• Änderungen an der Petition

    11.06.2018 09:03 Uhr

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    Neue Begründung: Bei der Ortsverbindungsstraße Edling - Reitmehring, auf welchem sich der besagte Bahnübergang befindet, handelt es sich um eine zwischenzeitlich sehr stark frequentierte Straße, die einerseits häufig dazu genutzt wird, die Wartezeiten und die Autostauungen, welche durch den geschlossenen Bahnübergang auf der B304 in Reitmehring entstehen, zu vermeiden und zu umfahren. Desweiteren nutzen viele Anwohner aus Rott und Umgebung, diese Verbindung, um schnellstmöglich in das Gewebegebiet Staudham zu gelangen. Oftmals werden dabei deutlich erhöhte Geschwindigkeiten gefahren.
    Der Bahnübergang in Viehhausen ist aufgrund unterschiedlicher Eigenschaften äußerst unübersichtlich:
    - Sehr starker Bewuchs des Bahndamms durch Sträucher und Bäume verhindern einen frühzeigen Einblick auf die Bahntrasse.
    - Der Bahnübergang ist so schmal, dass er im Regelfall immer nur einspurig zu befahren ist. Verbunden mit der hohen Verkehrsdichte erfordert dieser Umstand ein hohes Maß an Aufmerksamkeit für den Verkehr. Dieses hohe Maß an Aufmerksamkeit für den Straßenverkehr reduziert die Aufmerksamkeitskapazitäten für die eigentliche Hauptgefahrenquelle unbeschrankter Bahnübergang in einem erheblichen Maße.
    - Schulkinder, Fahrradfahrer, Fußgänger, Sportler, die Badegäste des anliegenden Badesees und deren geparkte Autos etc. verschärfen diese Situation zusätzlich, da dadurch weitere Aufmersamkeit benötigt wird.
    - Tiefstehendes Sonnenlicht in den Morgen- und Abendstunden erzeugt oftmals einen Blendeffekt, der so erheblich ist, dass das Warnlicht des Bahnübergangs kaum noch zu erkennen ist.
    Trotz dieser aufgeführten Widrigkeiten fährt der Bahnverkehr mit unvermindeter Geschwindigkeit in den Gefahrenbereich des Übergangs, sodass selbst eine Reaktion des Zugführers einen Unfall nicht mehr verhindern kann. Zwei tödliche Unfälle belegen, dass ein Reagieren des Lokfürhers nicht mehr möglich ist. Beidemale wurde das Auto auf eine Strecke von ca. 200 Metern vom Zug über das Gleisbett mitgerissen.
    **Historie:**
    Bereits 2013 ereignete sich der erste tödliche Unfall am Bahnübergang, bei dem eine 20-jährige Frau ihr Leben verlor:
    www.wasserburg24.de/wasserburg/region-wasserburg/toedlicher-bahnunfall-wasserburg-frau-stirbt-auto-3022104.html
    www.wasserburger-stimme.de/polizeimeldungen/wasserburger-feuerwehr-ruckt-nach-edling-aus/2013/07/24/
    Leider wurde nachdem nichts unternommen, da der unbeschrankte Bahnübergang laut der Südostbayernbahn als sicher gilt:
    www.wasserburg24.de/wasserburg/region-wasserburg/bahnuebergang-viehhausen-bekommt-auch-nach-toedlichem-unfall-keine-halbschranke-3070930.html
    Im Juni 2018 geschah ein weiterer tödliche Unfall, welcher auf traurige Weise erneut belegt, dass der Übergang keineswegs sicher und gefahrlos zu überqueren ist. Eine 25-jährige Frau verlor dabei ebenfalls ihr Leben:
    www.wasserburg24.de/wasserburg/region-wasserburg/edling-ort63677/edling-unfall-zwischen-regionalzug-auto-viehhausen-strecke-rosenheim-muehldorf-9938223.html
    www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/bahn-unfall-fordert-todesopfer/2018/06/09/


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