Paukenschlag nur wenige Stunden nach Ablehnung des Bebauungsplans „Lichtenberg III“ durch den Markdorfer Gemeinderat: kündigt Unternehmer Albert Weber an, der unterhalb des Wirtshauses auf dem Gehrenberg zwei Wohnhäuser errichten will, den Pachtvertrag für das Wirtshaus nicht mehr zu verlängern. Damit gehen dort im Jahr 2020 die Lichter aus.

www.suedkurier.de/region/bodenseekreis-oberschwaben/markdorf/Aus-fuer-Wirtshaus-und-Theaterstadel-Pachtvertrag-wird-nicht-verlaengert;art372484,7477023

Unsere Meinung: Der Theaterstadel mit dem Wirtshaus ist nicht nur für Markdorf sondern für die ganze Region ein kulturelles Kleinod - viele Karrieren starteten im Theaterstadel und das ist auch heute noch so. Es wäre unendlich schade, diese Institution zu verlieren, deshalb fordern wir den langfristigen Erhalt und Betrieb des Wirtshaus und Theaterstadel am Gehrenberg in seiner jetzigen Form über das Jahr 2020 hinaus.

www.facebook.com/WirtshausGehrenbergdarfnichtsterben?fref=nf

Begründung

Den Theater Stadel gibt es seit 1982. Anfangs reine Kleinkunstbühne, kamen mit den Jahren Konzertveranstaltungen und ein Kino hinzu.

Sowohl das Lokal wie auch die Kleinkunstbühne gelten in der Gehrenbergstadt als „Institution“. Insbesondere der Theaterstadel zählt zu den festen kulturellen Größen in der Region. Im Laufe seines Bestehens sind dort sehr viele namhafte Künstler aufgetreten. Und viele von ihnen kehren immer wieder zurück, obwohl sie woanders große Hallen füllen.

Künstler, die bereits aufgetreten sind: Gerhard Polt, Biermösl Blosn, Georg Ringsgwandl, Hans Dieter Hüsch, Lilo Wanders, Dirk Bach, Helge Schneider, Sissi Perlinger, Die kleine Tierschau, Dieter Hildebrandt, Michael Mittermaier, Robert Kreis, Willy Astor, Gerd Duddenhöfer, Montezuma's Revenge, Buddhas, Acapickels, Walter Bockmayer, Patent Ochsner, Hubert von Goisern, Hans Söllner, Julduz Usmanova, Klaus Kreuzeder, Subway to Sally, Hypnotix, Jan Garbarek.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Mirela Schrodin aus Meßkirch
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Neuigkeiten

Pro

Hier handelt es sich um mehr als gewöhnlichen Privatbesitz, mit dem ein Immobiliensammler machen kann, was er will. Es ist eine Kultureinrichtung großen öffentlichen Interesses. Das hätte Albert Weber wissen müssen, als er diese Immobilie gekauft hat. In Deutschland gibt es zahlreiche Unternehmer, die sich als Förderer von Kunst und Kultur einen Namen machen. Leider nicht so in Markdorf im Fall des Theaterstadels und Albert Weber als dessen neuer Besitzer. Die Bestürzung in der Stadt und Region ist so groß, daß die Stadt moralisch verpflichtet ist, mit Herrn Weber zu sprechen und zu verhandeln

Contra

Mir ist nicht so richtig klar, was die Petition bezwecken soll. Der Verpächter verlängert den Pachtvertrag nicht. Die Petition geht an den Bürgermeister. Was soll der machen?