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Bild zur Petition mit dem Thema: Warnung auf Flaschen: Alkohol in der Schwangerschaft schädigt ungeborene Kinder Warnung auf Flaschen: Alkohol in der Schwangerschaft schädigt ungeborene Kinder
  • Von: FASD Deutschland e.V.
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 27 Tage verbleibend
  • 2.761 Unterstützende
    2.734 in Deutschland
    2% erreicht von
    110.000  für Quorum  (?)

Warnung auf Flaschen: Alkohol in der Schwangerschaft schädigt ungeborene Kinder

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Wir fordern deutlich sichtbare Warnhinweise auf alkoholischen Getränken, die unmissverständlich darauf hinweisen, dass jeglicher Alkoholkonsum in der Schwangerschaft das ungeborene Kind schädigt.

Begründung:

Jährlich werden in Deutschland ca. 10.000 Kinder geboren, die durch Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt wurden. Alle Formen dieser vorgeburtlichen Schädigungen werden unter dem Begriff FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder= auf deutsch Fetale Alkohol Spektrum Störung) zusammengefaßt. Diese Kinder sind für ihr gesamtes Leben geschädigt. Ein normales Leben in der Gesellschaft ist nur für einen verschwindend geringen Teil der Menschen mit FASD möglich.

Menschen mit FASD sind ein Leben lang auf umfangreiche Unterstützung der Gesellschaft in den verschiedensten Lebensbereichen angewiesen, um ein ihren Fähigkeiten entsprechendes eigenverantwortliches Leben führen zu können.

Diese Behinderung ist zu 100% vermeidbar, wenn auf Alkohol während der Schwangerschaft verzichtet wird. Prävention ist der einzige Weg! Aufklärung in Deutschland muss frühzeitig beginnen.

Daher sollten alkoholhaltige Getränke eindeutige, gut erkennbare Warnhinweise auf ihren Etiketten haben, die auf die Gefahren des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft hinweisen, analog den Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln.

Das Piktogramm der durchgestrichenen Schwangeren, das auf freiwilliger Basis von der Alkoholindustrie auf die Etiketten gedruckt wird, ist erheblich zu klein, um wahrgenommen zu werden, und in seiner Bedeutung nicht eindeutig.

Mehr Informationen unter www.fasd-deutschland.de

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Lingen, 20.02.2017 (aktiv bis 19.08.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Das Wissen um die Gefahren für das ungeborene Kind, wenn in der Schwangerschaft Alkohol konsumiert wird, ist viel zu wenig bekannt! Die verbreitete Meinung ist, dass nur alkoholabhängige Frauen geschädigte Kinder bekommen können. Dem ist nicht so! Jeglicher ...

PRO: Man ahnt nicht, was eine derart beschränkte Petition in wessen Auftrag durchziehen soll. Schon mal reflektiert, was Fracking-Gifte für Jahrhunderte im Grundwasser anrichten und woraus sich stetig steigernde Krebsraten resultieren ?

CONTRA: Sie scheinen die Mehrzahl der Frauen für dumm zu halten. Ich mag mir darüber kein Urteil erlauben, denke aber schon dass jede werdende Mutter das nur zu genau weiß. Leider scheint das viele nicht zu interessieren. Das Kind wid ja dann sowieso nach der ...

CONTRA: Leider...beschreibt diese Petition nur einen marginalen, absolut unvollständigen Abriss einer endlosen Bandbreite von Störungen, die sich sowohl auf das fötale, kindliche sowie zunehmend und ALLSEITS gefährdete und MASSIV bedrohte Leben jedweden Erwachsenen ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Ich arbeite in der Familienhilfe u.a. mit Kindern und Erwachsenen mit FAS und wünsche mir aus dieser Position heraus für die Menschen der Zukunft, dass hier präventiv achtsamer mit Ungeborenen umgegangen wird. Dafür ist Aufklärung und Erinnerung wich ...

Wir haben unser Kind adoptiert und in der Schwangerschaft hat er wohl etliches mitmachen müssen, was Alkohol und Drogen angeht.

Wir haben ein Pflegekind mit fetalem Alkoholsyndrom. Ich hatte vorher noch nie etwas über FAS gehört und dass ein Kind schon bei minimalen Mengen Alkohol in der Schwangerschaft geistig behindert wird.

Weil der übeemässige Genuss genau wie Nikotin zu Schäden, Folgeschäden, Schädigungen Dritter etc. Führt

Meine Pflegekinder leiden am fetalem Alkohol-Syndrom und sind dadurch ihr Leben lang beeinträchtigt!

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Petitionsverlauf

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