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Änderungen an der Petition
on 18 Feb 2026
Petition addressed to: Bildungsministerium NRW
Sparmaßnahmen verhindern und veraltete bildungspolitische Strukturen blockieren eine zeitgemäße Schulbildung für unsere Kinder.
Wir fordern, bundesweit einheitliche Mindeststandards,
eine dauerhafte, von Wahlergebnissen unabhängige Bildungsstrategie, und
eine nationale Verantwortung für Kinderschutz, Medienbildung und Schulentwicklung.
Drüber hinaus fordern wir Verbindliche Schutzkonzepte an allen Schulen, insbesondere gegen digitale Gewalt
Verpflichtende Medienbildung für Kinder, Eltern und Lehrkräfte
Mehr multiprofessionelle Teams (Schulsozialarbeit, Psychologie, Prävention)
Reduktion von Leistungsdruck zugunsten von Beziehungsarbeit und Prävention
Echte Investitionen in Bildung, nicht nur in Technik, sondern in Menschen
Gelebte Inklusion neurodivergenter Kinder.
Wir, unterzeichnende Eltern und Erziehungsberechtigte, wenden uns mit großer Sorge an politischen Entscheidungsträger. Die aktuellen Zustände an deutschen Schulen gefährden zunehmend das Wohl, die Entwicklung und die Zukunft unserer Kinder. Die beschriebenen Missstände sind keine Einzelfälle, sondern strukturelle Probleme, die dringendes politisches Handeln erfordern.
1. Schule ist für viele Kinder kein sicherer Ort mehr
Kinder erleben Schule immer häufiger als Raum von Überforderung, psychischem Druck, sozialer Härte und fehlender Unterstützung. Digitale Gewalt, Mobbing, sexualisierte Inhalte und permanente Reizüberflutung dringen ungebremst in den Schulalltag ein – oft ohne ausreichenden Schutz oder pädagogische Begleitung.
Lehrkräfte sind damit vielfach allein gelassen. Schulen fehlen klare Leitlinien, Zeit, Personal und rechtliche Sicherheit, um Kinder wirksam zu schützen.
2. Digitale Realität wird ignoriert statt gestaltet
Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf, doch Schule und Politik hinken dieser Realität hinterher.
Statt verbindlicher Medienbildung, klarer Regeln und präventiver Schutzkonzepte herrschen:
Das Wegsehen vor digitalen Gefahren ist kein Schutz – es ist ein Risiko.
3. Lehrkräfte arbeiten am Limit
Pädagoginnen und Pädagogen tragen Verantwortung für Bildung, Erziehung, Schutz und soziale Stabilität – ohne ausreichende Ressourcen.
Sie kämpfen mit:
Ein System, das Lehrkräfte überfordert, kann Kinder nicht ausreichend schützen.
4. Kinder brauchen Beziehung statt Bürokratie
Schule ist mehr als Stoffvermittlung. Kinder brauchen:
Ein auf Leistung, Kontrolle und Verwaltung reduziertes Schulsystem verfehlt die Bedürfnisse von Kindern in einer komplexen Gegenwart.
Wir beziehen uns mit unseren Ausführungen auf das eben erschienene Buch "Schule gegen Kinder" von Silke Müller, das es bereits jetzt schon auf Platz 3 der kommenden Spiegel-Bestsellerliste geschafft hat.
Petition started:
02/12/2026
Collection ends:
08/11/2026
Region:
North Rhine-Westphalia
Topic:
Education
Siehe unsere Anliegen auf:
www.neue-lernkultur-jetzt.de
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Weil unser Schulsystem veraltet, kaputt und für neurodivergente Kinder nicht geeignet ist