Wir fordern eine Beschrankung für den Bahnübergang Viehhausen, auf der Ortsverbindungsstraße Edling - Reitmehring.

Begründung

Bei der Ortsverbindungsstraße Edling - Reitmehring, auf welchem sich der besagte Bahnübergang befindet, handelt es sich um eine zwischenzeitlich sehr stark frequentierte Straße, die einerseits häufig dazu genutzt wird, die Wartezeiten und die Autostauungen, welche durch den geschlossenen Bahnübergang auf der B304 in Reitmehring entstehen, zu vermeiden und zu umfahren. Desweiteren nutzen viele Anwohner aus Rott und Umgebung diese Verbindung, um schnellstmöglich in das Gewebegebiet Staudham zu gelangen. Oftmals werden dabei deutlich erhöhte Geschwindigkeiten gefahren.

Der Bahnübergang in Viehhausen ist aufgrund unterschiedlicher Eigenschaften äußerst unübersichtlich:

  • Sehr starker Bewuchs des Bahndamms durch Sträucher und Bäume verhindern einen frühzeigen Einblick auf die Bahntrasse.
  • Der Bahnübergang ist so schmal, dass er im Regelfall immer nur einspurig zu befahren ist. Verbunden mit der hohen Verkehrsdichte erfordert dieser Umstand ein hohes Maß an Aufmerksamkeit für den Verkehr. Dieses hohe Maß an Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr reduziert die Aufmerksamkeitskapazitäten für die eigentliche Hauptgefahrenquelle unbeschrankter Bahnübergang in einem erheblichen Maße.
  • Schulkinder, Fahrradfahrer, Fußgänger, Sportler, die Badegäste des anliegenden Badesees und deren geparkte Autos etc. verschärfen diese Situation zusätzlich, da dadurch weitere Aufmersamkeit benötigt wird.
  • Tiefstehendes Sonnenlicht in den Morgen- und Abendstunden erzeugt oftmals einen Blendeffekt, der so erheblich ist, dass das Warnlicht des Bahnübergangs kaum noch zu erkennen ist.

Trotz dieser aufgeführten Widrigkeiten fährt der Bahnverkehr mit unvermindeter Geschwindigkeit in den Gefahrenbereich des Übergangs, sodass selbst eine Reaktion des Zugführers einen Unfall nicht mehr verhindern kann. Zwei tödliche Unfälle belegen, dass ein Reagieren des Lokfürhers nicht mehr möglich ist. Beidemale wurde das Auto auf eine Strecke von ca. 200 Metern vom Zug über das Gleisbett mitgerissen.

Historie:

Bereits 2013 ereignete sich der erste tödliche Unfall am Bahnübergang, bei dem eine 20-jährige Frau ihr Leben verlor:

www.wasserburg24.de/wasserburg/region-wasserburg/toedlicher-bahnunfall-wasserburg-frau-stirbt-auto-3022104.html

www.wasserburger-stimme.de/polizeimeldungen/wasserburger-feuerwehr-ruckt-nach-edling-aus/2013/07/24/

Leider wurde nachdem nichts unternommen, da der unbeschrankte Bahnübergang laut der Südostbayernbahn als sicher gilt:

www.wasserburg24.de/wasserburg/region-wasserburg/bahnuebergang-viehhausen-bekommt-auch-nach-toedlichem-unfall-keine-halbschranke-3070930.html

Im Juni 2018 geschah ein weiterer tödliche Unfall, welcher auf traurige Weise erneut belegt, dass der Übergang keineswegs sicher und gefahrlos zu überqueren ist. Eine 25-jährige Frau verlor dabei ebenfalls ihr Leben:

www.wasserburg24.de/wasserburg/region-wasserburg/edling-ort63677/edling-unfall-zwischen-regionalzug-auto-viehhausen-strecke-rosenheim-muehldorf-9938223.html

www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/bahn-unfall-fordert-todesopfer/2018/06/09/

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Hans Peter Bubb aus Wasserburg
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Neuigkeiten

Pro

Wäre es nicht auch im Interesse der Bahn die Zugführer zu schützen? An gefährlichen Stellen wird zumindest die Geschwindigkeit gedrosselt oder/und es wird gehupt und zwar regelmäßig. Wieso geht man als Arbeitgeber mit seinem Personal so um? Und mit mir als Fahrgast wenn ich fahre? Mir nicht nachvollziehbar. Die Preise werden ständig erhöht - aber für Sicherheit wird nicht Sorge getragen? Verstehe ich nicht.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 4 Tagen

    Weil Bahnübergänge sehr gefährlich sind und die Leute schon mal sehr unaufmerksam fahren. Durch eine Schranke werden unnötige Unfälle verhindert.

  • Julian Fritz Heilbronn

    am 17.02.2019

    "Zu Hohe Kosten oder Aufwand" darf niemals ein Grund dafür sein, dass Menschen vor Gefahren nicht geschützt werden. Und auch wenn das Andreaskreuz anordnet dem Schienenverkehr den Vorrang zu gewähren und sogar rotes Licht die überfahrt verbietet, so zeigen die Unfälle, dass - sehr vereinzelt - Gefahren entstehen, die zum Tode führen können. Jede industrielle oder gewerbliche Gefährdungsbeurteilung, beispielsweise bei einer Bewertung nach der Risikomatrix nach Nohl, erfordert für Gefahren, die zu schweren Verletzungen oder zum Tode führen, wirksame Maßnahmen. Man kan nie alle Gefahren eliminieren, aber selbst wenn Maßnahmen zur Gefahrenminderung eingeleitet wurden und sich diese als ineffektiv erwiesen haben, dann muss reagiert werden. Die Forderung, den Bahnübergang zu beschranken ist angesichts der vergangenen Unfälle eine sinnvolle Forderung, die jeder Gefährdungsbeurteilung standhalten würde, daher dürfte es hierbei weder eine Diskussion noch eine Verzögerung der Umsetzung der Maßnahme geben. Und da sich so etwas nicht über Nacht bauen lässt, hat der Betreiber entsprechende Ersatzmaßnahmen einzuleiten. Es gibt andere Bahnübergänge in Deutschland, an denen dauerhaft Übergangswärter eingesetzt werden, die den Verkehr mit Flatterbändern regeln, und das sind sogar bereits beschrankte Bahnübergänge... Hierzu gibt es vom ZDF eine Reportage. "Deutschlands sicherster Bahnübergang" Absurd, dass dort gemacht wird, was in Viehhausen mehreren Menschen das Leben hätte retten können. Also fordere auch ich, dies hier sofort umzusetzen, um wenigstens künftig zu verhindern, dass deshalb Menschen zu Schaden kommen.

  • am 24.01.2019

    Wichtig!!!

  • am 12.12.2018

    Um Menschenleben zu schützen

  • Michelle Maruhn Wasserburg am Inn

    am 25.11.2018

    Weil der Bahnübergang unübersichtlich ist und nicht nocheinmal soetwas passieren darf...

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