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Bild zur Petition mit dem Thema: (Wild)Tier-Verbot für Zirkusse in Kassel (Wild)Tier-Verbot für Zirkusse in Kassel
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Magistratsbüro Rathaus, Obere Königsstraße ...
  • Region: Kassel mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
  • Status: Petitionsempfänger hat nicht reagiert.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 862 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

(Wild)Tier-Verbot für Zirkusse in Kassel

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Sehr geehrte Stadtverwaltung Kassel,

anlässlich des im September in Kassel gastierenden Zirkus Voyage nutzen wir die Gelegenheit, Sie noch einmal auf die Tierhaltung im Zirkus aufmerksam zu machen. Wir fordern ein Verbot von Zirkusunternehmen, die Tiere auftreten lassen, in Kassel. Sollte zunächst nur ein Verbot von (einigen) Wildtieren unternommen werden, ist dies ein erster Schritt in die richtige Richtung. Bereits 2010 hatten Sie ein Verbot einiger Wildtiere ausgesprochen, dies jedoch aus Angst vor Rechtsstreitereien wieder fallen lassen. Sie beriefen sich auf das Tierschutzgesetz. Daher bitten wir Sie, sich das Tierschutzgesetz einmal anzusehen. Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

1.muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen, 2.darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden (§1)

Ist ein Elefant, eine Giraffe, ein Nilpferd oder Nashorn in einem Zirkus, in Käfigen, auf Asphalt und in der lauten Manege verhaltensgerecht untergebracht? Sind das artgemäße Bewegungen, wenn ein Elefant einen Kopfstand macht? Wenn eine Giraffe - allein ihrer Größe wegen schockierend - in einem umherreisenden Zirkus leben muss? Sind das nicht im Gesetz erwähnte "vermeidbare Leiden", die den Tieren dort zugefügt werden? Kein Tier würde dies freiwillig tun. Kein Pferd begibt sich mit seinen empfindlichen Ohren und ausgeprägtem Fluchtinstinkt in eine Menschenüberfüllte, von Musik vibrierende Manege. Das Gesetz ist eindeutig, Sie müssen es nur richtig auslegen. Peta hat die Zustände im Zirkus Voyage dokumentiert - dies nur als Beispiel für viele andere Unternehmen (www.peta.de/web/home.cfm?p=4395). Sie können sich Fotos und Berichte gern unter Peta.de/zirkus ansehen.

Bitte, tun Sie es Bonn, Siegen, Nidda und vielen anderen Städten gleich und unternehmen Sie etwas gegen (Wild)Tiere im Zirkus (www.peta.de/VerbotWildtiereImZirkus). Wir möchten solches Tierleid nicht mehr mit Ansehen müssen, welches zur Belustigung von Kindern und Erwachsenen geduldet wird. Es ist an der Zeit, diese altmodische Praxis zu beenden und in modernen Zeiten modernen Tierschutz walten zu lassen. Versetzen Sie sich in die Lage der Tiere und tun auch Sie das Richtige.

Begründung:

Demonstrationen gegen die Zirkusunternehmen selbst sind ein Standbein, doch muss auch in der Kommunalpolitik gehandelt werden. Bereits 2010 hat Kassel ein Verbot für einige Wildtierarten ausgesprochen, dieses jedoch aus Angst vor rechtlichen Komplikationen wieder fallen gelassen. Zeigen wir der Stadt, dass dies ein Fehler war. Zirkus Voyage gastiert ab dem 12. September 10 Tage lang mit Giraffe, Nilpferd, Kamelen, Pferden und Elefanten in Kassel. Wir können nicht nur Demonstrationen abhalten, ohne die Stadt direkt anzusprechen und ein Verbot von (Wild)TIeren auf Kassler Grund und Boden zu fordern.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Kassel, 28.08.2013 (aktiv bis 27.02.2014)


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