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Änderungen an der Petition
am 14.05.2026
Petition richtet sich an: Bürgermeister Rainer Ditzfeld
Überarbeitung der Verkehrsführung in enger Abstimmung mit den Anwohnern. Ziel muss eine ausgewogene Lösung sein, die den Durchgangsverkehr reduziert, ohne die Erreichbarkeit und Bewegungsfreiheit der Anwohner unverhältnismäßig einzuschränken.
Die Reduzierung von ortsfremdem Durchgangsverkehr wird grundsätzlich begrüßt.
Die aktuelle Umsetzung erreicht dieses Ziel jedoch nur bedingt, während andererseits die Mobilität der Anwohner stark eingeschränkt wird.
Die derzeitige Regelung führt zu einer Verlagerung und örtlichen Verdichtung des Verkehrs, insbesondere auf dem Uesener Mühlenweg. Einzelne Straßen werden vollständig entlastet, andere dadurch übermäßig belastet.
Neue Verkehrsadern entstehen, z.B.
Die Verkehrsführung muss gewährleisten, dass sich Anwohner innerhalb ihres Wohngebiets möglichst direkt und ohne unnötige Umwege (auch mit dem PKW) bewegen können. Die direkte Zufahrt zu allen Straßen sollte für Anlieger möglich bleiben.
Für die Anwohner südlich der Mühlenfeldstraße ist eine direkte Verbindung in Richtung Ortszentrum und Bremen nicht mehr möglich. Stattdessen entstehen teils erhebliche Umwege, was Zeitverlust, Mehrverkehr und zusätzliche Belastung verursacht.
Die aktuelle Verkehrsführung erschwert die Fahrt der Anlieger zum Arbeitsplatz, die Arbeit von Lieferdiensten, Pflegekräften, Handwerkern und anderen Dienstleistern erheblich, da eine effiziente Routenführung nicht mehr möglich ist.
Die erzwungene Nutzung stark befahrener Straßen (z. B. Linksabbiegen auf die Obernstraße zu Stoßzeiten) führt zu einem erhöhten Unfallrisiko und zu unnötigen Verzögerungen.
Hinweis: Parallel zu der Online-Petition führen wir eine Unterschriftenaktion in klassischer Papierform durch, bei der speziell die Anwohner des Uesener Mühlenviertels persönlich angesprochen werden.
Petition gestartet:
10.05.2026
Sammlung endet:
09.11.2026
Region:
Achim
Kategorie:
Verkehr
Durch die neue Regelung wird sich niemand gegen die Nutzung der Ueser Weserbrücke entscheiden, welche nun einmal Verkehrsbelastung, auch Mobilität genannt, nach Achim bringt. Daher sollte jeder Verkehrsteilnehmer für sich überlegen, wie Sie/Er auch ohne PKW mobil sein und so die Belastung reduzieren kann. In durch Einbahnstrassenregelungen künstlich geschaffenem zusätzlichen Verkehr kann wohl nicht die Lösung liegen.
Das gesamte Mühlenviertel ist von Durchgangsverkehr befreit. Was für ein Segen für die Anwohner an den Durchgangsstraßen bzw. für alle Kinder des Viertels. Die Befürworter dieser Petition kann ich nicht verstehen. Sind sie wirklich nicht bereit ein paar Minuten mehr Fahrzeit in Kauf zu nehmen aber gleichzeitig weniger Durchgangsverkehr in ihren Wohnvierteln zu genießen? Insbesondere die Einwohner an den ehemaligen Durchgangsstraßen bevorzugen die aktuelle Lösung eindeutig.
Seit den großen Gewerbe- und Wohnbauentwicklungen der vergangenen Jahre hat die Verkehrsbelastung in Achim deutlich zugenommen. Für viele Bürger ist es inzwischen – unabhängig davon, aus welcher Richtung sie kommen – häufig eine Herausforderung, zügig durch Achim zu gelangen. Staus, Verkehrsverlagerungen und längere Fahrzeiten sind längst keine lokalen Erscheinungen mehr. Auswirkungen zeigen sich unter anderem an der Uesener Kreuzung sowie auf angrenzenden Straßen wie der Bergstraße, der Desmastraße und weiteren Verkehrswegen.
Die Petition für das Mühlenviertel und gegen das Blomenquartier macht auf Probleme aufmerksam, die aus meiner Sicht weit über das Wohngebiet hinausreichen. Sie stellt die grundsätzliche Frage, ob Verkehrsmaßnahmen und Planungsentscheidungen ausreichend auf ihre Auswirkungen für das gesamte Verkehrsnetz geprüft werden.
Auch wenn die beiden aktuellen Petitionen unterschiedliche Anlässe haben, berühren sie aus meiner Sicht dieselbe grundsätzliche Frage: Werden die Auswirkungen von Verkehrs- und Stadtplanung auf das gesamte Stadtgebiet ausreichend und realistisch berücksichtigt? Deshalb geht es nicht nur um einzelne Wohngebiete oder Projekte, sondern um die Lebensqualität aller Bürgerinnen und Bürger Achims.
Dass sich derzeit gleich zwei Petitionen aus unterschiedlichen Stadtteilen an den Bürgermeister richten, zeigt aus meiner Sicht, dass viele Bürgerinnen und Bürger ähnliche Sorgen hinsichtlich der Verkehrs- und Stadtentwicklung haben. Dies sollte als Chance verstanden werden, Erfahrungen aus verschiedenen Quartieren zusammenzuführen und zukünftige Entscheidungen noch stärker am Wohl der gesamten Stadt auszurichten.
Ich unterstütze diese Petition deshalb, weil ich überzeugt bin, dass die angesprochenen Fragen ganz Achim betreffen. Unabhängig davon, in welchem Stadtteil wir wohnen, wünschen wir uns alle eine lebenswerte Stadt mit einer transparenten, nachvollziehbaren und vorausschauenden Verkehrs- und Stadtplanung, die die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt.
Da durch die Stadt und dessen Planer die Verkehrssituation ins Chaos geführt wurde. In allen Richrungen fast nur noch Dauerstau. Der Planer führt eine Exekution des Einzelhandels und der Innenstadt in Achim durch. Welcher nicht Achimer wird Achim noch besuchen, wenn er bereits erfahren hat, dass er einen erheblichen Stau durchfahren muss damit er in Achim einkaufen kann. Würde ich hier nicht wohnen, würde ich die Stadt Achim meiden. Wer stellt sich gerne in einen Stau? Und dann macht sich die Stadt Gedanken darüber mit welchen Millionen an Steuergeldern die Innenstadt attraktiver gemacht werden kann. Selbst wenn die Stadt in der Fußgängerzone Geld verschenken würde, würde wahrscheinlich kein Nicht-Achimer freiwillig hier herkommen. Kein Wunder bei der künstlich herbeigeführten Verkehrslage in Achim. Und dann die Umwege für die Anwohner, fussend auf Erhebungen die methodisch einfach falsch sind. Ich empfehle dem Planer einen Aufbaustudiengäng im Bereich Statistik und Methodenlehre. Ansonsten ggf. Berufswechsel ins Auge fassen.
Meine Eltern wohnen im Uesener Mühlenweg. Diese unterstützen mich mit meinen kleinen Kindern. Wir sind daher mehrmals die Woche aufeinander angewiesen. Die Fahrt in Richtung Bierden zu uns wird Ihnen erheblich erschwert und dauert dreifach so lang, da die Verkehrssituation, auf die Hauptstraße zu kommen, eine einzige Katastrophe darstellt.
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Mehr Verkehr durch Umwege
Linksabbieger Richtung Innenstadt schwierig
Unglückliche Situation aus dem mühlenviertel:
2 Straßen, Zebrastreifen und noch mehr Verkehr in der oberste..