Offener Brief mit der Aufforderung die Werbekampagne Nivea "Weihnachten" einzustellen !!

Sehr geehrte Damen und Herren (vielleicht auch Mütter und Väter) von Nivea/Beiersdorf AG,

ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich mich auf Grund Ihrer produzierten und veröffentlichten Werbeaktion "Weihnachten"

www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=qu0psLhgFrA

im Namen vieler Kinder, Väter, Vätergruppen, aber auch Müttern und entsprechenden Interessengruppen, also genau genommen

vieler ELTERN und KINDER

diskriminiert fühle.

In Ihrem Werbefilmbeitrag wird das Wort Familie genutzt, aber offensichtlich wurde der VATER des Kindes in der Handlung insoweit nicht erwähnt, was dazu führt dass es ihn -für das Kind im Film und die Zuschauer- nicht gibt.

Meines Wissens war es so gut vor 2000 Jahren, als Jesus Christus durch die Jungfrau Maria geboren wurde. Er hatte keinen leiblichen Vater, sondern den "Onkel" Josef. Aber dieses wissen Sie sicherlich auch.

Kinder werden nunmal durch Väter gezeugt, so dass es eine Mutter und einen Vater gibt !

Dass es nun im Jahre 2013 einen Werbespot gibt, in dem eine "Familie" gezeigt wird, in dem der Vater des Kindes aus welchen Gründen auch immer fehlt, wird mit befremden von mir aufgenommen. Ich fühle mich im Namen vieler Väter diskriminiert und habe desahlb diese Petition im Rahmen des Artikel 5 Grundgesetz erstellt.

Das Drehbuch und die Idee zu diesem Film würde mich sehr interessieren. Ist der Onkel im Film der neue Papa ? Wo ist die andere Oma und der andere Opa ?

Und vor allem warum wird der Vater nicht gezeigt ? Er hätte ja auch nur erwähnt werden können -z.B. ein Geschenk mit einer kleinen Karte drauf "von Papa für meinen Engel"- zum Beispiel.

Oder der Papa hätte mit dem Kind telefonieren können, an der Tür ein Geschenk abgeben können und ich hätte noch viele andere Beispiele, wie man eine Werbeaktion erfolgreich gestalten kann. Nur darf es nicht sein, dass Väter durch Onkels ersetzt werden !! Und Väter ausgegrenzt und entsorgt werden. Das passiert leider im realen Leben oft genug.

Der ausgestrahlte Werbespot ist aus meiner persönlichen und der von vielen mir bekannten betroffenen Kindern, Eltern, vor allem Vätern gegenüber väterfeindlich und diskriminierend, ehrverletzend für Kinder und aus psychologischen Gesichtspunkten kinderfeindlich.

Ich/Wir (die Unterzeichner/innen) dieser Petition fordern Sie auf, die Werbekampagne sofort einzustellen und keine weitere Werbung zu produzieren, wo sich Menschen, Mütter, Väter, Kinder und Andersdenkende diskriminiert werden.

Ich frage mich abschließend, wie es denn wohl gewesen wäre, wenn ein Vater mit einer "Tante" in dem Werbespot gezeigt worden wäre ?

Marco Trübel -Väterbewegung-

Reason

Der ausgestrahlte Werbespot ist aus meiner persönlichen und der von vielen mir bekannten betroffenen Kindern, Eltern, vor allem Vätern gegenüber väterfeindlich und diskriminierend, ehrverletzend für Kinder und aus psychologischen Gesichtspunkten kinderfeindlich.

Ich/Wir (die Unterzeichner/innen) dieser Petition fordern die Beiersdorf AG Hamburg auf, die Werbekampagne sofort einzustellen und keine weitere Werbung zu produzieren, wo sich Menschen, Mütter, Väter, Kinder und Andersdenkende diskriminiert fühlen.

Weitere Informationen:

wortschrank.wordpress.com/2013/12/25/beiersdorf-nivea-und-das-mannerbild/

www.rp-online.de/digitales/internet/youtube-hit-shitstorm-gegen-niveas-weihnachts-werbung-aid-1.3908665?mobile=0

www.marketingfish.de/aktuell/werbung/niveas-weihnachtswerbekampagne-wo-ist-papa-1000218/#.UrmH14R6otQ.facebook

Thank you for your support, Marco Trübel from Winsen
Question to the initiator

News

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • restlicher Text zum Bericht:

    ...Gerade bezugnehmend auf die Kindersituation und die spezifischen Problemstellungen zeigten sich Herr Tanger und Herr Möllgaard, beide Väter von jeweils zwei Kindern, sehr interessiert und reflektiert. Herr Tanger betonte, dass Beiersdorf für Kinderbereits heute sehr viel Engagement zeige
    (Mittagstische in Schulen, Kindergärten,DLRG Kooperation „Seepferdchen für alle, Schwimmschulen und Familienfeste.) Beiersdorf habe die Problematik des fehlenden Vaters schlicht nicht erkannt und bedaure dies.

    Wir betonten in diesem Zusammenhang, dass es uns in vorderster Linie um die Kinder gehe, die ja beide Eltern haben sollen. Daher legten wir Herrn Tanger nahe, dass beide Elternteile in Beiersdorf- Spots zu sehen... weiter

  • Bericht zur Petitionsübergabe an Beiersdorf AG und Gespräch Do. 13.2.2014
    bei Beiersdorf AG,

    Teilnehmer:

    Für die Petitionsunterzeichner:

    Marco Trübel, Initiator und Trennungsvater
    Michael Strassburg, „alleinerziehender“ Trennungsvater
    Ralph Steinfeldt, „Initiative Hamburger Väter und Mütter für ihre Kinder“, Trennungsvater,
    Tom Todd, AG Trennungskinder der AGENS e.V., Trennungsvater,

    Für Beiersdorf:
    Ingo Tanger, Marketing Director Deutschland
    Christin Lüdemann, Customer Communication
    Niels Möllgaard, Marketing Manager Nivea Deo Produkte u.a. (Stress Deo Spot)

    Nach einer ausführlichen Vorstellungsrunde, des auf 45 Minuten terminierten und dann immerhin ca. 75 Minuten dauernden Gesprächs, informierte uns Herr Tanger über... weiter

pro

Es scheint eine Strategie im Rahmen des "Gender-Wahns" zu sein, alles zu tun, damit Männer, Väter im Rahmen der Familie nur vorkommen, solange sie konform gehen mit einem gewünschten Bild bzw. einem Rollenklischee (genau eben jenem, das Frauen für sich selbst nicht wünschen). Ich denke auch, das in dem Spot nicht nur mal wieder ein Kind instrumentalisiert wird, sondern es ist auch die Oma, die das Kind auf den Arm nimmt, nicht der Opa. Der Bruder macht Spökes, während die Mutter "arbeitet"....

contra

Wir brauchen _mehr_ solcher Spots, damit auch dem letzten klar wird, was hier in unserem Land läuft. Dieses mal soll keiner sagen können, er habe nichts gewusst, oder man habe es nicht kommen sehen. Am besten überall Plakate aufstellen mit "Männer sind minderwertig und überflüssig" oder "Männer sind Untermenschen" oder "Kauft nicht bei Männern"