Im Schockraum entscheiden oft Sekunden über Leben und Tod! Blutkonserven müssen daher schnellstmöglich verfügbar sein. Durch die strategisch günstige Lage der DRK-Blutbank in der Chirurgie des Uniklinikums Ulm stehen den Operationssälen, sowie den Schockräumen, Blutpräparate zu jeder Tages- und Nachtzeit unverzüglich zur Verfügung. Diese räumliche Nähe ist Grundvoraussetzung für die adäquate Versorgung, insbesondere von Polytrauma- und Intensivpatienten. Auch bei elektiven Eingriffen, Notfalloperationen, sowie in der internistischen und chirurgischen Notfallambulanz kann eine zeitliche Verzögerung Menschenleben kosten. Aufgrund dessen ist der geplante Umzug der Blutbank in die Ulmer Zentrale des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen in der Helmholtzstraße, ein nicht nur medizinisch äußerst fragwürdiges Vorhaben. Trotz hoher Gewinnmarge (Bundesanzeiger) ist das DRK bestrebt durch den Umzug Personalkosten einzusparen. In Zukunft mag die Distanz zum Schockraum "nur" 1,5 km entfernt sein, doch in keinem anderen Polytraumazentrum ist die Blutbank so weit entfernt ausgelagert. Selbst bei optimalen Transportbedingungen kommt es zu Zeitverzögerungen, die den Patienten das Leben kosten können, denn die Koordination verschiedener Bluttransporte wird erheblich erschwert. Insbesondere bei mehreren hintereinander folgenden Anforderungen ist die Kapazität an Transportmitteln schnell erschöpft. Wir fordern daher den Erhalt der Blutbank in der Chirurgie!

Begründung

Stellen Sie sich vor, einer Ihrer Familienangehörigen oder ein enger Freund hatte, zum Beispiel einen schweren Verkehrsunfall und benötigt eine sofortige Bluttransfusion! Dann wünschen Sie die schnellst- und bestmögliche Versorgung, die in einem Polytraumazentrum auch zu erwarten sein sollte.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Julia Langelittig aus Ulm
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