Heute morgen um 5 Uhr wurde der 21-jährige Iraner Hossein Fathi Khamirani aus seiner Wohnung von der Polizei abgeholt, um nach München gefahren und abgeschoben zu werden. Allerdings würde ihm Zuhause die Todesstrafe drohen, da er zum Christentum konvertiert ist. Er ist gut integriert und unterstützt den Pfarrer seiner Gemeinde als Dolmetscher. In zwei Tagen hätte er einen Termin am Verwaltungsgericht in Bayreuth wegen seinem Antrag auf Bleiberecht gehabt. Ein Anwalt ist zwar eingeschaltet, jedoch sieht es im Moment schlecht für ihn aus. Zuerst sollte er heute schon nach München gebracht und in den Iran abgeschoben werden, dies wurde jedoch auf morgen verschoben.

Es ist wichtig diesem jungen Iraner zu helfen! Würde er in den Iran zurück geschickt werden, würde ihm die Todesstrafe bevorstehen. Er hat sich in Deutschland nichts zu schulden kommen lassen, hat geholfen wo er konnte, sich integriert und für das Gemeinwohl seiner Gemeinde engagiert!

Reason

Unser wichtigstes Grundgesetz ist, dass die Würde des Menschen unantastbar ist! Es kann nicht sein, dass wir in einem Land leben, in dem Leute zum Sterben abgeschoben werden! Bitte helft uns dabei, diese Abschiebung zu verhindern!

Update: Er hatte inzwischen eine Anhörung beim Verwaltungsgericht, das Ergebnis wurde aber noch nicht bekannt gegeben.

Hier ein paar eigene Worte von Hossein: www.youtube.com/watch?v=LbC6P8mO_FE

Thank you for your support, Hanna Veronika Schneider from Kulmbach
Question to the initiator

Diese Petition wurde in folgende Sprachen übersetzt

News

  • Hallo liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    wir wollen Sie mit dieser Nachricht darüber informieren, was die letzten Wochen bei Farzan passiert ist und wie die aktuelle Situation aussieht.

    Nachdem die Petition in Anwesenheit von Inge Aures, Rainer Ludwig, Martin Schöffel und Dagmar Kreis-Lechner übergeben und an den Landtag in München weitergereicht wurde, hatte er noch einen Termin vor Gericht im sog. Asylfolgeverfahren am 17.01. Mitte Februar erhielt er das Urteil, dass sein Asylfolgeverfahren abgewiesen wurde. Am 30.01. wurde er fälschlicherweise als untergetaucht gemeldet (eine Person, dessen Namen wir nicht nennen, wurde dazu genötigt, diese Aussage zu machen). Er war allerdings die ganze Zeit hier und hat auch regelmäßig die Schule... weiter

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Hilfe!
    Die Petition wird am kommenden Freitag (08.02.2019) um 8:30 Uhr an Frau Inge Aures an der Kreuzkirche Kulmbach (Tilsiter Straße 35, 95326 Kulmbach) übergeben. Dort werden auch die Medien dabei sein, um nochmal möglichst viel Aufmerksamkeit zu erlangen. Außerdem ist jeder Einzelne von Ihnen herzlich eingeladen, auch zu der Übergabe zu kommen! Wir freuen uns über rege Teilnahme!
    Mit freundlichen Grüßen,
    Hanna Schneider

pro

Dass Konvertiten im Iran zum Tode verurteilt werden, lässt sich nicht wegdiskutieren. Der Asylantrag hätte niemals abgelehnt werden dürfen. Dies ist ein eklatanter Fehler! Im Iran droht einem Menschen, der sich vom Islam abgewandt hat, der Tod. Das dürfen wir nicht zulassen!

contra

Es ist bekannt, dass einige Muslime zum Christentum übertreten, um eine Abschiebung zu verhindern. Es wäre interessant zu wissen, ob der Übertritt bereits im Iran oder erst in Deutschland stattgefunden hat. Wie dem auch sei, der Asylantrag ist rechtskräftig abgewiesen worden. Hier hat mit Sicherheit eine Prüfung der Fakten stattgefunden, die ergaben, dass kein Bleiberecht besteht. Eine Abschiebung ist somit unumgänglich und richtig.