Heute morgen um 5 Uhr wurde der 21-jährige Iraner Hossein Fathi Khamirani aus seiner Wohnung von der Polizei abgeholt, um nach München gefahren und abgeschoben zu werden. Allerdings würde ihm Zuhause die Todesstrafe drohen, da er zum Christentum konvertiert ist. Er ist gut integriert und unterstützt den Pfarrer seiner Gemeinde als Dolmetscher. In zwei Tagen hätte er einen Termin am Verwaltungsgericht in Bayreuth wegen seinem Antrag auf Bleiberecht gehabt. Ein Anwalt ist zwar eingeschaltet, jedoch sieht es im Moment schlecht für ihn aus. Zuerst sollte er heute schon nach München gebracht und in den Iran abgeschoben werden, dies wurde jedoch auf morgen verschoben.

Es ist wichtig diesem jungen Iraner zu helfen! Würde er in den Iran zurück geschickt werden, würde ihm die Todesstrafe bevorstehen. Er hat sich in Deutschland nichts zu schulden kommen lassen, hat geholfen wo er konnte, sich integriert und für das Gemeinwohl seiner Gemeinde engagiert!

Begründung

Unser wichtigstes Grundgesetz ist, dass die Würde des Menschen unantastbar ist! Es kann nicht sein, dass wir in einem Land leben, in dem Leute zum Sterben abgeschoben werden! Bitte helft uns dabei, diese Abschiebung zu verhindern!

Update: Er hatte inzwischen eine Anhörung beim Verwaltungsgericht, das Ergebnis wurde aber noch nicht bekannt gegeben.

Hier ein paar eigene Worte von Hossein: www.youtube.com/watch?v=LbC6P8mO_FE

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Hanna Veronika Schneider aus Kulmbach
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Neuigkeiten

Pro

Dass Konvertiten im Iran zum Tode verurteilt werden, lässt sich nicht wegdiskutieren. Der Asylantrag hätte niemals abgelehnt werden dürfen. Dies ist ein eklatanter Fehler! Im Iran droht einem Menschen, der sich vom Islam abgewandt hat, der Tod. Das dürfen wir nicht zulassen!

Contra

Es ist bekannt, dass einige Muslime zum Christentum übertreten, um eine Abschiebung zu verhindern. Es wäre interessant zu wissen, ob der Übertritt bereits im Iran oder erst in Deutschland stattgefunden hat. Wie dem auch sei, der Asylantrag ist rechtskräftig abgewiesen worden. Hier hat mit Sicherheit eine Prüfung der Fakten stattgefunden, die ergaben, dass kein Bleiberecht besteht. Eine Abschiebung ist somit unumgänglich und richtig.