Volksvertreter Gerold Otten
Stellungnahme zur Petition Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Beitragsjahren
AfD, zuletzt bearbeitet am 06.08.2026
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Parlament/Plenum.
Ich unterstütze das Kernanliegen der Petition vollkommen und lehne die Pläne der Bundesregierung zur Abschaffung der abschlagsfreien Frühverrentung für langjährige Beitragszahler vehement ab. Nach meiner Ansicht haben die Bundesregierung und die Regierungsparteien jeglichen Kontakt zur Realität der Arbeitnehmer in diesem Land verloren. Das zeigt sich insbesondere, wenn langjährig Versicherte fälschlicherweise als wohlhabende Rentner betitelt werden, obwohl viele Betroffene – insbesondere Frauen – trotz 45 Beitragsjahren nur Renten knapp über der Armutsgrenze beziehen und Kürzungen durch Abschläge somit sozial ungerecht wären. Aus diesem Grund wende ich mich auch entschieden gegen jegliche Pläne, das gesetzliche Renteneintrittsalter über 67 Jahre hinaus anzuheben (vgl. Drucksache 21/2165), da ältere Arbeitnehmer häufig unter gesundheitlichen Einschränkungen leiden. Das Recht, nach Erreichen von 45 Beitragsjahren oder des Renteneintrittsalters weiterzuarbeiten, ist davon unbenommen (Drucksache 20/13762). Wir haben daher in eigenen Bundestagsanträgen nicht nur den bloßen Erhalt des Status quo gefordert, sondern auch explizite Reformen für langjährige Erwerbsbiografien. Dazu gehört das Konzept einer abschlagsfreien Rente ab dem 63. Lebensjahr, sofern 45 Wartejahre mit mindestens 40 Jahren an echten Pflichtbeiträgen, freiwilligen Beiträgen oder Kindererziehungszeiten nachgewiesen werden. Zudem unterstreichen wir das Recht auf einen vom Lebensalter gänzlich unabhängigen Renteneintritt, sobald die 45 Beitragsjahre komplett durch lückenlose Pflichtbeiträge oder Kindererziehungszeiten erfüllt sind.
Ihr Gerold Otten