Erfolg

Wald statt Asphalt! Kein Großraumparkplatz am Cospudener See

Petition richtet sich an:
Oberbürgermeister Karsten Schütze

3.087 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

3.087 Unterschriften

Petition hat zum Erfolg beigetragen

  1. Gestartet Oktober 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Erfolg

Die Petition war erfolgreich!

Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Karsten Schütze


Beschreibung der Forderung
Die Stadt Markkleeberg plant, 1,3 Hektar Wald am Cospudener See für einen Großraumparkplatz an der Hafenstraße zu roden. Wir fordern einen Stopp dieses Vorhabens.
Der geplante Bau vernichtet wertvollen Wald und kostet viel Geld, das für eine nachhaltige touristische Entwicklung der Stadt wesentlich besser eingesetzt werden könnte. 
Wir fordern die Entwicklung eines zukunftsfähigen Konzeptes, das Naherholung UND Verkehr vereint– ohne Waldvernichtung und mit Beteiligung der Bürger!

Begründung

Warum ist diese Petition wichtig?
Markkleeberg kann und soll touristisch erfolgreich sein UND die Natur schützen. Beides geht – ohne einen Großraumparkplatz.
Touristische Entwicklung muss nachhaltig und naturverträglich sein. Sie muss die Interessen der Einwohnerinnen und Einwohner berücksichtigen. Die Stadt bewirbt das Gebiet selbst zu Recht als artenreiches Naherholungsgebiet – dieses gilt es zu erhalten und auszubauen, nicht zu zerstören!
Der große Parkplatz zieht mehr Autoverkehr an. Es werden mehr Stau, mehr Lärm, mehr Abgase für die Anwohner:innen folgen. Ob das erklärte Ziel der Stadt, die Wohngebiete zu entlasten, tatsächlich erreicht wird, ist mehr als fraglich. Viele Autofahrer:innen werden weiterhin in die Wohngebiete abbiegen, um näher an den Stränden und kostenlos zu parken. 
Ein zukunftsorientiertes Verkehrskonzept sollte anders aussehen.
Der Parkplatz soll fast 2,5 Millionen Euro kosten, für eine versiegelte Fläche, die überwiegend ungenutzt sein wird. Der bestehende Waldparkplatz ist nur an etwa 35 Tagen im Jahr ausgelastet. Und die Bedarfsermittlung basiert auf veralteten Studien von 2010 und 2015. Ein modernes Verkehrskonzept baut nicht auf Autos, sondern auf Bus, Bahn und Fahrrad.
Eine touristische Entwicklung Markkleebergs muss mit den Markkleebergern erfolgen. Bisher wurde nur zwischen (Großraum-) Parkhaus oder Parkplatz entschieden. Alternative Möglichkeiten und Ideen, die es gibt, wurden nicht berücksichtigt.

Quelle:
https://www.lvz.de/lokales/leipzig-lk/markkleeberg/markkleeberg-neue-parkplaetze-am-cospudener-see-fragen-und-antworten-H2QLBSS2BBGELHFS3FORMVTS4I.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Markkleeberg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 21.10.2025
Sammlung endet: 30.06.2026
Region: Markkleeberg
Kategorie: Umwelt

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    am letzten Mittwoch war es soweit, der Stadtrat Markkleeberg hat der Veröffentlichung und damit dem Umsetzungswillen des Bebauungsplan an der Hafenstraße zugestimmt. Der Aus- und Umbau des Geländes am Pier, der Hafenstraße und des Waldparkplatzes soll kommen. Aber, und das ist ein großer Teilerfolg, nicht auf einmal in vollem Umfang, sondern phasenweise. In der ersten Phase sind nur der Kreisverkehr und eine Parkplatzerweiterung um 69 Plätze geplant. Dies ist mit nur sehr wenig Waldverlust verbunden und ist laut Stadtverwaltung notwendig, um die geplante Anbindung an den ÖPNV zu realisieren und die wegfallenden Parkplätze am Hafen zu kompensieren. Aber die Reisebusse, die den Hafen dann auch anfahren können, sollen entlang der Straße "An der Harth" im Zöbigker Gewerbegebiet und nicht auf einem neuen Parkplatz parken. Zudem soll ein modernes Parkleitsystem installiert und das Zöbigker Wohngebiet in eine kostenpflichtige Parkzone mit Anwohnerparken umgewandelt werden, um das Wohngebiet zu entlasten. Zusätzlich soll mit Aldi verhandelt werden, um deren Parkplatz an Sonn- und Feiertagen öffentlich nutzbar zu machen. All diese Maßnahmen werden vor allen Ausbauphasen des Parkplatzes realisiert. Im Anschluss wird deren Wirksamkeit durch Verkehrsgutachten untersucht. Sollte dann ein zusätzlicher Stellplatzbedarf nachgewiesen werden, kann der Stadtrat die Umsetzung der ersten Ausbauphase beschließen. Im Anschluss jeder einzelnen Phase muss es dann erneut eine Neueinschätzung geben, ob ein weiterer Ausbau sinnvoll und notwendig ist (inklusive Gutachten und Stadtratsbeschluss). Damit ist der Parkplatzausbau zwar leider nicht vom Tisch, aber wir haben maßgebliche Ziele erreicht, die tatsächliche Errichtung des Parkplatzes und die Abholzung des Waldes sehr unwahrscheinlich gemacht und mindestens um viele Jahre verschoben. Das weitere Vorgehen ist sicher auch von der zukünftigen Zusammensetzung des Stadtrats abhängig, aber zumindest wird in absehbarer Zeit nicht alles platt gemacht, Alternativvorschläge wurden angenommen und weitere können hoffentlich diskutiert werden. Was Sie jetzt noch tun können: Reichen Sie Ihre Einwände gegen den geplanten Parkplatz im Bebauungsplan "An der Hafenstraße" ein, dessen öffentliche Auslegung am Mittwoch vom Stadtrat beschlossen wurde. Damit zeigen Sie der Stadt einmal mehr, dass die Rodung von Wald für einen Parkplatz auch in Zukunft nicht gewünscht ist. Wir informieren Sie, wenn es in Zukunft wieder Handlungsbedarf gibt!

  • Liebe Unterstützer:innen,
    heute gibt es einen kurzen Nachtrag zur Nachricht von letzter Woche. Die Informationsveranstaltung am 10.04., zu der wir weiterhin herzlich eingeladen wird nur von den Markkleeberger Grünen und dem Team Zukunft für Markkleeberger organisiert. Der Ökolöwe, der weiterhin vehement gegen die Abholzung des Waldes eintritt, ist an dieser Veranstaltung nicht beteiligt und wird auch nicht vor Ort sein.
  • Liebe Unterstützer,
    wir laden hiermit alle interessierten Markkleeberger zu unserer Bürgerveranstaltung am 10.04. um 17.00Uhr in den kleinen Lindensaal ein. Wir möchten informieren zum Stand und den Grundlagen der Planungen der Stadt Markkleeberg und dazu, warum wir diese nicht befürworten. Und wir möchten uns mit Ihnen austauschen, welche Alternativen es gibt und welche Möglichkeiten wir haben diesen Gehör zu verschaffen.

- Meines Wissens ist das Gebiet als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen - Meines Wissens ist das kein natürlich gewachsener Wald sondern wurde mit Steuergeldern aufgeforstet und mit Erfolg aufgewachsen - Der vorhandene Waldparkplatz ist nach meiner Wahrnehmung ausreichend und seine zweckentsprechende Umgestaltung würden genügen.

Viel wichtiger wäre es den Wald am Markkleeberger See vor Monster- Windrädern zu bewahren! Da sind die Stimmen der Grünen leider nicht zu hören! KEINE Verschandelung der Natur mit Windmühlen am Markkleeberger See!!!

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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