Petition richtet sich an:
Legislative und Judikative
In Deutschland sollte es möglich sein, für eine große Zahl von Geschädigten gemeinsam in einer sogen. "class action" nach US-amerikanischem Vorbild zu klagen. Auch die gründliche Art der Beweisaufnahme sollte sich an diesem Vorbild orientieren. Damit ergibt sich die Möglichkeit der Rechtsprechung zu einem juristischen (Problem)fall, über dessen Notwendigkeit der Bearbeitung durch die (unabhängige) Judikative ein hoher gesellschaftlicher Konsens besteht. Aktuelles Beispiel: Wie kann sich eine große Zahl Betroffener juristisch wehren, wenn bei den Impfungen gegen SARS-COV 2 schwerwiegende Schäden, wie im Falle der "Schweinegrippenimpfung" auftreten? Weitere Beispiele wären Klagemöglichkeiten gegen Bankenbetrug, grundrechtswidrige Gesetzeserlässe, Behördenentscheidungen usw. usw.
Begründung
Im Falle vieler Betroffener würde eine schnellere und gerechtere Entschädigung ermöglicht werden.
1.)Die "Hemmschwelle" sehr hoher Prozesskosten, die von einem Einzelnen meistens nicht aufzubringen sind, wäre damit zunächst überwunden.
2.)Ebenso würden von den meist mächtigen Beklagten Rechtsverfahren nicht mehr unnötig lang hinausgezögert werden können ( z.B. Contergan, Dieselaffäre u.a.).
3.)Auch die Höhe der Entschädigung würde nicht mehr, wie heutzutage noch so oft, unverhältnismäßig gering ausfallen.
4.)Außerdem würde die Abhängigkeit von der finanziellen Potenz, um in diesem Rechtsstaat sein Recht einfordern zu können, erheblich entschärft werden.
5.)Nicht zuletzt spiegelt die erleichterte Möglichkeit der Klagebeteiligung im Falle vieler Geschädigter das demokratische Bild einer großen Personenzahl mit einem juristischen Problemfall wider und nivelliert das Ungleichgewicht zwischen einem einzelnen Kläger und z.B. einem mächtigen Konzern.