Pro

What are arguments in favour of the petition?

Ich gehe nicht zur Gesichtsbehandlung ins Kosmetikstudio sondern zur Haarentfernung an Beinen, Achseln, Intimzone. Da ich an den Augen Probleme habe kann ich sie selbst nicht durchführen. Wenn die Kosmetikerin meine Beine waxt ist sie weiter von mir weg als meine Friseurin beim Ansatz nachfärben. Dann noch ein Mundschutz bei beiden. Wenn sie meine Achseln waxt ist sie zwar näher da aber immer noch nicht so nah wie die Friseurin beim Pony schneiden. Und bei der Haarentfernung schau ich eh in die andere Richtung.
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    Gesundheitsamt Kontrolle
Kosmetik,-Fußpflege Studios werden regelmäßig vom Gesundheitsamt überprüft. Die Einhaltung von Hygiene-Richtlinien wird streng kontrolliert. Warum nicht auch Friseure? Instrumenten Desinfektion, Oberflächen Desinfektion, Hände Desinfektion Waschmittel VAH Richtlinien, ect.
Source: Winfried Hunger
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Nur weil bestimmte Behandlungen (z.B. das volle Gesicht) nicht möglich sind, ist das kein Grund pauschal GEGEN eine Öffnung zu sein. Es gibt genug Behandlungen, die problemlos möglich sind. Bei Wimpernverlängerungen können beide problemlos eine Maske tragen. Desinfektion war auch vorher schon Standard bei uns. Dank Ventilation/Filtration und großen Räumen wird die Vermischung von Atemluft auch weitgehend unterbunden. Bei Nagelstudios sehe ich auch kein Problem. Hier kann sogar ein Plexiglasschirm mit Luke für die Hände aufgestellt werden. Bei Pediküre kann man ggf. sogar die 1,5m einhalten.
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    Wenn, dann gleiches Recht!
Kosmetiker und Friseure ungleich zu behandeln ist genauso wie Bäcker und Konditoren verschieden sind. Klar ist, dass beide hier genannten Berufs-Paare stark ineinander gehen. Wie wärs, wenn Friseure nur das Kopfhaar machen und nichts anderes machen würden? Das wäre okay! Aktuell schaut es in meinen Augen aber so aus: Friseure machen auf und dürfen Haar schneiden, darüber hinaus "typische Aufgaben" einer Kosmetikerin wie Hände, Augenwimpern/-brauen, Make-up machen. Würde dann eine Kosmetikerin nicht ungerecht behandelt werden. Gleiches Recht für alle ohne Augen zu verschließen. Das ist gerecht!
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    Abstände messen, logisch denken, dann die Berufe trennen.
Okay, messen wir alles einmal zusammen aus! - Abstand bei einer Maniküre: Gesicht zu Gesicht - 1 Meter - Abstand bei einer Fußpflege: Gesicht zu Gesicht - 1,5 Meter - Abstand bei beim Waxing: Gesicht zu Gesicht - 1-1,5 Meter - Abstand beim Frisieren: Gesicht zu Gesicht - 0,5 Meter - Abstand beim Make-up: gesicht zu Gesicht - 0,3-0,5 Meter - usw. Kosmetikerin + Friseurin = sie machen o.g. Behandlungen! Noch Fragen? - Alles eine Frage logischen Denkens! Abstände messen, logisch denken, dann die Berufe trennen. Es geht hier nicht darum, etwas schlcht zu machen, sondern Parallelen zu sehen!
Source: Einfach einmal logisch gedacht.
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    Beide Berufe sind identisch.
1) Schaut Euch die Ausbildungsinhalte beider Berufe an, dass es nicht nur explizit um das Haar geht, sondern weit darüber hinaus: Link: https://bs-friseur.musin.de/ausbildung/friseur Link: https://bs-friseur.musin.de/ausbildung/kosmetik 2) Simple Lösung: - Terminierung, so dass gleichzeitig nur 1 Kunde kommt bzw. stark versetzt. - Bei kleinsten Bedenken beim Reingehen (Niesen, Schnupfen, Husten, ..) erst in 2 Wo. wieder einladen. z.B. Kunden, frisch aus dem Urlaub, - Beim Begrüßen Dienstleister und Kunden Hände desinfizieren. - Mundschutz für Kunden und Dienstleister die ganze Zeit über.
Source: 1) bs-friseur.musin.de/ausbildung/ - Städtische Berufsschule für Körperpflege in München
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    Waxing Haarentfernung Hygiene
Die Kosmetikbranche ist sehr vielseitig. Es gibt nicht nur Gesichtsbehandlungen. Ich mache in meinem Studio hauptsächlich Waxing und ich bin an der Meinung, da hat man den gleichen Abstand wie bei den Friseuren. Haarentfernung dient auch zu Körperhygiene und Wohlbefinden.
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Massive Konstruktion aus Plexiglas ist in jedem Sinne eine Barriere. Kombination folgender Komponenten wäre die Lösung für alle, auch für später nach der Krise. Visierglas/Gesichtsschutz, Nase-/Mundmaske und Handschuhe. Dann die bessere Terminierung, dass Kunden jeweils alleine kommen, ohne auf andere Kunden zu treffen. Dazu die Abstände und die Bitte an die Kunden eigenen Mundschutz mitzubringen. Dann die Händewäsche und Desinfektion. Auch verpflichtend für die Kunden (wie etwa im Eingangsbereich der Kantinen bei den Schiffsreisen).
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Wenn Kosmetikstudios noch nicht öffnen dürfen, dann sollte es zumindest schrittweise möglich sein, bestimmte Behandlungen zuerst machen zu dürfen und dann schrittweise alles komplett. Aber so, ohne jegliche Chance vorwärts zu kommen? Geld, wenn es nicht fliesst, geht einfach langsam aber sicher weg. Kleinunternehmen können vielleicht 2-3 Monate durchhalten, dann ist aber finito. Dann eben H4 und Hundehütte. Obwohl, Hunde haben in diesem Land ja mehr Rechte. Meine Erfahrung: letzte 30 J. dutzend Friseur besucht, immer wieder Haar vom Vorkunden an der Scheere und Wasserspay mit Gullinote.
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Die BGW ist in erster Linie für den Arbeitsschutz der Mitarbeiter zuständig, für die Einhaltung der Hygienevorschriften im Kosmetikstudio ist das Örtliche Gesundheitsamt zuständig und prüft die Studios. Warum darf die BGW jetzt unsere Vorschriften machen, das ist die Höchststrafe und bedeutet das Kosmetikerin bis auf weiteres Berufsverbot haben. Außerdem ist nicht nachzuvollziehen, weshalb Podologen praktizieren dürfen und Kosmetikmeister nicht.( Gleichstellung ) und selbst wenn wir nicht im Gesicht arbeiten dürfen, ist mit der nötigen Hygiene der Rest der Körperpflege Leistung machbar
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Was ist mit IPL-Behandlungen oder klassischer Haarentfernung? (Beine-Rücken-Intimzonen) Was ist mit Nageldesign? (unter zusätzlichen Schutzmaßnahmen wie z.B. einem Gesichtsschild) Was ist mit Cellulitisbehandlungen am Gesäß und Oberschenkeln? Was ist mit Anti-Age (oder Altersflecken-)Behandlungen an den Händen? u.v.m.! Bei einem professionellen(!) Kosmetikinstitut finden eben nicht alle Anwendungen im Gesicht (oder dessen Nähe) statt. Ebenso ist bei vielen Anwendungen kein Hautkontakt nötig! Auch bei Kosmetikern wäre eine klare Abgrenzung der Arbeit am Kunden so gut wie bei Friseuren möglich!
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Viele Maßnahmen sind längst implementiert. Fehlt nur noch Desinfizieren der Hände der Kunden, keine Bewirtung, Kundenmaskenpflicht (ffp1), Visier bei Kosmetikerin, bessere Terminierung, dass Kunden sich einander wenig treffen. Es ist umsetzbar, keine Scheiben usw. nötig. Fehlt nur grünes Licht.
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    Wenigstens in Schritten!
Bei der Fußpflege, die medizinisch (noch) nicht relevant ist, jedoch von Kunden dringend benötigt wird bevor es ein medizinischer Fall wird, sollte es auf jedenfall ähnlich wie bei Frisören gehen. Das wäre ein Anfang und würde beiden Seiten helfen. Genauso bei der Depilation der Beine. Auch Beratungsarbeit mit Blick ausserhalb der Kabine, jedoch eventuell mit Lupe, sollte das möglich sein. Kleine Schritte helfen. Jedem. Die BGW hat für Frisöre Richtlinien für die COVID 19 Zeit erlassen. Die können für uns genauso umgesetzt werden.
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Contra

What are arguments against the petition?

    Contra
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ich sehe es genauso wie die anderen Beiden die für Contra Agumentiert haben. Ich arbeite in einem Institut wo hauptsächlich Gesichtsbehandlungen gemacht werden daran das die Kosmetikerin Mundschutz trägt das bezweifele ich nicht. Dennoch macht es für mich keinen Sinn eine Gesichtsbehandlung zu machen wenn die Kundin eine Maske auf hat. Ebenso bei Wellnessmassagen die auch von uns durch geführt werden auch wenn die Hygiene an erster Stelle steht aber mit Handschuhen massieren das wäre nicht mehr das Wellnessgefühl, dass der Kunde haben will.
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    Geduld/Achtsamkeit/ Rücksicht
Ich leite seit 1992 einen Kosmetiksalon und kann diese ganze Pro-Argumentation nicht nachvollziehen. Was bitteschön soll ich bei meiner Kundschaft bei Gesichtsbehandlungen denn behandeln, wenn selbige einen Mundschutz tragen soll? Es ist doch wirklich vorteilhafter, lieber noch 2-3 Wochen länger mit dem Neustart zu warten, als übereilt gesundheitliche Risiken einzugehen. Wenn man sich in der Vergangenheit ausreichend abgesichert (z.B. über eine freiwillige ALO-Versicherung) und die angebotenen Soforthilfemaßnahmen beantragt hat, sollte man das finanziell aushalten können.
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    Sinnlos
Die Friseure werden mitnichten jetzt etwas am Gesicht durchführen,damit verstoßen sie gegen die Auflagen. Dieses Argument ist Unsinn. Und nein,ich kann eben keine Kosmetik durchführen,wenn der Kunde eine Maske trägt. Natürlich können beide Branchen keinen Mindestabstand einhalten. Aber beim Friseur können beide eine Maske tragen. Ich bin seit 30 Jahren Kosmetikerin und 3 Jahre selbständig. In meinen Augen ist es eben nicht dasselbe. Hygiene und Logik hin oder her. Wenn man die Entscheidung ändert,macht man sich noch unglaubwürdiger als man sowieso schon ist. Also ruhig bleiben. Es nützt nichts
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    Informieren statt Neiddebatte
Es werden also die Existenzen von 25 Ts Kosmetikstudios vernichtet schreibt hier jemand. Also ich habe gut gewirtschaftet und Rücklagen geschaffen für genau solche Situationen! Bei 6Wochen Schließung muss ich mich glücklicherweise nicht fürchten. Wir sollten uns um andere Dinge sorgen,nämlich was passiert,wenn das vorgeschlagene Lastenausgleichsgesetz kommt? Noch nie von gehört? Dann kommt keiner mehr zur Kosmetik,weil einfach das Geld fehlt. Sie sollten alle über den Tellerrand schauen statt den Friseuren die Öffnung zu neiden. Nach der Krise haben wir viel größere Probleme!
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    Die Welt ist nicht gerecht!
Entschuldigung,aber einige scheinen hier wirklich nicht zuzuhören oder lesen. Die Friseure haben strengste hygienische Auflagen zu erfüllen!!!! Und man nimmt ernsthaft an,sie würden es riskieren kosmetische Teilbehandlungen durchzuführen? Und man hat Angst,sie würden uns die Kunden damit nehmen? Sorry aber diesem Unsinn kann ich nicht folgen. Und wer etwas von Ungerechtigkeit erzählt,hat wohl die letzten politischen Jahre in Deutschland geschlafen. Bis jetzt habe ich kein vernünftiges Argument gehört,welches die Politik zum Umdenken zwingen könnte. Und nein,die Berufe sind nicht identisch.
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    Naiv und eben nicht logisch
Diese ganze Diskussion ist in meinen Augen völlig naiv genau wie diese Petition. Die Entscheidung der Politik ist gefallen. Wenn man nun eine solche Petition berücksichtigen würde,wäre ein Präzedenzfall geschaffen,dem schnell andere benachteiligte Branchen-zu Recht-folgen würden.Das wird die Regierung nicht tun. Weiter unten las ich etwas von Logik. Seit wann handelt die Politik logisch??? Es geht nicht darum,wie einige Kolleginnen hier die Situation im Vergleich mit den Friseuren sehen,sondern darum,was gefordert wird.
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