Region: Hessen

Land Hessen: AfD-Verbotsverfahren im Bundesrat einleiten – JETZT!

Petition richtet sich an:
Hessischer Landtag

15.937 Unterschriften

Sammlung beendet

15.937 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Hessischer Landtag

Wir fordern die Mitglieder des Hessischen Landtags auf, im Hessischen Landtag einen Antrag einzubringen, in dem die Hessische Landesregierung aufgefordert wird, sich auf Bundesebene insbesondere im Bundesrat für die umgehende Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens einzusetzen.
Grundlage dafür ist das Grundgesetz Artikel 21, insbesondere Absatz 2 und 3, und das Bundesverfassungsgerichtsgesetz § 43 (1).

Begründung

Begründung
Die AfD ist vom Verfassungsschutz verschiedener Bundesländer und vom Verfassungsschutz des Bundes als gesichert rechtsextremistisch eingestuft
Die Prüfung, ob eine Partei verfassungswidrig ist, liegt nach Art. 21 Abs. 4 GG allein beim Bundesverfassungsgericht. Bundestag, Bundesrat oder Bundesregierung sind nach § 43 BVerfGG berechtigt, beim Bundesverfassungsgericht einen Antrag einzureichen, um die Verfassungswidrigkeit einer Partei prüfen zu lassen.

Einzelne Landesverbände der AfD wurden bereits als erwiesen rechtsextremistisch eingestuft, Nun hat das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD bundesweit ebenfalls als gesichert rechtsextremistisch eingestuft, da die AfD Bestrebungen verfolgt, die gegen die Menschenwürde, das Demokratieprinzip und das Rechtsstaatsprinzip gerichtet sind *. Der hessische Verfassungsschutz führt die AfD seit 2023 als „rechtsextremen Verdachtsfall“.

Es gibt keine Ausrede mehr: Für die Einleitung des Verbotsverfahrens ist es im Lichte der jüngsten Einstufung der AfD durch das Bundesamt für Verfassungsschutz nun allerhöchste Zeit!

Grundlagen der Einschätzung
Die AfD spricht in ihrer politischen Zielsetzung Menschengruppen wie z.B. Geflüchteten, Deutschen, deren Vorfahren zugewandert sind, religiösen Minderheiten wie Menschen jüdischen oder muslimischen Glaubens, Queers und weiteren pauschal die Menschenwürde und die Gleichheit vor dem Gesetz ab. Mit der Forderung nach einer groß angelegten „Remigration“ bezieht sich die AfD inzwischen auch in ihrem Parteiprogramm offen auf die menschenrechtswidrigen Deportationspläne gegen Millionen von Menschen.

Die Menschenverachtung der AfD ist nichts Abstraktes: Die AfD legitimiert Gewalt und ist schon jetzt eine konkrete Gefahr für das Leben aller Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen.
Schon länger zielt die AfD darauf ab, die freiheitlich-demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, die Grundrechte auszuhöhlen und die Institutionen unseres Verfassungsstaates wie den Verfassungsschutz politisch zu kontrollieren, die Justiz politisch umzubauen und die unabhängige Presse zu schwächen. Systematisch betreibt sie die Spaltung und Radikalisierung durch das Untergraben des Vertrauens in die demokratischen Institutionen.

Die Bedrohung unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung durch die AfD, durch ihre Parteiführung, durch ihre Mitglieder und ihre Anhängerschaft hat inzwischen ein Ausmaß und ein strategisch planvolles Vorgehen erreicht, das die Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens zwingend erforderlich macht. Es verdichten sich die Hinweise auf ein strategisch planvolles Vorgehen und rechtsextremistische Vernetzung.

Wir sehen hierin eine Pflicht und eine Verantwortung, ein Verbotsverfahren gegen die AfD auf den Weg zu bringen!

Selbstverständlich würde ein Verbot der AfD deren menschenverachtendes Gedankengut und die Bedrohung der Demokratie nicht verschwinden lassen. Das behauptet auch niemand. Es ist völlig klar, dass Politik, Staat und Zivilgesellschaft vor, während und nach dem Verbot aktiv mit politischen Mitteln der rechtsextremen Gefahr entgegenwirken müssen. Ein Verbot würde genau dies enorm erleichtern: Es würde die derzeitige staatliche Subventionierung der Demokratiefeinde in Millionenhöhe beenden, die gegenwärtig mit Abstand größte und mächtigste Organisation des deutschen Rechtsextremismus abschaffen und die zukünftigen politischen Einflussmöglichkeiten der jetzigen AfD-Kader massiv einschränken. 

Damit „Nie wieder ist jetzt“ keine Floskel bleibt – Einleitung eines Parteiverbotsverfahrens gegen die AfD jetzt auf den Weg bringen!
---------------------
* Die Stillhaltezusage des Verfassungschutzes bis zur gerichtlichen Entscheidung bedeutet nicht, dass die Behörde ihre Einschätzung zurückgenommen hat.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bündnis gegen Rechtsextremismus Frankfurt a.M., Frankfurt am Main
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 31.10.2025
Sammlung endet: 27.08.2026
Region: Hessen
Kategorie: Bürgerrechte

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    Am Donnerstag, den 27. August 2026, haben wir unsere Petition „Land Hessen: AfD-Verbotsverfahren im Bundesrat einleiten – JETZT!“ mitsamt den gesammelten Unterschriften an den Petitionsausschuss des Hessischen Landtags übergeben. Die Übergabe wurde von zahlreichen Medien aufgegriffen, unter anderem von der Hessenschau, RTL, Frankfurter Rundschau usw. Viele von euch haben die Berichterstattung deshalb vermutlich bereits mitbekommen.

    Zum Abschluss der Petition am 27. August um Mitternacht konnten wir insgesamt 15.937 Unterschriften registrieren – allein am letzten Tag sind noch mehr als 200 Unterschriften hinzu gekommen. Das ist ein starkes Ergebnis – und vor allem ein deutliches Zeichen dafür, dass viele Menschen ein entschlossenes Vorgehen gegen die AfD erwarten.

    Wir danken allen, die unterschrieben, die Petition weiterverbreitet und unser Anliegen unterstützt haben, ganz herzlich!

    Jetzt geht es weiter!

    Der Petitionsausschuss des Hessischen Landtags wird die Petition bearbeiten und dem Innenministerium vorlegen. Das Innenministerium hat anschließend acht Wochen Zeit, eine Stellungnahme zu erarbeiten. Wir werden sehr genau hinschauen, was dort passiert – und die Stellungnahme selbstverständlich öffentlichkeitswirksam bekanntgeben, sobald sie vorliegt. Wir sind gespannt darauf, wie die Landesregierung mit der Forderung von fast 16.000 Menschen umgehen wird. Ob die Petition am Ende den von uns gewünschten Erfolg bringt – also dass Hessen sich im Bundesrat für die Einleitung eines Prüfverfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht einsetzt – wissen wir heute nicht.

    Aber eines haben wir bereits erreicht: Die Diskussion über ein AfD-Verbotsverfahren ist in der Breite der Gesellschaft angekommen. Wir haben das Thema auf die politische Tagesordnung gesetzt und sichtbar gemacht, dass viele Menschen nicht bereit sind, eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD einfach hinzunehmen.

    Und genau deshalb dürfen wir jetzt nicht nachlassen. Wir müssen am Ball bleiben und den politischen Druck weiter erhöhen!

    Jetzt seid ihr gefragt! Lasst uns den Druck auf die Politik erhöhen!

    Geht in die offenen Sprechstunden eurer Landtags- und Bundestagsabgeordneten – insbesondere die der CDU. Denn gerade die CDU-Abgeordneten müssen wir davon überzeugen, dass ein entschlossenes Vorgehen gegen die AfD notwendig ist.

    Redet persönlich mit ihnen. Erzählt ihnen von euren Sorgen und Ängsten vor einer AfD in Regierungsverantwortung – wir müssen da nur an die Wahl in Sachsen-Anhalt nächste Woche denken. Macht deutlich, warum ihr eine Prüfung der AfD hinsichtlich ihrer Verfassungsmäßigkeit durch das Verfassungsgericht für notwendig haltet, und fragt die Abgeordneten nach ihrer eigenen Position. Versucht sie zu überzeugen! Wenn ihr dabei Unterstützung braucht, schaut euch die Webseite https://afd-verbot.jetzt/de an. Dort findet ihr unter dem Stichwort „Abgeordnetentool“ Informationen und Hilfestellungen für Gespräche mit Abgeordneten.

    Und: Geht auf die Demos und Kundgebungen in eurer Nähe! Macht unser Anliegen auch auf der Straße sichtbar! Zum Beispiel:

    • 6. September, 18:00 Uhr, Römer in Frankfurt: Kundgebung anläßlich der Wahl in Sachsen-Anhalt „Rechtsextreme raus aus unseren Parlamenten – AfD-Verbotsverfahren jetzt“
    • 12. September: Prüfdemo in Wiesbaden

    Je mehr Menschen teilnehmen werden, desto deutlicher wird: **Wir sind mehr!**

    Vielen Dank und Grüße
    AfD-Verbot jetzt! Hessen/Frankfurt & Bündnis gegen Rechtsextremismus Frankfurt

  • Hallo,

    die Übergabe der Petition an den Petitionsausschuss wird am 27.8.2026 11:00 Uhr vor dem hessischen Landtag mit anwesenden Landttagsabgeordneten (fast :-) aller Parteien und natürlich der Presse stattfinden. Ein früherer Termin war aufgrund der Sommerpause nicht möglich. Wir haben daher die Laufzeit der Petiiton auf den 27.8. verlängert.

    Wir würden uns freuen, wenn auch Bürger, die hier unterschrieben haben, teilnehmen und Fragen der Presse beantworten.

    Schon mal vorab vielen Dank an alle, die unterschrieben haben!

    Solidarische Grüße

    Bündnis gegen Rechtsextremismus

Alle Menschen, die das Grundgesetz und unsere darin verankerte Demokratie wichtig finden, sollten diese Petition unterschreiben. Die AfD will die Demokratie, den Rechtsstaat und die uneingeschränkte Menschenwürde abschaffen, was mehr als 4.000 Aussagen von AfD-Funktionären beweisen.

Ich verstehe nicht, weshalb der AFD die Wörter so im Mund verdreht werden! Wenn ihr etwas VERBIETEN wollt, dann fangt an, bei der jetzigen Regierung, die unser Land gegen die Wand fährt!

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern