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Bild zur Petition mit dem Thema: Westwerk retten. Für stadtpolitische Mitgestaltung und den Erhalt kreativer, umkommerzieller Räume Westwerk retten. Für stadtpolitische Mitgestaltung und den Erhalt kreativer, umkommerzieller Räume
  • Von: Christiane (Mahlzahn) mehr
  • An: Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
  • Region: Leipzig mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 43 Tage verbleibend
  • 3.573 Unterstützende
    2.791 in Leipzig
    72% erreicht von
    3.900  für Quorum  (?)

Westwerk retten. Für stadtpolitische Mitgestaltung und den Erhalt kreativer, umkommerzieller Räume

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petição português

Das Westwerk ist ein ehemaliger Industriekomplex im Leipziger Westen, der Raum für Ateliers, Galerien, Handwerksbetriebe, Veranstaltungsräume und Gastronomie bietet. Die Besonderheit des Westwerks liegt in seiner einzigartigen Mischnutzung aus nichtkommerzieller Kunst & Kultur sowie ausgesuchten, kommerziell genutzten Räumen, die sich in ihrer Nachbarschaft gegenseitig bereichern.

Vorwiegend die nicht-kommerziell arbeitenden Räume sind seit den letzten Monaten durch eine Kündigungswelle und drastische Mieterhöhungen in ihrer Existenz bedroht. An ihre Stelle sollen in Zukunft neue zahlungskräftige Mietparteien treten. Diese stehen inhaltlich in keiner Verbindung zur einstigen Ausrichtung des Westwerks: Sie sind einfach nur zahlungskräftig. Im Gespräch waren beispielsweise Unternehmen wie ein Billiardclub und ein Konsum-Supermarkt.

Begründung:

Das Westwerk als ein Ort lebendiger und inspirierender Nachbarschaft steht symbolisch für einen kreativen und auch subversiven Charakter des Leipziger Westens, der dieses Viertel so lebenswert macht. Mit den geplanten Umstrukturierungen verliert der Stadtteil ein kulturelles Zentrum.

Die Umstrukturierungen des Westwerks sind nur ein Teil von grundsätzlichen Veränderungen im Leipziger Westen. Das rasante Wachstum der Stadt, steigende Mieten und Luxussanierungen sorgen dafür, dass schon länger nicht mehr Platz für alle im Kiez ist. Viele der stadtpolitischen Entscheidungen, die sich auf Veränderungen und Verdrängung im Viertel auswirken, finden hinter verschlossenen Türen statt. Menschen, die hier im Viertel leben, haben oft wenig Mitspracherecht bei Entscheidungen, die sie direkt in ihrem Lebensraum betreffen.

Die Kampagne »Westwerk retten« hat sich zum Ziel gesetzt intransparente Vorgänge im Westwerk publik zu machen, eine öffentliche Debatte anzuregen und widerständige Akteur*innen zu vernetzen.

Wir fordern: Die Stadt Leipzig soll ihrem Kulturauftrag gerecht werden und bezahlbare Räume für kreative sowie unkommerzielle Treffpunkte erhalten und fördern. Der Eigentümer des Westwerks darf sich nicht mit dem Image eines Kulturförderers schmücken und gleichzeitig den Ausbau des Kulturquartiers zu einem rein profitorientierten Ort vorantreiben.

Weiterführende Informationen, aktuelle Termine und öffentliche Treffen finden sich auf der Website:

http://westenwehrtsich.noblogs.org

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

9, 10.02.2017 (aktiv bis 09.08.2017)


Debatte zur Petition

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Warum Menschen unterschreiben

Raum für Kunst zu erhalten ist lokalpolitisch ungaublich wichtig. Unter der Gentrifizierung darf das Westwerk nicht leiden, die Region erlebt dadurch eine extreme Abwertung! Das darf nicht sein!

Das Westwerk ist einer der wichtigsten kulturellen Knotenpunkte im Leipziger Westen, an dem nicht nur Menschen Zugang zur Kultur, sondern auch zueinander finden. Das öffentliche Leben in Plagwitz und Umgebung wäre ohne das Westwerk anders, kommerziel ...

Es muss doch noch was anderes als Kommerz geben. Die Kultur und Kunst muss leben. Wie und wo sollen sich solche Leute zusammenfinden. Das macht ja gerade das Flair der Stadtteile aus.

Ohne diese Räume wären Städte zwecklos / unangenehm. Diese Konzepte beste Versuche eine nachhaltige oder gute Stadt zu gestalten.

Kultur muss erhalten bleiben.

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