Petition richtet sich an:
Bürgermeisterin Janet Sönnichsen mit Ausländerangelegenheiten
Wir fordern die Aussetzung der Abschiebung der Familie Khalatyan/Aslanyan und eine erneute Prüfung ihres Falls unter Berücksichtigung ihrer langjährigen Integration, ihres Beitrags zur Gesellschaft und insbesondere des Kindeswohls. Nach elf Jahren in Deutschland verdient diese Familie eine faire und menschliche Entscheidung.
Begründung
Seit elf Jahren lebt die Familie Khalatyan/Aslanyan in Deutschland. In dieser Zeit hat sie sich ein eigenständiges Leben aufgebaut und sich erfolgreich integriert. Beide Eltern arbeiten seit vielen Jahren, sprechen Deutsch, zahlen Steuern und engagierten sich ehrenamtlich. Die Familie hat ihren Lebensunterhalt stets selbst bestritten und war nicht auf Sozialleistungen angewiesen.
Die Abschiebung steht im Zusammenhang mit falschen Angaben zur Identität bei der Einreise. Die Eltern haben ihre wahre Identität jedoch später selbst offengelegt, Verantwortung übernommen und die dafür verhängte Geldstrafe vollständig bezahlt. Seitdem führen sie ein gesetzestreues Leben und leisten ihren Beitrag zur Gesellschaft.
Besonders betroffen sind die drei Kinder. Sie sind in Deutschland aufgewachsen, besuchen hier die Schule, arbeiten nebenbei, engagieren sich in Vereinen und haben ihr gesamtes soziales Umfeld in Deutschland. Zwei von ihnen stehen kurz vor dem Abitur. Der jüngste Sohn wurde 2017 in Deutschland geboren und kennt kein anderes Zuhause.
Eine Abschiebung würde eine Familie treffen, die sich über viele Jahre integriert, gearbeitet und Verantwortung übernommen hat. Vor allem würde sie Kinder treffen, die keine Verantwortung für die damaligen Entscheidungen ihrer Eltern tragen.
Mit Ihrer Unterschrift setzen Sie ein Zeichen für Menschlichkeit, Verhältnismäßigkeit und den Schutz des Kindeswohls. Helfen Sie mit, die Abschiebung der Familie Khalatyan/Aslanyan zu stoppen und eine erneute, faire Prüfung ihres Falls zu ermöglichen.
Persönlich bekannt