Petition richtet sich an:
Heimatministerium/Innenministerium
Unsere Sprache ist zwar kompliziert, aber auch ein Teil unserer Kultur und Lebensweise. Mit ihr ist man in der Lage, alles auszudrücken, was ausgedrückt werden muss. Darum ist es für mich unverständlich, dass man mit Macht die Sprache verhunzt, indem man bestehende Begriffe durch englische Wörter ersetzt, neue Formen aus Verbohrtheit einführt oder die Grammatik ändern will.
Ein weiterer Aspekt ist, dass heute die Menschen älter werden als früher. Damit ist schon der normale Wandlungsprozess der Sprache ein größeres Problem als früher. Durch die weltweite Vernetzung wird dieses aber massiv verstärkt. Alte verstehen die Jungen nicht mehr, weil diese sich eine völlig neue Sprache kreiert haben. Gerade in der Pflege aber auch in der gemeinsamen Teilhabe, im Generationendialog oder in der Veständigung zwischen Land- und Stadtbevölkerung ist das ein zunehmendes Problem. Es hat rein gar nichts mit einer Ausrichtung wie rechts/links zu tun, wenn man fordert, dass eine ausdrucksstarke Sprache geschützt werden muss, damit sich alle auch künftig verstehen.
Weiterhin fürchte ich, dass ohne eine solche Änderungsbremse heute erstellte Bücher, Zeitschriften o.ä. in 100 Jahren kaum noch zu verstehen wären. Das wäre traurig. Darum fordere ich, es wie die Franzosen zu machen: Erlassen wir ein Gesetz zum Schutze der Deutschen Sprache und sorgen dafür, dass man eine Stabilität, Kontinuität und Konstanz (nicht die Bodenseestadt) der Sprache sichert.
Begründung
Auszug aus der Forderung:
Heute werden die Menschen älter als früher. Damit ist schon der normale Wandlungsprozess der Sprache ein größeres Problem als früher. Durch die weltweite Vernetzung wird dieses aber massiv verstärkt. Alte verstehen die Jungen nicht mehr, weil diese sich eine völlig neue Sprache kreiert haben und sich vermeintlich cooler, fremdländischer Begriffe bemächtigen und am Ende die eigentlichen muttersprachlichen, will sagen: deutschen, Begriffe gar nicht mehr kennen. Gerade in der Pflege aber auch in der gemeinsamen Teilhabe, im Generationendialog oder in der Veständigung zwischen Land- und Stadtbevölkerung ist das ein zunehmendes Problem. Es hat rein gar nichts mit einer Ausrichtung wie rechts/links zu tun, wenn man fordert, dass eine ausdrucksstarke Sprache geschützt werden muss, damit sich alle auch künftig verstehen.