Die Gaststätte "Zum Onkel" ist nun nicht nur endgültig geschlossen, sondern soll darüber hinaus auch noch abgerissen werden! Die großen Bäume des Biergartens stehen der Neubebauung im Weg und sollen gefällt werden. Die ab Februar 2014 zuständigen neuen Besitzer planen noch im selben Monat den Abriss um Eigentumswohnungen hochzuziehen. Ein Haus abzureißen, das schon im 19. Jahrhundert, also Jahrzehnte vor der restlichen Bebauung der Zellerau errichtet wurde und eines der letzten schönen originalen Häusern in der zentralen Zellerau darstellt, ist eine Schande und darf nicht ohne Prosest hingenommen werden! Es kann nicht sein, dass alles, was nicht unter Denkmalschutz steht, der Abrissbirne zum Opfer fällt, wie dies seit Jahren hier überall im Stadtgebiet zu beobachten ist. Es ist traurig, dass seitens der Stadt kein Bemühen um den Erhalt alter schöner Gebäude erkennbar ist und die Interessen einer Vielzahl von Bürgern den Interessen einiger weniger finanzstarker Investoren untergeordnet werden. Bei vielen Zellerauern herscht eine Mischung aus Trauer, Unmut und Entrüstung über den geplanten Abriss vor.

Begründung

Wir können nicht zulassen, dass die Zellerau nach und nach ihrer Geschichte und ihres schönen Stadtbilds beraubt wird. Der Stadtteil soll exclusivisiert werden auf Kosten der momentan dort lebenden Bürger. Wenn das so weiter geht gibt es dort bald nur noch Eigentumswohnungen, die sich nur noch die "Higher Class" leisten kann. Dagegen müssen wir kämpfen!

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Pro

Wie kann das Gebäude zukünftig genutzt werden: durch Stadtbau Würzburg oder Karneval-Verein Zellerau oder als Bürgerhaus Zellerau (siehe ehem. Gaststätte Stadt Kitzingen in der Pleich) oder Stuentenwohnungen. Es ist so schade um den Veranstaltungsraum. Das Gebäude behutsam zu sanieren wäre kein Problem.

Contra

Ich wohne in der unmittelbaren Nachbarschaft zum Onkel und bin froh, dass dieses Gebäude nun endlich abgerissen wird. Es wirkt irgendwie als währ da ein Loch, wenn man vorbei kommt. Die Bäume biegen sich bei Sturm beängstigend, mich wundert es, dass da noch nichts passiert ist. Die Stadt ist nun mal im Wandel und das ist sicher auch gut so. Es gibt sicher erhaltenswertere Objekte.