Wintershall Dea unter Treuhandverwaltung stellen

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

2 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

2 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2022
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Wintershall Dea als ehemaliger Eigentümer der Gasspeicher ist mitverantwortlich dafür, dass Deutschland jetzt zu wenig Vorräte an Gas hat und in totale Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen geraten ist. 
Gleichzeitig ist Wintershall als Anteilseigner an den russischen Gasfeldern Profiteur der jetzigen Situation. Allein der Gewinn dieses Halbjahr allein aus den russischen Gaslieferungen beträgt über 800 Millionen Euro vor Steuern*1. 
Dieser Gewinn wird von der Bevölkerung und der Industrie gezahlt. Gleichzeitig geraten viel Haushalte in Schieflage, weil sie die Vervielfachung der Gaspreise nicht aufbringen können. 
Und als Spitze der Unverfrorenheit beschwört die BASF die Gefahr des Produktionsstopps in Ludwigshafen, wenn weiterhin zu wenig Gas geliefert wird. Und verschweigt dabei, dass die BASF selbst 67% Anteile an Wintershall Dea hält*1+2.
Wenn nicht jetzt wann dann? In der Geschichte der EU und Deutschlands gab es noch nie eine Firma, die allein so viel Schaden für den einzelnen Bürger verursacht hat. Und die unbeirrt weiter unsägliche Gewinne aus dieser Situation erwirtschaftet. Wann wacht endlich die Politik auf.
Ich fordere die Regierung auf, Wintershall Dea unter Treuhandverwaltung zu stellen, die Gewinne abzuschöpfen und dem Staatshaushalt zuzuführen. Mit diesen Geldern können dann Betroffene unterstützt werden. Gleichzeitig kann die Treuhandverwaltung den Gaspreis auf ein erträgliches Maß senken.

Begründung

Aufgrund der gestiegenen Energiekosten geraten immer mehr Haushalte in Notlage. Deshalb werden wiederholt Steuermillionen zweckentfremdet und damit notleidende Haushalte unterstützt. Dies ist unnötig, da Wintershall diese Preisexplosion mit verursacht hat und somit schadensersatzpflichtig ist.
Laut Geschäftsbericht von Wintershall Dea hat die Firma im 2. Quartal ihren Gewinn vor Steuern und ähnlichem um 187% auf 1,8 Mrd.Euro zum Vorjahr gesteigert.Der Reingewinn stieg um 262% auf 608 Mio. Euro.
Quellenverzeichnis:
*1 https://wintershalldea.com/de/investor-relations/ergebnisse-fuer-das-2-quartal-2022
   https://www.deraktionaer.de/artikel/aktien/basf-starke-zahlen-der-tochter-wintershall-20280471.html
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/15735188-wintershall-dea-legt-gewinnsprung
*2 https://de.wikipedia.org/wiki/Wintershall_Dea

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 29.07.2022
Sammlung endet: 29.01.2023
Region: Deutschland
Kategorie: Verbraucherschutz

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team
  • Sehr geehrte Unterstützende,

    die Petition wurde gemäß unserer Nutzungsbedingungen überarbeitet. Die temporäre Sperrung wurde wieder aufgehoben und die Petition kann nun weiter unterzeichnet werden.

    Wir bedanken uns für Ihr Engagement!

    Ihr openPetition-Team

Das könnte Sie auch interessieren

3 %
13 Unterschriften
176 Tage verbleibend

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern