• Von: Marco Trübel mehr
  • An: Beiersdorf AG Unnastraße 48 20245 Hamburg ...
  • Region: Europa
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 707 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Väterdiskriminierende Weihnachstwerbung der Beiersdorf AG einstellen

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Offener Brief mit der Aufforderung die Werbekampagne Nivea "Weihnachten" einzustellen !!

Sehr geehrte Damen und Herren (vielleicht auch Mütter und Väter) von Nivea/Beiersdorf AG,

ich möchte Ihnen mitteilen, dass ich mich auf Grund Ihrer produzierten und veröffentlichten Werbeaktion "Weihnachten"

www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=qu0psLhgFrA

im Namen vieler Kinder, Väter, Vätergruppen, aber auch Müttern und entsprechenden Interessengruppen, also genau genommen

vieler ELTERN und KINDER

diskriminiert fühle.

In Ihrem Werbefilmbeitrag wird das Wort Familie genutzt, aber offensichtlich wurde der VATER des Kindes in der Handlung insoweit nicht erwähnt, was dazu führt dass es ihn -für das Kind im Film und die Zuschauer- nicht gibt.

Meines Wissens war es so gut vor 2000 Jahren, als Jesus Christus durch die Jungfrau Maria geboren wurde. Er hatte keinen leiblichen Vater, sondern den "Onkel" Josef. Aber dieses wissen Sie sicherlich auch.

Kinder werden nunmal durch Väter gezeugt, so dass es eine Mutter und einen Vater gibt !

Dass es nun im Jahre 2013 einen Werbespot gibt, in dem eine "Familie" gezeigt wird, in dem der Vater des Kindes aus welchen Gründen auch immer fehlt, wird mit befremden von mir aufgenommen. Ich fühle mich im Namen vieler Väter diskriminiert und habe desahlb diese Petition im Rahmen des Artikel 5 Grundgesetz erstellt.

Das Drehbuch und die Idee zu diesem Film würde mich sehr interessieren. Ist der Onkel im Film der neue Papa ? Wo ist die andere Oma und der andere Opa ?

Und vor allem warum wird der Vater nicht gezeigt ? Er hätte ja auch nur erwähnt werden können -z.B. ein Geschenk mit einer kleinen Karte drauf "von Papa für meinen Engel"- zum Beispiel.

Oder der Papa hätte mit dem Kind telefonieren können, an der Tür ein Geschenk abgeben können und ich hätte noch viele andere Beispiele, wie man eine Werbeaktion erfolgreich gestalten kann. Nur darf es nicht sein, dass Väter durch Onkels ersetzt werden !! Und Väter ausgegrenzt und entsorgt werden. Das passiert leider im realen Leben oft genug.

Der ausgestrahlte Werbespot ist aus meiner persönlichen und der von vielen mir bekannten betroffenen Kindern, Eltern, vor allem Vätern gegenüber väterfeindlich und diskriminierend, ehrverletzend für Kinder und aus psychologischen Gesichtspunkten kinderfeindlich.

Ich/Wir (die Unterzeichner/innen) dieser Petition fordern Sie auf, die Werbekampagne sofort einzustellen und keine weitere Werbung zu produzieren, wo sich Menschen, Mütter, Väter, Kinder und Andersdenkende diskriminiert werden.

Ich frage mich abschließend, wie es denn wohl gewesen wäre, wenn ein Vater mit einer "Tante" in dem Werbespot gezeigt worden wäre ?

Marco Trübel
-Väterbewegung-

Begründung:

Der ausgestrahlte Werbespot ist aus meiner persönlichen und der von vielen mir bekannten betroffenen Kindern, Eltern, vor allem Vätern gegenüber väterfeindlich und diskriminierend, ehrverletzend für Kinder und aus psychologischen Gesichtspunkten kinderfeindlich.

Ich/Wir (die Unterzeichner/innen) dieser Petition fordern die Beiersdorf AG Hamburg auf, die Werbekampagne sofort einzustellen und keine weitere Werbung zu produzieren, wo sich Menschen, Mütter, Väter, Kinder und Andersdenkende diskriminiert fühlen.

Weitere Informationen:

wortschrank.wordpress.com/2013/12/25/beiersdorf-nivea-und-das-mannerbild/

www.rp-online.de/digitales/internet/youtube-hit-shitstorm-gegen-niveas-weihnachts-werbung-aid-1.3908665?mobile=0

www.marketingfish.de/aktuell/werbung/niveas-weihnachtswerbekampagne-wo-ist-papa-1000218/#.UrmH14R6otQ.facebook

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Winsen, 26.12.2013 (aktiv bis 01.01.2014)


Neuigkeiten

restlicher Text zum Bericht: ...Gerade bezugnehmend auf die Kindersituation und die spezifischen Problemstellungen zeigten sich Herr Tanger und Herr Möllgaard, beide Väter von jeweils zwei Kindern, sehr interessiert und reflektiert. Herr Tanger ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Es scheint eine Strategie im Rahmen des "Gender-Wahns" zu sein, alles zu tun, damit Männer, Väter im Rahmen der Familie nur vorkommen, solange sie konform gehen mit einem gewünschten Bild bzw. einem Rollenklischee (genau eben jenem, das Frauen für sich ...

PRO: Wie wäre es denn wenn das Kind bei dem Vater aufwachsen würde? Hier wird eindeutig suggeriert, dass Kinder zu Mutter gehören. Wo sind denn die anderen Großeltern? Wenn es den Sport auch mit vertauscheten Rollen geben würde könnte ich mit dem Argument ...

CONTRA: Wir brauchen _mehr_ solcher Spots, damit auch dem letzten klar wird, was hier in unserem Land läuft. Dieses mal soll keiner sagen können, er habe nichts gewusst, oder man habe es nicht kommen sehen. Am besten überall Plakate aufstellen mit "Männer sind ...

CONTRA: Mit Väterfeindlichkeit hat das nichts zu tun - hier wird nur gezeigt, dass es eine Familie geben kann, die auch ohne Vater auskommt. Genauso gibt es Familien, die ohne Mutter auskommen, und ich freue mich auf weitere Werbespots, in denen diese und andere ...

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Petitionsverlauf

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