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Bild zur Petition mit dem Thema: Verbraucherschutz - Verkauf von Fleisch und Wurstwaren aus artgerechter/standortnaher Tierhaltung Verbraucherschutz - Verkauf von Fleisch und Wurstwaren aus artgerechter/standortnaher Tierhaltung
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 221 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Verbraucherschutz - Verkauf von Fleisch und Wurstwaren aus artgerechter/standortnaher Tierhaltung

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen… dass am Deutschen Markt tätige Lebensmittelkonzerne verpflichtet werden, Fleisch und Wurstwaren nur noch aus artgerechter und standort naher Tierhaltung anbieten dürfen. Der Verkauf darf nur noch an Fleischtheken, und durch im Fleischerhandwerk ausgebildetes Fachpersonal erlaubt sein.Wurst und Fleischwaren aus der Kühltheke, Dosenwurst und Würstchen, Tiefkühlfleisch in Fertigmenüs und Fertiggerichte die aus der Massentierhaltung stammen, werden verboten

Begründung:

Seit Jahrzehnten nimmt die Fleischproduktion in Deutschland zu. Die Verseuchung des Grundwassers ist nur eine der negativen Folgen mit der die Menschen in Deutschland leben müssen. In der Massentierhaltung kommen die Fleischproduzenten ohne den Einsatz von Medikamenten nicht mehr aus. Auch dass hat dramatische Folgen für die Gesundheit der Verbraucher. Was aber aus meiner Sicht viel Schlimmer ist, ist der Verabscheuungswürdige Umgang mit den Tieren. Wir behandeln sie wie eine selbstverständliche und jederzeit verfügbare Ware, die dann auch nichts kosten soll. Diese Entwicklung ist einer Gesellschaft wie unserer nicht Würdig. Jede der großen Handelsketten sind jeweils für sich in der Lage, die deutsche Bevölkerung mit Fleisch zu versorgen. Was dann am Ende des Tages übrig bleibt, sind gigantische Mengen an Fleisch und Wurstwaren die unter anderen in italienischen Biogasanlagen entsorgt werden. Dass ist Pervers und moralisch durch nichts zu rechtfertigen.Die Produktion und die Herstellung von Fleischprodukten muss wieder in die Hände derer, die vor Ort ansässig sind. Der Fleischer um die Ecke. Durch die Preise, die für diese Produkte zwangsläufig steigen würden, müsste kein Tier mehr quer durch Europa gekarrt werden. Denn die Landwirtschaft vor Ort könnte durch diese Maßnahme Tiere artgerecht halten und davon leben.Massentierhaltung gehörte mit all seinen Nachteilen für Mensch, Tier und Natur der Vergangenheit an. Natürlich würde es einen Sturm der Entrüstung und einen Run von Lobbyisten auf den Bundestag geben. Abertausende Jobs wären in Gefahr. Ist dass so? Nein, denn in der Fleischproduktion arbeiten heute überwiegend Menschen für niedrige Löhne. Es sind meist ungelernte Kräfte aus Osteuropa. Diese Menschen fänden in der Landwirtschaft garantiert neue Arbeit. Und die Supermärkte? Auch sie müssten sich dieser Entwicklung anpassen und reagieren. Ich sehe da kein Problem. Sie könnten wie Früher, in der Anfangszeit der Discounter, eine Fleischtheke mit Fachpersonal einrichten, die ihre Ware ebenfalls aus der Region bezieht. Es ist zu erwarten, dass durch so einen Schritt die Anzahl von gut verdienenden Menschen steigt. Denn im Fleischerhandwerk entstünden wieder Arbeitsplätze. Die Qualität der Produkte wären einwandfrei und wir müssten uns nicht immer wieder von einem zum anderen Gammelfleischskandal hangeln. Die Menschen würden sich wieder bewusster und gesünder Ernähren. Es gäbe auch keinen skandalösen Preisdruck auf die Landwirte . Sie könnte nachhaltig produzieren und somit eine artgerechte Tierhaltung ermöglichen. Deutschland würde damit einen radikalen Schritt in Richtung Zukunft machen. Eine Zukunft in der es nur Gewinner gebe. Es wäre ein positives Signal für alle anderen Länder dieser Welt. Afrikanische Länder würden nicht mehr von Abfällen aus der deutschen Massentierhaltung überschwemmt. Dortige Züchter hätten auf ihren Märkten wieder eine Chance. Eine Win- Winsituation für alle.

07.09.2014 (aktiv bis 20.10.2014)


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