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Änderungen an der Petition
vor 5 Tagen
Petition richtet sich an: Bistum Münster
Wir sammeln keine Spenden, der Spendenaufruf kommt von Seiten der Petitions-Website. Die Spenden kommen unseren Aktionen nicht zugute.
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Petition für einen offenen Dialog zwischen dem Bistum Münster und den muttersprachlichen Missionen. Wir brauchen eine Lösung, um unseren katholischen Glauben weiterhin lebendig leben zu können.
Der am 25.04.2026 erschienene Post auf der Homepage des Bistums Münster „Neue Nutzung für St.-Antonius-Kirche in Münster“ erweckt den Eindruck, dass diese Kirche seit vielen Jahren keinen Mittelpunkt mehr für ein lebendiges katholisches Gemeindeleben darstellt, sondern quasi leer steht. Dieser Eindruck ist jedoch falsch. Unter dem Dach der St. Antonius-Kirche, die schon von der mit ihrem Patron verbundenen Botschaft her ein internationales Zentrum darstellt, sind insgesamt vier aktive Münsteraner Gemeinden beheimatet: Die polnische, spanisch sprachige, tamilische und eine deutsche Gemeinde, die Pfarrei St. Joseph Münster-Süd. Allein die polnische Gemeinde zählt dabei mehrere Tausend Mitglieder aus Münster und Umgebung, zu ihr gehören ca. 40 ehrenamtliche Lektorinnen und Lektoren sowie Messdienerinnen und Messdiener, vier Gebetsgruppen, eine Männergruppe und ein sich wöchentlich treffender Bibelkreis. Für 46 Kinder aus Münster und dem angrenzenden Münsterland wird im Rahmen von Vorschul- und Schulgruppen muttersprachlicher und Katechese-Unterricht angeboten. Darüber hinaus bereitensich Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Räumlichkeiten an der St. Antonius-Kirche auf die Sakramente der Beichte, Erstkommunion, Firmung und Eheschließung vor. Gemeinsam mit den anderen Gemeinden werden das Patronatsfest und dasFronleichnamsfest gefeiert und es werden weitere Aktivitäten durchgeführt, die Verbindungen stiften und integrative Wirkung haben. Engagierte Mitglieder dieser Gemeinde fühlen sich durch die in dem Artikel getroffenen Aussagen ignoriert und übergangen. Eine Wertschätzung des von vielen Menschen geleisteten Engagements und der gelebten religiösen Kultur ist nicht zu erkennen – im Gegenteil: Es entsteht das Gefühl der Diskriminierung und der Eindruck, aus der Geschichte der Kirche gestrichen und damit entwurzelt zu werden. Wir wünschen uns stattdessen eine angemessene Anerkennung und intensive Einbeziehung in zukünftige Planungen. Die St. Antonius-Kirche war und ist ein internationales katholisches Zentrum und soll auch in Zukunft ein solches bleiben.
In einem Brief wenden wir uns erneut an das Bistum Münster:
Sehr geehrte Herren,
Bischof Dr. Heiner Wilmer, Dr. Antonius Hamers, Weihbischof em. Dieter Geerlings,
die Nachricht über den Verkauf der St. Antonius Kirche hat uns sehr verletzt und traurig gemacht.
Wir sind eine lebendige, katholische Gemeinschaft. Und nun soll ausgerechnet diese Kirche, in der wir unseren Glauben leben und beten, verkauft werden?
Vor 18 Jahren wurden wir in die St. Antonius Kirche eingeladen, um hier ein Zuhause für unseren Glauben zu finden. Bei einem Besuch sagte Bischof em. Dr. Felix Genn: „Sie sind ein Teil der Kirche im Bistum Münster, wir gehören zusammen“. Durch die neuen Entwicklungen fühlen wir uns nicht länger als vollwertiger Teil der Gemeinde St. Joseph Münster-Süd.
Der Entscheidungsfindungsprozess zum Verkauf der St. Antonius Kirche ist für uns intransparent verlaufen. Ein echter Dialog fand noch nicht statt. Obwohl die Medien darüber berichten, dass ab dem 1. Oktober 2026 eine Übergabe des Gebäudes an die koptisch-orthodoxe Gemeinde erfolgen soll, blieben konkrete Alternativen für die muttersprachlichen Missionen bis heute unausgesprochen.
Wir brauchen eine Kirche, die Gemeinschaft möglich macht. Das Engagement vieler Gruppen und zahlreicher Ehrenamtlicher, wie auch die Qualität des Gemeindelebens, steht und fällt mit den räumlichen Möglichkeiten. In diesen finden zahlreiche Treffen vieler unterschiedlicher Gruppen (z. B. Kinderkatechese, muttersprachlicher Unterricht, Sakrament-Vorbereitung, Kinderchor, etc.) statt. Die Lage der Kirche ist für uns genauso, wegen der Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, wichtig. Diese ermöglicht auch älteren Mitgläubigen die Teilnahme am Gemeindeleben.
Wir sind uns der Vielfältigkeit der Aufgaben und den Herausforderungen des Bistums durchaus bewusst, wir bitten Sie jedoch um eine erneute Analyse und Begutachtung der Entscheidung.
Wir wünschen uns für die Zukunft einen Ort, an dem wir weiterhin ein internationales Zentrum bilden können. Ein Ort, an dem wir weiterhin für unsere muttersprachlichen Mitbürger des Bistums Münster Gemeinschaft und Begegnung bieten können.
Wir beten für unser Bistum. Wir beten für Sie, unseren zukünftigen Bischof und für alle Entscheidungsträger und -trägerinnen. Möge Gott diese schmerzliche Situation zum Guten wenden. Heilige Maria, heiliger Josef, heiliger Antonius, heiliger Maximilian bittet für uns.
Im Namen der Polnischen Katholischen Mission.
Petition gestartet:
08.05.2026
Sammlung endet:
07.05.2027
Region:
Münster
Kategorie:
Soziales
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By kościół polski był nawet w Niemczech. Dobrze posłuchać mszę niedzielną w swoim ojczystym języku polskim.