S 17/441 - Beschwerde über das Stadtamt

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

10 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

10 Unterschriften

Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2011
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Dies ist eine Online-Petition der Bremischen Bürgerschaft.

Petition richtet sich an: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich mit dieser Beschwerde über die Zustände in den öffentlichen Stadtämtern beschweren. Ich habe über den gesamten Tag verteilt viele Male bei zwei Stadtämtern angerufen, doch immer war entweder besetzt oder es ist lediglich niemand ans Telefon gegangen. Als ob das nicht genug wäre, habe ich soeben (Donnerstag, 16:40 Uhr) beim Anruf eines der Ämter den Anrufbeantworter bekommen, der mir sagte, ich würde außerhalb der Geschäftszeiten anrufen. Diese wären täglich von 9.30-18.30 Uhr, mit zwei Ausnahmen Mittwochs und Samstags. Diese allerdings waren ja nicht zutreffend, da ich donnerstags angerufen hatte. Demzufolge hat man dort in dem Amt knapp zwei Stunden vor 'Geschäftszeitenschluss' keine Lust mehr gehabt, weiter zu arbeiten, oder wie soll ich das verstehen?

Ich finde es einfach unverschämt, die Leute so zu behandeln. Schließlich ist dies eine Angelegenheit, die im Grunde genommen jeden betrifft, denn jeder hat mal die eine oder andere Angelegenheit in einem solchen Amt zu klären.

N. Nagel

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 12.05.2011
Sammlung endet: 24.06.2011
Region: Freie Hansestadt Bremen
Kategorie:  

Neuigkeiten

  • Bericht des Petitionsausschusses Nr. 5 vom 18. Januar 2012

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingaben für erledigt zu erklären:

    Eingabe Nr.: S 17/441

    Gegenstand:
    Beschwerde über das Stadtamt

    Begründung:
    Der Petent beschwert sich über die schlechte Erreichbarkeit des Stadtamtes. Er habe an einem Tag
    mehrfach versucht, bei zwei unterschiedlichen Stadtäm tern anzurufen. Es sei entweder besetzt gewesen
    oder niemand sei ans Telefon gegangen. Einmal habe er eine Ansage des Anrufbeantworters gehört,
    wonach er außerhalb der Dienstzeiten angerufen habe. Das sei jedoch nicht richtig gewesen. Die Petition
    wird von 10 Mitzeichnern unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen des Petenten eine Stellungnahme des Senators für Inneres
    und Sport eingeholt. Außerdem hatte der Petent die Möglichkeit, dem Ausschuss sein Anliegen im Rahmen
    der öffentlichen Beratung mündlich vorzutragen. Unte r Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der
    parlamentarischen Prüfung zusammengefasst wie folgt dar:

    Im Sommer herrschte in den Bürger-Service-Center n ein starkes Publikumsaufkommen. Es kam zu
    erheblichen Wartezeiten. Ursache war zum einen die anlässlich des Urlaubsbeginns erhöhte Anzahl von zu
    bearbeitenden Anträgen auf Ausstellung von Reisepässen und Personalausweisen. Hinzu kommt, dass die
    Beantragung und Ausgabe des neuen elektronischen Personalausweises aufgrund der erhöhten
    Sicherheitsanforderungen und der neu eingeführten Onlinefunktionen sehr zeitintensiv ist. Um mehr
    Personal für die persönliche Sachbearbeitung einsetzen zu können, wurde die Anzahl der für die
    telefonischen Anfragen eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter reduziert. Dies führte zu einer nur
    eingeschränkten telefonischen Erreichbarkeit der Bürg er-Service-Center. An dem vom Petenten genannten
    Tag ist zudem ein Anrufbeantworter falsch bedient und versehentlich ein falscher Ansagetext eingeschaltet
    worden. Dafür hat sich der Senator für Inneres und Sport beim Petenten entschuldigt.

    Mittlerweile wurden im Stadtamt verschiedene organisatorische und personelle Maßnahmen getroffen, um
    die Wartezeiten zu reduzieren und die telefonische E rreichbarkeit sicherzustellen. Weitere Maßnahmen
    werden derzeit vorbereitet bzw. befinden sich in der Umsetzung.

    Begründung (PDF)

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