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Bild zur Petition mit dem Thema: Verbraucherschutz - Früherkennung radioaktiv belasteter Lebensmittel Verbraucherschutz - Früherkennung radioaktiv belasteter Lebensmittel
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 439 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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Verbraucherschutz - Früherkennung radioaktiv belasteter Lebensmittel

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Früherkennung radioaktiv belasteter LebensmittelMit dieser Petition wird die Schaffung einer Kontrollmöglichkeit für Endverbraucher zur Eindämmung der zunehmenden Gefährdung durch radioaktiv belastete Lebensmittel gefordert.Dazu sollen Supermärkte gesetzlich verpflichtet werden, geeignete Messgeräte bereitzustellen.Verbrauchern muss die Möglichkeit gegeben werden, Lebensmittel auf ihre radioaktive Belastung hin überprüfen zu können.Stichprobenartige Kontrollen reichen nicht aus.

Begründung:

Die Katastrophe von Fukushima hat die Welt einschneidend verändert, auch wenn ihr Ausmaß noch nicht vollends ins öffentliche Bewusstsein vorgedrungen ist.Seit März 2011 gelangen Tag für Tag gigantische Mengen an Radionukliden in den Pazifik, die Luft und das Grundwasser, ohne dass ein Ende absehbar ist.Die Emissionen Fukushimas haben Europa, ungeachtet der großen Entfernung längst erreicht, sowohl in Form kontaminierter Lebensmittel als auch durch die Atmosphäre.So wurde laut CRIIRAD (Commission de Recherche et d'Information Indépendantes sur la Radioactivité), der unabhängigen französischen Kommission für Radioaktivitätsforschung, in Folge der Katastrophe um Fukushima, bereits Ende März 2013 radioaktives Jod im Regenwasser Frankreichs entdeckt. Gleichzeitig wies das französische Institut für Strahlensicherheit IRSN Jod131 auch in Kuhmilch nach.Eine erhebliche Gefahr geht unter anderem auch von Fisch aus dem Pazifik aus, der oft als Blockfisch auf den Markt kommt und aus vielen Filets besteht.In solchen Blöcken können einzelne stark kontaminierte Tiere nur schwer detektiert werden, da ein Großteil der Strahlung absorbiert wird. Einige Fischarten können in kurzer Zeit sehr große Entfernungen zurücklegen, so ist der gesamte Pazifikraum betroffen.Es besteht akuter Handlungsbedarf, da weltweit vermehrt stark belastete Nahrungsmittel in den Vertrieb gelangen.Insbesondere für schwangere Frauen, Familien mit Säuglingen und Kleinkindern, bei denen schon kleinste Mengen an Radionukliden irreversible Schäden verursachen können, wäre diese Kontrollmöglichkeit von außerordentlich großer Bedeutung.Die Kosten einer solchen Maßnahme stehen in keinem Verhältnis zu den Folgekosten, die sich aus rapide steigende Krebszahlen, namentlich Schilddrüsen-, Blut-, Lymph- und Dickdarmkrebs sowie der Missbildungen durch die fruchtschädigenden Auswirkungen auf Embryos ergeben.Diese Zielsetzung ist ein wesentlicher Schritt zur Wahrung des Gemeinwohls und zum Schutz unserer Nachkommen.

04.02.2014 (aktiv bis 18.03.2014)


Neuigkeiten

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