Statements: Gemeinderat Horb am Neckar
|
|
|
|
|
|
|
|
3% support a parlamentary request.
3% support a public hearing in the parliament/plenum.
Winfried Asprion
is a member of parliament Gemeinderat
OGL, Last edited on 02/02/2026
I support a public hearing in the parliament/plenum.
Wir haben in Horb ein gutes Umfeld für Kinderbetreuung. Aber dies muss man sich leisten können!
Deshalb haben wir schon letztes Jahr eine Mehrheit für eine Ablehnung der Erhöhungen organisiert und sind auch in diesem Jahr nicht bereit, der signifikanten Erhöhung zuzustimmen.
Unser Vorschlag, nur um die Inflationsrate zu erhöhen, fand keine Mehrheit. Die OGL lehnt daher die mit Mehrheitsbeschluss aus CDU, AfD, SPD und FD/FW zustande gekommene massive Erhöhung der Gebühren weiterhin vollständig ab.
Wir halten auch den Vorschlag des Grünen-Spitzenkandidaten Özdemir, das letzte Kindergartenjahr kostenfrei und dafür verpflichtend zu gestalten, für zielführend.
Thomas Bauer
is a member of parliament Gemeinderat
BiM, Last edited on 01/31/2026
I´ll support the request if there will be enough other representives joining.
Hallo zusammen, seid Jahren stimme ich gegen die Kitagebühren oder deren Erhöhung. Dazu habe ich selber schon Anträge gestellt. Ich finde den Antrag richtig und wichtig. Soziale Gerechtigkeit fängt bei der Bildung und der Gesundheit an.
Peter Götz
is a member of parliament Gemeinderat
CDU, Last edited on 03/03/2026
Sehr geehrte Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition, liebe Eltern,
seien Sie versichert, liebe Eltern, auch die Mitglieder der CDU-Fraktion des Horber Gemeinderats verstehen Ihren Unmut über die Gebührenerhöhung. Unter den aktuell schwierigen Umständen sind wir allerdings mehrheitlich dem Beschlussvorschlag der Verwaltung gefolgt.
Aus unserer Sicht muss die Kita-Finanzierung zwischen Land und Kommunen komplett neu gedacht, ausgestaltet und abgesichert werden. Momentan liegen die Elternbeiträge in Horb etwa bei 15%, die Stadt (mit ca. 60%) und das Land (mit ca. 40%) teilen sich im Rahmen des Finanzausgleichs den Rest.
Nicht die Kommunen dürfen der Hauptlastträger sein, sondern das Land. Dies ist Aufgabe der nächsten Landesregierung in Abstimmung mit Städte- und Gemeindetag und dem Landeselternbeirat. Wir können Sie daher nur auffordern sich, insbesondere jetzt im Wahlkampf, an die entsprechenden Entscheidungsträger zu wenden. Im Übrigen setzt sich auch unser CDU Kreisverband Freudenstadt aktiv für eine Neustrukturierung der Kita-Finanzierung ein.
In Horb mit seinen 17 Teilorten haben wir uns dafür entschieden, getreu dem Leitsatz „kurze Beine, kurze Wege“ Kindertageseinrichtungen dezentral in den Ortschaften zu betreiben - und das mit hohen pädagogischen Qualitätsstandards. Dies ist aber nun einmal kostenintensiver als zentrale Lösungen.
Übrigens: Wie andere Kommunen auch, orientieren wir uns in Horb an den Empfehlungen der Landesträgerverbände Städtetag, Gemeindetag und Kirchen. Sicher kann man sich darüber streiten, ob die Empfehlungen, die auf einer politischen Vereinbarung aus den 90er-Jahren basieren, noch zeitgemäß sind. Aber auf dieser Vereinbarung basiert auch der Länderfinanzausgleich und uns als Kommune fehlt der finanzielle Spielraum, um von dieser Vereinbarung signifikant abzuweichen.
Die Empfehlungen der Landesträgerverbände beziehen sich auf die Betreuungsform der Regelbetreuung. Diese wurde im Stadtgebiet Horb bereits im Jahr 2020 abgeschafft und in VÖ umgewandelt. Für eine Betreuung mit verlängerten Öffnungszeiten (VÖ) empfehlen die Landesträgerverbände einen Zuschlag von 25% auf den Betrag der Regelbetreuung.
Da wir uns auf Wunsch der Eltern im Jahr 2020 entschlossen haben eine durchgängige Öffnungszeit (VÖ) anzubieten, lautete der damalige Beschluss im Gemeinderat, die Regelgruppenbeiträge für VÖ bis zum Jahr 2021 beizubehalten und danach maßvoll anzupassen. Dies geschah anschließend jährlich um jeweils 5%. Bedeutet, dass alle Eltern in der Betreuungsform VÖ bis zur aktuellen Gebührenanpassung eine reduzierte Kita-Gebühr bezahlt haben.
Da insgesamt über alle Betreuungsformen der Unterschied zu den Empfehlungen der Landesträgerverbände nur noch sehr gering war, hat der Gemeinderat außerdem auf Vorschlag der Stadtverwaltung entschieden, die Kita-Gebühren final an die Empfehlungen der Landesträgerverbände anzupassen. Hintergrund ist hier v.a., dass die Stadt Horb ansonsten die Differenz den kirchlichen Trägern vergüten muss.
Und bitte vergessen Sie nicht, dass wir für Härtefälle und um den sozialen Frieden zu wahren eine Ermäßigung von 10% in den Betreuungsformen VÖ und VÖplus für Familien, die unter dem Median des Nettoäquivalenzeinkommens liegen, eingeführt haben.
Wir hoffen mit dieser Stellungnahme zur Klarheit beigetragen zu haben.
Für die CDU-Fraktion
Götz PETER
Fridolin Weckerle
is a member of parliament Gemeinderat
CDU, Last edited on 02/12/2026
Sehr geehrte Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition, liebe Eltern,
seien Sie versichert, liebe Eltern, auch die Mitglieder der CDU-Fraktion des Horber Gemeinderats verstehen Ihren Unmut über die Gebührenerhöhung. Unter den aktuell schwierigen Umständen sind wir allerdings mehrheitlich dem Beschlussvorschlag der Verwaltung gefolgt.
Aus unserer Sicht muss die Kita-Finanzierung zwischen Land und Kommunen komplett neu gedacht, ausgestaltet und abgesichert werden. Momentan liegen die Elternbeiträge in Horb etwa bei 15%, die Stadt (mit ca. 60%) und das Land (mit ca. 40%) teilen sich im Rahmen des Finanzausgleichs den Rest.
Nicht die Kommunen dürfen der Hauptlastträger sein, sondern das Land. Dies ist Aufgabe der nächsten Landesregierung in Abstimmung mit Städte- und Gemeindetag und dem Landeselternbeirat. Wir können Sie daher nur auffordern sich, insbesondere jetzt im Wahlkampf, an die entsprechenden Entscheidungsträger zu wenden. Im Übrigen setzt sich auch unser CDU Kreisverband Freudenstadt aktiv für eine Neustrukturierung der Kita-Finanzierung ein.
In Horb mit seinen 17 Teilorten haben wir uns dafür entschieden, getreu dem Leitsatz „kurze Beine, kurze Wege“ Kindertageseinrichtungen dezentral in den Ortschaften zu betreiben - und das mit hohen pädagogischen Qualitätsstandards. Dies ist aber nun einmal kostenintensiver als zentrale Lösungen.
Übrigens: Wie andere Kommunen auch, orientieren wir uns in Horb an den Empfehlungen der Landesträgerverbände Städtetag, Gemeindetag und Kirchen. Sicher kann man sich darüber streiten, ob die Empfehlungen, die auf einer politischen Vereinbarung aus den 90er-Jahren basieren, noch zeitgemäß sind. Aber auf dieser Vereinbarung basiert auch der Länderfinanzausgleich und uns als Kommune fehlt der finanzielle Spielraum, um von dieser Vereinbarung signifikant abzuweichen.
Die Empfehlungen der Landesträgerverbände beziehen sich auf die Betreuungsform der Regelbetreuung. Diese wurde im Stadtgebiet Horb bereits im Jahr 2020 abgeschafft und in VÖ umgewandelt. Für eine Betreuung mit verlängerten Öffnungszeiten (VÖ) empfehlen die Landesträgerverbände einen Zuschlag von 25% auf den Betrag der Regelbetreuung.
Da wir uns auf Wunsch der Eltern im Jahr 2020 entschlossen haben eine durchgängige Öffnungszeit (VÖ) anzubieten, lautete der damalige Beschluss im Gemeinderat, die Regelgruppenbeiträge für VÖ bis zum Jahr 2021 beizubehalten und danach maßvoll anzupassen. Dies geschah anschließend jährlich um jeweils 5%. Bedeutet, dass alle Eltern in der Betreuungsform VÖ bis zur aktuellen Gebührenanpassung eine reduzierte Kita-Gebühr bezahlt haben.
Da insgesamt über alle Betreuungsformen der Unterschied zu den Empfehlungen der Landesträgerverbände nur noch sehr gering war, hat der Gemeinderat außerdem auf Vorschlag der Stadtverwaltung entschieden, die Kita-Gebühren final an die Empfehlungen der Landesträgerverbände anzupassen. Hintergrund ist hier v.a., dass die Stadt Horb ansonsten die Differenz den kirchlichen Trägern vergüten muss.
Und bitte vergessen Sie nicht, dass wir für Härtefälle und um den sozialen Frieden zu wahren eine Ermäßigung von 10% in den Betreuungsformen VÖ und VÖplus für Familien, die unter dem Median des Nettoäquivalenzeinkommens liegen, eingeführt haben.
Wir hoffen mit dieser Stellungnahme zur Klarheit beigetragen zu haben.
Für die CDU-Fraktion
Götz PETER
Dr. Dieter Rominger-Seyrich
is a member of parliament Gemeinderat
SPD
Last contacted on 02/27/2026
No answer yet
Dr. Karin Fluhrer
is a member of parliament Gemeinderat
BiM
Last contacted on 02/27/2026
No answer yet
Markus Weigmann
is a member of parliament Gemeinderat
AfD
Last contacted on 02/27/2026
No answer yet
Michael Eitelbuß
is a member of parliament Gemeinderat
CDU
Last contacted on 02/27/2026
No answer yet
Rüdiger Holderried
is a member of parliament Gemeinderat
FD/FW
Last contacted on 02/27/2026
No answer yet
Dr. Uwe Hellstern
is a member of parliament Gemeinderat
AfD
Last contacted on 02/27/2026
No answer yet
Rodolfo Panetta
is a member of parliament Gemeinderat
AfD
Last contacted on 02/27/2026
No answer yet
Gerhard Fassnacht
is a member of parliament Gemeinderat
CDU
Not requested, no email address available