Wiedereinführung des Buß-und Bettags als gesetzlicher Feiertag

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petetionsausschuss

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Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

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Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen

  1. Gestartet 2014
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petetionsausschuss

Im Jahr 1995 wurde der Buß-und Bettag als arbeitsfreier Tag gestrichen um damit die Beiträge der damals neu eingeführten Pflegeversicherung zu finanzieren. Aktuell sind die Einnahmen durch die Sozialversicherungsbeiträge auf ein Rekordhoch gestiegen, so das diese Maßnahme nicht mehr nötig ist. Deshalb fordern wir die Wiedereinführung des Buß-und Bettags bundesweit als gesetzlichen Feiertag.

Begründung

  1. Reichspogromnacht

Wir wollen damit das Gedenken an die Reichspogromnacht vom 9. 11. 1938 im Bewusstsein des Deutschen Volkes wach halten. Dieser "neue" Buß- und Bettag, ist zugleich wie kein anderer Tag geeignet, die verschiedenen Konfessionen im Land zu vereinen und zur Wachsamkeit aufzurufen, dass sich ein so leidvoller Tag wie der 9. 11. 1938 nicht mehr wiederholt. Deshalb bietet der 9. November für das Deutsche Volk Anlass und Gelegenheit, der Buße für erlittenes und begangenes Unrecht Raum und einen angemessenen Rahmen zu geben.

  1. Gottes Schutz und Bewahrung

Wir wollen mit diesem Tag das Bewusstsein im Volk stärken, dass Gottes Schutz über uns bleibt, wenn wir ernsthaft darum beten und uns vor Gott demütigen. Wir sehen in der Streichung des staatlichen Feiertages in den meisten Bundesländern eine deutliche Schwächung des geistlichen Schutzes für unser Land.

  1. Fall der Mauer

Wir wollen mit diesem Tag im Gedenken an den Fall der Mauer am 9. 11. 1989 die Erinnerung im Volk wach halten, dass durch das Gebet der Menschen in Leipzig und später im ganzen Land eine einzigartige und friedliche Revolution in der deutschen Geschichte stattgefunden hat, bei der kein Schuss gefallen ist. Das soll in würdiger Form geschehen, um in tiefer Dankbarkeit Gott die Ehre zu erweisen, dass das "Wunder von Berlin" überhaupt möglich wurde und schließlich in das Wunder von Deutschland mündete und die ganze Welt in Staunen versetzte.

  1. Stärkung des Solidarität

Wir halten es für weiterhin nicht vertretbar, dass im Jahre 1994 dieser Feiertag zur "Rettung der Pflegeversicherung" abgeschafft wurde und halten dem entgegen, dass gerade durch einen solchen Feiertag nicht nur die christlichen Werte und das "Gewissen des Volkes" gestärkt werden, sondern auch das Gemeinschaftsbewusstsein gefördert wird und damit die Solidarität gestärkt wird und daraus Demokratieverständnis weiter wachsen kann. Dieser Tag ist bestens geeignet, für die Kirchen und christlichen Gemeinschaften die gemeinsame Werteordnung auf den Prinzipien der Bibel zu überdenken und weiter zu entwickeln.

  1. Gottesbezug wach halten

Schließlich soll dieser Tag als Mahnung dienen, dass wir den Gottesbezug im Grundgesetz nicht opfern dürfen, so wie es sich auf europäischer Ebene abzeichnet. Wir sind davon überzeugt, dass wir als Deutsches Volk damit eine besondere Verantwortung übernommen haben, diesen "Gotteswert" als ein unverzichtbares und kostbares Gut zu achten und zu ehren. Das sind wir sowohl den Wiederstandskämpfern gegen das Nazi-Deutschland als auch den Vätern des Grundgesetzes schuldig und erst recht unserem christlichen Erbe als dem "Land der Reformation", verbunden mit Namen von Persönlichkeiten wie Martin Luther oder Johann Sebastian Bach, die die Welt in einzigartiger Weise beschenkt und bereichert haben.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.05.2014
Sammlung endet: 26.11.2014
Region: Deutschland
Kategorie: Kultur

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94 %
4.718 Unterschriften
163 Tage verbleibend
100 %
4.599 Unterschriften
128 Tage verbleibend

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