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Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
19 საათის წინLiebe Unterstützer:innen des Appells an die HRK,
vor zwei Jahren haben wir unseren Appell an die Hochschulen zum Umbau ihrer sozialen Medien gestartet – weg von den Hass und Hetze verbreitenden Plattformen und hin zu gemeinwohlorientierten Diensten wie Mastodon und PeerTube. Viel ist seitdem passiert: sowohl in der internationalen Politik, wie auch in der unmittelbaren Umgebung.
Interessanterweise hat sich an der Richtigkeit unseres Vorschlags nichts geändert: vielmehr zeigen die aktuellen Entwicklungen, wie wichtig es ist, dass Unis und öffentliche Einrichtungen einen Wechsel bei den sozialen Medien vollziehen. Denn mit X, Insta, TikTok und Co. steuern wir immer mehr in eine Welt des starken Mannes, in der das Recht des Stärkeren gilt statt des Grundsatzes „Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich“.
Wer unserem Mastodon-Kanal https://bewegung.social/@neusom folgt, hat vielleicht schon bemerkt, dass wir versuchen, die Mastodon-Auftritte von Hochschulen, wie auch von Städten und Gemeinden zu fördern, indem wir regelmäßig ihre Meldungen teilen. Wer dabei mithelfen möchte, kann sich gerne anschließen und ebenfalls diese Meldungen boosten. Um festzustellen, wer gerade interessante Posts erstellt hat, nutzen wir die von der Flensburger Firma 54GradSoftware erstellen Listen
https://mastodon-listen.playground.54gradsoftware.de/ und
https://mastodon-listen.playground.54gradsoftware.de/?liste=staedte-und-gemeinden-DE
Darin kann man die Mastodon-Accounts danach ordnen, wann die letzte Meldung erfolgte: dazu einfach die 6. Spalte anklicken, und zack, sieht man, wer am vorherigen Tag getootet hat. Daraus suchen wir interessante Meldungen heraus und verbreiten sie über unseren Kanal.
Wir denken, dass mit der Strategie die institutionellen Accounts zu stärken, insgesamt Mastodon und das Fediverse gestärkt werden. Und vielleicht kannst Du dabei mithelfen. Hab auf jeden Fall vielen Dank für Deine Unterstützung bis hierher. Wir haben schon viel erreicht. Denn endlich wird über die sozialen Medien und unsere digitale Abhängigkeit von wenigen Monopolunternehmen gesprochen, die wir umgestalten müssen, wenn wir unsere Demokratie schützen und erhalten wollen.
Viele Grüße -
Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
06.07.2025-ზეLiebe Unterstützer:innen des Appells an die HRK,
in neuerlichen Anschreiben an die Präsident:innen haben wir an die Hochschulen in Deutschland appelliert, ihre Präsenz bei den wirklich sozialen Medien des Fediverse auszubauen. Vorbild sollte ihnen das Karlsruher Institut für Technologie sein, das letzte Woche eine eigene Mastdon-Instanz gestartet hat, vergl.
https://bewegung.social/@neuSoM/114754827130798935
Unsere Briefe an die Präsident:innen und Pressestellen finden sich hier
https://tubcloud.tu-berlin.de/s/tLatkK6JbL5w7Ld
Nehmt sie gerne zum Anlaß, um an den Hochschulen vor Ort die Aktion zu unterstützen.
Die Übersicht zum aktuellen Stand: https://mastodon-listen.playground.54gradsoftware.de/
Viel Erfolg bei Euren Aktivitäten wünscht -
In einem neuerlichen Brief an den Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) vom 17. Juni 2025 schreiben wir:
Sehr geehrter Herr Prof. Rosenthal, erlauben Sie uns erneut auf unsere Petition vom Januar 2024 zurückzukommen, in der sich die Unterzeichnenden für die Nutzung von wirklich sozialen Medien wie Mastodon und einen Rückzug von der X-Plattform ausgesprochen haben.
In ihrem Forderungspapier zur Bundestagswahl vom Januar 2025 weist die HRK zurecht auf die Bedeutung der Hochschulen für den sozialen Zusammenhalt und die Stärke der freiheitlichen Demokratie hin. Die aktuelle Situation in den Vereinigten Staaten macht auf bedrückende Weise deutlich, welche gesellschaftliche Folgen es haben kann, wenn der über das Internet verbreiteten Desinformation, Wissenschaftsfeindlichkeit und Hetze gegen die Demokratie jahrelang kein Einhalt geboten wird (vergl. auch die begrüßenswerte Solidaritätserklärung von HRK und Wissenschaftsrat). Die Wichtigkeit der von uns gemachten Vorschläge zum Umbau der Social-Media-Nutzung (https://openpetition.de/UnisInsFediverse) wird dadurch nochmal unterstrichen.
Dem Aktionsbündnis haben sich inzwischen zwölf Organisationen der digitalen Zivilgesellschaft angeschlossen – nämlich Algorithm Watch, der Chaos Computer Club, cyber4EDU, die Datenpunks, Digitalcourage, das Forum Informatik für Frieden, der Kuketz-Blog, die Open Knowledge Foundation Deutschland, Teckids, Topio, wechange eG und Wikimedia Deutschland. Zudem wird die Neuordnung des Social-Media-Sektors inzwischen von immer mehr Initiativen wie z. B. Save Social gefordert, deren Kampagne gegen die Dominanz von Big Tech von mehreren 100.000 Bürger*innen unterstützt wird.
In diesem Sinne möchten wir erneut unsere Gesprächsbereitschaft ausdrücken, um die Hochschulen bei den anstehenden Weichenstellungen im Bereich der sozialen Medien mit unserer Expertise zu unterstützen. Hierbei freuen wir uns, wenn die Ständige Kommission Digitalisierung sich zu einem Gespräch mit Vertreter*innen des Aktionsbündnisses bereit erklärt, um die von der Zivilgesellschaft entwickelten Ansätze mit denen der HRK abzugleichen. Thematische Schwerpunkte könnten beispielsweise die Priorisierung der unabhängigen und Demokratie-schützenden sozialen Medien des Fediverse sein, sowie der Aufbau eigener Fediverse-Server als Perspektive für die deutschen Hochschulen, wie es das KIT, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Uni Innsbruck und die EPFL bereits zeigen.
Es gibt viele Möglichkeiten, um zu verhindern, dass die Freiheit der Wissenschaft populistischen und weitreichenden Angriffen ausgesetzt wird, wie sie von Ihnen für die USA festgestellt wurden. Ganz klar: die Neuordnung der sozialen Medien gehört dazu. Und gemeinsam können wir eine Wende herbeiführen.
Mit freundlichen Grüßen
Aktionsbündnis neue soziale Medien
mit Unterstützung der genannten Digitalorganisationen sowie der Initiative Save Social