Region: Bayern

Schluss mit dem Katzenleid

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Bayerischer Landtag

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Petition richtet sich an: Bayerischer Landtag

Schluss mit dem Katzenleid – Bayern braucht endlich eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen!

Jedes Frühjahr beginnt für uns im Tierheim Benk der Ausnahmezustand. Und wir sind damit nicht allein. Nahezu alle Tierheime und Tierschutzvereine in Bayern kämpfen Jahr für Jahr gegen dieselbe Katastrophe: eine unaufhaltsame Katzenwelle.

Täglich werden wir zu Fundkatzen, tragenden Katzenmüttern oder mutterlosen Kitten gerufen. Winzige Kätzchen, oft krank, verletzt oder völlig entkräftet, kämpfen ums Überleben. Viele sterben, bevor sie überhaupt die Chance auf ein Zuhause bekommen. Andere verbringen Wochen oder Monate im Tierheim, weil sie niemand vermisst oder sie aufgrund fehlender Kennzeichnung keinem Besitzer zugeordnet werden können.

Die Ursache ist bekannt – und sie ist vermeidbar.

Immer noch gibt es unzählige unkastrierte Freigängerkatzen, die sich unkontrolliert vermehren. Aus einer einzigen unkastrierten Katze können innerhalb weniger Jahre Hunderte Nachkommen entstehen. Gleichzeitig sind viele Katzen weder gekennzeichnet noch registriert. Gehen sie verloren, können ihre Halter oft nicht ermittelt werden. Die Folgen tragen die Tiere – und die Tierheime.

Unsere Kapazitäten sind längst ausgeschöpft. Ehrenamtliche arbeiten bis an ihre Grenzen, Pflegestellen sind überfüllt und die Kosten für tierärztliche Versorgung, Futter und Unterbringung steigen jedes Jahr weiter. Trotzdem können wir nicht wegsehen, wenn Tiere leiden.

Dieses Problem betrifft nicht nur den Landkreis Rottal-Inn. Es betrifft ganz Bayern.

Deshalb fordern wir eine bayernweite gesetzliche Pflicht zur Kastration, Kennzeichnung und Registrierung aller Freigängerkatzen.

Eine solche Regelung würde:

* unkontrollierte Vermehrung verhindern,
* das Leid tausender Katzen und Kitten deutlich reduzieren,
* Fundkatzen schneller zu ihren Besitzern zurückbringen,
* Tierheime und Tierschutzvereine nachhaltig entlasten,
* Kommunen langfristig hohe Kosten ersparen.

Verantwortungsvolle Katzenhaltung endet nicht an der Haustür. Wer seiner Katze Freigang ermöglicht, trägt auch Verantwortung dafür, dass sie sich nicht unkontrolliert vermehrt und im Notfall identifiziert werden kann.

Wir fordern die Bayerische Staatsregierung auf, endlich zu handeln. Jede weitere Katzensaison ohne eine landesweite Regelung bedeutet weiteres vermeidbares Tierleid.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition mit Ihrer Unterschrift und teilen Sie sie mit Familie, Freunden und Bekannten.

Jede Unterschrift ist eine Stimme für den Tierschutz. Jede Unterschrift hilft, das Leid unzähliger Katzen zu verhindern. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass Bayern Verantwortung übernimmt – für die Tiere, die keine Stimme haben.

Begründung

Als Tierschutzverein Rottal-Inn erleben wir die Folgen der unkontrollierten Vermehrung von Freigängerkatzen jedes Jahr hautnah. Während der Katzensaison stoßen wir regelmäßig an unsere Kapazitätsgrenzen. Wir versorgen trächtige Katzen, verwaiste Kitten sowie kranke und verletzte Tiere – viele von ihnen sind weder kastriert noch gekennzeichnet und können keinem Halter zugeordnet werden. Dieses vermeidbare Tierleid belastet nicht nur die Tiere selbst, sondern auch Tierheime, Tierschutzvereine und Kommunen. Eine bayernweite Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht wäre ein wichtiger Schritt, um das Problem nachhaltig zu lösen und zukünftiges Leid zu verhindern.

Quellen:

* Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz: Kastration von Katzen ist Tierschutz. Das Ministerium weist darauf hin, dass unkastrierte Katzen zu einer starken Vermehrung und erheblichen Tierschutzproblemen führen können.
* Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern: Der Verband fordert seit Jahren eine flächendeckende Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen, um das Leid freilebender Katzen zu reduzieren und Tierheime zu entla
sten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tierschutzverein Rottal Inn, Pfarrkirchen
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 06.07.2026
Sammlung endet: 05.01.2027
Region: Bayern
Kategorie: Tierschutz

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Die zu vielen Katzen richten zusätzlich in der Natur großen Schaden an,da sie Jungvögel,Amphibien und Reptilien töten,die auch dringend geschützt werden sollten.

Schwachsinn, NGO Gehabe. Unsere 3 Katzen sind frei und ohne Leid. Sollten Tierhaltung in 3- Zimmer Wohnung verbieten

Warum Menschen unterschreiben

Ich habe bereits vor Jahren mal beim Tierarzt dafür gestimmt und unterschrieben. Wurde damals irgendwie nicht in die Wege geleitet oder abgelehnt. Ich bin aber dafür das es eine Kastrationspflicht geben muss ist egal in welchem Land das ist, auch in allen Bundesländern in Deutschland.

Es gibt zu viele Katzen die nicht richtig versorgt werden weil die Halter sich nicht kümmern. Die Tierheime sind voll weil viele sich aus der Verantwortung ziehen. Kastration und Registrierung ist wichtig !!!

Somit kann man viel Leid vermeiden

Schluss mit dem Katzenleid

Registrierungs- und Kastrationspflicht ist die einzige wirkliche Lösung. Auf Freiwilligkeit zu setzen bringt keinen Erfolg!

(Bearbeitet)

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39 %
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