnisse erneuert und Rechtfertigungen für "schlechte" Noten sucht. Man sollte stattdessen daran arbeiten, generell Eignungsprüfungen statt NC für den Eintritt in bestimmte Studiengänge zu nutzen, um jedem und jeder zu einem fairen Studieneinstieg zu verhelfen.