Im Laufe der letzten zwei Schulwochen vor den Herbstferien wurde den Schülern ein Schreiben ausgeteilt. Dieses Schreiben beinhaltet die Geschichte von Adolf Reichwein, der Namensgeber unserer Schule, sein Leben und sein Wirken. Zum Gedenken an diesen ehrbaren Mann soll jede Klasse eine Karte verfassen, wo Wünsche, Hoffnungen und Träume im Sinne von Adolf Reichwein draufstehen sollen.

Diese Karten werden dann am 23.10.2018 mithilfe von Ballons in den Himmel entlassen. Jedoch stößt dies bei einigen Schülern auf Kritik. Diese finden die Idee nicht sehr gut und haben die Meinung, dass man Adolf Reichwein auf eine bessere Art und Weise gedenken könnte. Argumente, die von den Schülern mir gegenüber geäußert worden sind:

Begründung

Umweltverschmutzung

Der Gedanke hinter diesen Karten ist theoretisch gut. Jedoch werden die Luftballons irgendwann platzen. Dann landen sie auf der Erde und es ist nicht gewiss, dass ein Mensch sie jemals findet. Es wird ein Teil an Müll produziert, der nicht sein muss. Als sinnvolle Alternative könnte man diese Wünsche überall in der Schule aufhängen, sodass es den Schülern und den Lehrern stets vor Augen ist.

Was bringen Wünsche und Träume?

Jeder Mensch soll träumen. Träume treiben uns an. Bestimmen unser Handeln und unser Denken. Warum soll man diese Träume im Sinne dieses Mannes nur aufschreiben, wenn man die Chance hat, diese in die Tat umzusetzen? Die ganze Energie und Kosten könnte man anderweitig investieren, um eben diese Träume umzusetzen. Dies bezieht sich natürlich nur auf den schulischen Rahmen. Eine Schule kann keinen Weltfrieden schaffen.

Die Adolf-Reichwein-Schule ist keineswegs eine perfekte Schule. Auch sie hat mit Themen wie, Rassenhass, Sexismus, Homophobie, Mobbing und Ungerechtigkeit zu kämpfen. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten das Thema aufzugreifen. Man kann einen Tag gestalten, indem genau diese Themen behandelt werden. Es könnten auch Spenden gesammelt werden, um regionale Projekte zu unterstützen, die genau diese Themen aufgreifen.

Von Schülern für Schüler: Dieses Projekt hätte wunderbar mit Schülern gestaltet werden können. Mithilfe der Schüler kann man das ganze so spannend gestalten, dass es auch die andern Schüler anspricht. Sonst würde es auch nur wieder in einer langweiligen Pflichtveranstaltung enden.

Diese ganze Petition soll keineswegs ein Angriff gegen Lehrer oder gar die Schule sein. Wir wollen lediglich unserer Stimme Kraft geben, damit unser Anliegen ernst genommen wird.

Falls du dich jetzt angesprochen gefühlt hast, gebe uns deine Stimme und fülle die Kommentare mit Ideen und Anregungen und teile diesen Link gerne. Gemäß dem Fall, dass du unsere Meinung nicht nachvollziehen kannst, hinterlasse doch gerne ein Kommentar, wo du deine Sicht der Dinge erklärst.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Beck 11BGa

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Alexander Beck aus Limburg
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