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Bild zur Petition mit dem Thema: Warnung auf Flaschen: Alkohol in der Schwangerschaft schädigt ungeborene Kinder Warnung auf Flaschen: Alkohol in der Schwangerschaft schädigt ungeborene Kinder
  • Von: FASD Deutschland e.V.
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 58 Tage verbleibend
  • 2.455 Unterstützende
    2.433 in Deutschland
    2% erreicht von
    110.000  für Quorum  (?)

Warnung auf Flaschen: Alkohol in der Schwangerschaft schädigt ungeborene Kinder

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Wir fordern deutlich sichtbare Warnhinweise auf alkoholischen Getränken, die unmissverständlich darauf hinweisen, dass jeglicher Alkoholkonsum in der Schwangerschaft das ungeborene Kind schädigt.

Begründung:

Jährlich werden in Deutschland ca. 10.000 Kinder geboren, die durch Alkohol in der Schwangerschaft geschädigt wurden. Alle Formen dieser vorgeburtlichen Schädigungen werden unter dem Begriff FASD (Fetal Alcohol Spectrum Disorder= auf deutsch Fetale Alkohol Spektrum Störung) zusammengefaßt. Diese Kinder sind für ihr gesamtes Leben geschädigt. Ein normales Leben in der Gesellschaft ist nur für einen verschwindend geringen Teil der Menschen mit FASD möglich.

Menschen mit FASD sind ein Leben lang auf umfangreiche Unterstützung der Gesellschaft in den verschiedensten Lebensbereichen angewiesen, um ein ihren Fähigkeiten entsprechendes eigenverantwortliches Leben führen zu können.

Diese Behinderung ist zu 100% vermeidbar, wenn auf Alkohol während der Schwangerschaft verzichtet wird. Prävention ist der einzige Weg! Aufklärung in Deutschland muss frühzeitig beginnen.

Daher sollten alkoholhaltige Getränke eindeutige, gut erkennbare Warnhinweise auf ihren Etiketten haben, die auf die Gefahren des Alkoholkonsums während der Schwangerschaft hinweisen, analog den Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln.

Das Piktogramm der durchgestrichenen Schwangeren, das auf freiwilliger Basis von der Alkoholindustrie auf die Etiketten gedruckt wird, ist erheblich zu klein, um wahrgenommen zu werden, und in seiner Bedeutung nicht eindeutig.

Mehr Informationen unter www.fasd-deutschland.de

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Lingen, 20.02.2017 (aktiv bis 19.08.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Das Wissen um die Gefahren für das ungeborene Kind, wenn in der Schwangerschaft Alkohol konsumiert wird, ist viel zu wenig bekannt! Die verbreitete Meinung ist, dass nur alkoholabhängige Frauen geschädigte Kinder bekommen können. Dem ist nicht so! Jeglicher ...

PRO: Petition-Warnung: "Wenn potentielle Flaschen vor irgendetwas warnen, von dem sie nicht den Dunst der geringsten Zurechnungsfähigkeit haben, sollte man sich enthalten, den von irgendetwas mehrfach betrunkenen Klapphaken eine Unterschrift zu leisten"

CONTRA: Sie scheinen die Mehrzahl der Frauen für dumm zu halten. Ich mag mir darüber kein Urteil erlauben, denke aber schon dass jede werdende Mutter das nur zu genau weiß. Leider scheint das viele nicht zu interessieren. Das Kind wid ja dann sowieso nach der ...

CONTRA: Wie wäre es einfach mal die Bildungeinrichtungen und die Ärzte in die Pflicht zu nehmen? Frauen, die die Pille nehmen sollten auch nicht rauchen, da wird von seiten der Ärzte auch zu wenig getan oder im Pro-Familia-Sexualkunde-Unterricht. Wenn ic h als ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Wir haben seit 8 Jahren 3 Pflegekinder. 2 Kinder haben das Vollbild des Fetalen Alkoholsyndroms. Rauchen kann tödlich sein, aber Alkohol kann auch tödlich sein.

Sie ist mir wichtig, weil mir die Gesundheit unserer Kinder wichtig ist. FASD ist eine vermeidbare Erkrankung und darum sollte uns viel daran gelegen sein, die Öffentlichkeit darüber aufzuklären.

Weil durch Verzicht auf Alkohol in der Schwangerschaft die Krankheit zu 100% vermieden wird.

Ich bin Pflegemutter von 3 Kindern, deren Mütter Alkohol in der Schwangerschaft getrunken haben. Die Auswirkungen sind enorm und die Drei werden ihr Leben lang beeinträchtigt sein

In der heutigen aufgeklärten Gesellschaft haben mit Sicherheit 99 % der werdenden Mütter schon davon gehört. Eigentlich gehören werdende Mütter, die trotzdem in der Schwangerschaft Alkohol trinken, bestraft. Aber vielleicht würde ein größerer Aufdruc ...

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Letzte Unterschriften

  • Isabella Hawighorst Ibbenbüren vor 3 Std.
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Petitionsverlauf

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