openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Vollfinanzierung der Kinderhospize inkl. Übernahme weiterer Kassenleistungen Vollfinanzierung der Kinderhospize inkl. Übernahme weiterer Kassenleistungen
  • Von: Marek Gornowitz mehr
  • An: Bundespräsident Joachim Gauck
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 220 Tage verbleibend
  • 1.318 Unterstützer
    1.301 in Deutschland
    1% erreicht von
    110.000  für Quorum  (?)

Vollfinanzierung der Kinderhospize inkl. Übernahme weiterer Kassenleistungen

-

Die Mehrheit der Eltern erfreut sich gesunder Nachkommen, die ohne lebensbegrenzende Erkrankungen aufwachsen. Versetzen Sie sich aber in die Lage eines todkranken Kindes und in die Situation derer Eltern und Geschwister, die auf stationäre oder ambulante Hospizleistungen angewiesen sind. Die umfassende Pflege und Begleitung einer betroffenen Familie wird heutzutage immer noch nicht voll finanziert. Viele Therapien werden von der Kassenleistung komplett ausgeschlossen.

So ist es beispielweise völlig absurd, dass aus Deutschland Milliarden Euro für Raumfahrtprojekte investiert werden, u.a. auf der Suche nach Lebensspuren auf dem Mars, während gleichzeitig dem kurzen Leben der unheilbar kranken Kinder eine umfassende, ausreichende Finanzierung der Pflege verweigert wird.

Bedenkt man die unzähligen Steuerverschwendungen durch Politikerwahn und Behördenirrsinn, kann man die aktuelle gesetzliche Unterstützung für todkranke Kinder als mangelhaft bezeichnen. Die umfassende Pflege und Begleitung einer betroffenen Familie muss und kann vollfinanziert werden.

Begründung:

Das §39a SGB V Stationäre und ambulante Hospizleistungen muss geändert werden und speziell auf die Anforderungen der Hospizleistungen für Kinder angepasst werden. Es geht hier nicht um ein Aufwiegen zwischen einem todkranken Kind und einem todkranken Erwachsenem. Das Leben, unabhängig vom Alter, ist genauso viel wert. Es geht jedoch darum, dass ein sterbendes Kind in ihrem jungen Leben andere Bedürfnisse hat. Man darf nicht vergessen, dass ein Kind mit lebensbegrenzender Erkrankung nicht den Hauch eine Chance hat, all das zu erleben, was einem älteren sterbenden Menschen im Leben möglich war.

Ich fordere eine 100%-Finanzierung der stationären und ambulanten Kinderhospize. Inbegriffen sind die Übernahme weiterer Kassenleistungen, die bisher davon ausgeschlossen sind, z.B. Musiktherapie, Sitzwachen sowie eine Änderung der strikten Zeitvorgaben bei den Pflegeleistungen.

Ein Kind, ein junges Leben, unschuldig an der Situation, hilflos, hat ein Recht auf vollkommene staatliche Unterstützung. Das kann aber nur gewährleistet werden, in dem die Kinderhospize auf Ihre Aufgaben konzentrieren, und nicht um die offene Restfinanzierung um Spenden betteln.

Eine zivilisierte Gesellschaft mit steigender Lebenserwartung muss in erster Linie auf unheilbar kranke Kinder schauen, für die „steigende Lebenserwartung“ nicht existiert. Genauso, wie das Bestreben eines angemessenen Standardniveaus im Rentenalter, muss das Bestreben bestehen, einem sterbenden Kind einen „kleinen Luxus“ in seinem extrem kurzen Leben zu bieten.

Beiträge zum Gesundheitsfond müssen notfalls angepasst werden, um die Vollfinanzierung der Hospizarbeit gewährleistet zu werden.

Meine Petition richtet sich direkt an den Bundespräsidenten (auch) der todkranken Kinder, der nicht auf rein repräsentative Aufgaben beschränkt ist, sondern das Recht und die Pflicht zum politischen Handeln hat, wenn die Gesetzgebung, bzw. das Gesundheitsministerium, eine umfassende, ausreichende Finanzierung der Kinderhospizpflege verweigert.

Ich appelliere an das Gewissen eines jeden einzelnen Menschen!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hamburg, 31.12.2016 (aktiv bis 30.12.2017)


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

CONTRA: Gegen die Petition als solche spricht nichts, ich habe unterschrieben. Ich möchte allerdings darauf aufmerksam machen, dass "Bundespräsident Gauck" als Adressat nicht korrekt ist, wenn die Petition noch ein Jahr läuft. Es wird demnächst einen neuen Bundespräsidenten ...


Warum Menschen unterschreiben

Wußte nicht, dass dies nicht finanziert wird. Das ist ja das Mindeste.

Zuviel wird wie selbstverständlich von ehrenamtlichen Helfern erledigt. Für was bezahlen wir Krankenkassenbeiträge?

Ein extrem wichtiges Thema!! Eltern sollte es möglich sein, bei ihrem Kind zu sein, wenn es stirbt und nicht auch noch Geldsorgen haben müssen. Nicht nur das Kind, auch die Eltern brauchen viel Unterstützung in dieser fürchterlichen Situation!!

Das Leid ist für die Eltern und Kinder schon groß genug. Ich bin generell ein großer Befürworter von Hospitzen. In Hospitzen können die Kinder und Sterbenden sehr menschenwürdig die letzte Zeit verbringen. Hospitze sind Entlastung, Würde, Unterstützu ...

Viele Eltern erleiden in dieser Zeit , eh schon zu viel Leid . Und Sie können dadurch selber seht krank werden.Da vielen das, nötige klein Geld fehlt. Ich finde das muss nicht sein. Da es der Menschenwürde näher käme.

>>> Zu den Kommentaren


Formular auf der eigenen Webseite einbinden


Banner auf der eigenen Webseite einbinden

Code-Snippet Horizontal:      
Code-Snippet Vertikal:           
Code-Snippet Vertikal:           

Letzte Unterschriften

  • Nicht öffentlich Damme vor 2 Tagen
  • Judith Steiner Kaiserslautern vor 2 Tagen
  • Nicht öffentlich Köln vor 5 Tagen
  • Nicht öffentlich Hückeswagen vor 5 Tagen
  • Gabriele K. Sinn vor 6 Tagen
  • Antonio S. Köln vor 6 Tagen
  • Nicht öffentlich Eitorf vor 6 Tagen
  • Carina R. Oberteuringen vor 6 Tagen
  • Katja B. Bornheim vor 9 Tagen
  • Nicht öffentlich Berlin vor 9 Tagen
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

 feedly.com    E-Mail    Facebook  

Unterstützer Betroffenheit