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Bild zur Petition mit dem Thema: Unterstütze mit deiner Stimme die Initiative für Ausbildungserlaubnisse für (junge) Geflüchtete! Unterstütze mit deiner Stimme die Initiative für Ausbildungserlaubnisse für (junge) Geflüchtete!
  • Von: Mimikri e.V.
  • An: Regierungspräsident Thomas Bauer
  • Region: Mittelfranken mehr
    Kategorie: Migration mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 2.350 Unterstützende
    1.183 in Mittelfranken
    Sammlung abgeschlossen

Unterstütze mit deiner Stimme die Initiative für Ausbildungserlaubnisse für (junge) Geflüchtete!

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Junge Geflüchtete, ausgestattet mit erfolgreichen Schulabschlüssen und Ausbildungsverträgen, treffen auf eine große Anzahl offener Lehrstellen in Mittelfranken – Das Problem?! Viele erhalten keine Genehmigung der zuständigen Ausländerbehörde und konnten am 01. September ihre Ausbildung nicht beginnen.

Wir fordern die Politik und die verantwortlichen Behörden daher auf allen Ebenen auf, den gegebenen Ermessensspielraum bei der Vergabe der Ausbildungserlaubnisse und Ausbildungsduldungen zugunsten der Geflüchteten zu nutzen und Ausbildungen zu genehmigen.

Begründung:

Den jungen Geflüchteten wird die Integration in die deutsche Gesellschaft massiv erschwert. In vielen Fällen verweigern die Ausländerbehörden in Mittelfranken die ersehnte Ausbildung. Als Begründung für die Ablehnungen wird durch die kommunalen und zentralen Ausländerbehörden häufig die fehlende Identitätsklärung der jungen Menschen angeführt.

Die meisten der jungen Menschen befinden sich im Klageverfahren gegen den negativen Asylbescheid. Nach aktuellem Stand über die Auslastung der Gerichte, können sich die Entscheidungen über die Verfahren noch über Jahre hinwegziehen. Ob eine Abschiebung später überhaupt durchgesetzt werden kann, ist vollkommen unklar. Die Folgen der abgelehnten Ausbildungen sind vielfältig und schwerwiegend. Dass gesellschaftliche Ausgrenzung – und dazu gehört die Nichtteilnahme am Berufs- und Arbeitsleben – nicht nur zu erheblichen persönlichen Belastungen führen kann, ist bekannt.

In den letzten zwei Jahren wurden Bildungsangebote geschaffen und junge, unbegleitete Flüchtlinge in Jugendhilfeeinrichtungen auf ein gesundes und stabiles Lebensfundament gestellt. Viele gerade mittelständische Unternehmen haben jungen Geflüchteten Praktika ermöglicht und Auszubildende gefunden, die sie jetzt einstellen möchten. Es wurden seitens der öffentlichen Hand und privater Initiativen massive Investitionen und Anstrengungen getätigt. Ziel dieser Ausgaben sollte u.a. eine Vermittlung in Ausbildung sein. Allerdings werden, wenn die jetzige Ablehnungspraxis weitergeführt wird, weitere Kosten produziert, da die jungen Menschen dann Sozialleistungen beziehen müssen, anstatt selbst in die Sozialkassen einzahlen zu können.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Nuernberg, 20.09.2017 (aktiv bis 19.12.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Auch wenn nur ein Bruchteil der jungen Flüchtlinge mit einer guten Ausbildung in Ihre Heimat zurückkehren, nachdem es befriedet ist, so nutzt das dem Land wesentlich mehr zum Aufbau als das was wir heute in Afghanistan ausgeben.

PRO: Durch die Ausbildung entsteht eine Win/Win Situation. Die Flüchtlinge die sich dadurch selbst ernähren können und wieder ein eigenständiges Leben führen können. und der Staat, der dadurch weniger Kosten (Sozialhilfe) hat.

CONTRA: Die Petition bringt rein gar nichts. Auch wenn die geforderte Anzahl Unterschriften zusammenkommt, wird es keine Ausbildungserlaubnis ohne Pass oder sonstige Identitätsfeststellung geben. Die Ausländerbehörde würde nämlich dann gegen geltende Gesetze ...

CONTRA: Was hindert denn den Asylbewerber daran, sich einen Pass zu besorgen. Er hat doch sogar eine Mitwirkungspflicht bei der Passbeschaffung, weil er sich ohne Pass illegal in D aufhält. Diese Petition ist demzufolge überflüssig, weil es nie eine Aufenthaltserlaubnis ...

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