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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    BED e.V. Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland
Nachdem ich feststellen musste, dass selbst Vertreter im Gesundheitsausschuss des Bundestages die Rahmenbedingungen der Heilmittelerbringer nicht kennen, oder das SGB V dazu falsch auslegen ist eine Petition alleine schon aus diesen Gründen zu unterstützen. Sie dient dem Zweck auch auf diesem Wege auf einen Missstand aufmerksam zu machen. Anders als bisherige Petitionen in diesem Bereich wurde sie vor allen Dingen sachlich richtig formuliert. Natürlich birgt die Entkopplung der Grundlohnsummenbinung nicht "DIE" Lösung, allerdings ist sie ein Meilenstein auf dem Weg zur gerechten Vergütung
Quelle: www.bed-ev.de//www.bed-ev.de" rel="nofollow">www.bed-ev.de
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    stat. immer weniger Gehalt
Ich bin seit über 15 Jahre angestellt in einer ergotherapeutischen Praxis und habe in dieser Zeit viele Zusatzqualifikationen erhalten, wodurch natürlich auch mehr Patienten in die Praxis kommen. Leider hat sich mein Gehalt seit dieser nicht verändert mit dem (ja teilweise auch verständlichen) Argument, die Vergütungen durch die Kassen haben sich auch nicht geändert. Nur leider haben sich seit 12 Jahren die Lebenshaltungskosten laut stat. Bundesamt um 17,6 % erhöht, d.h. ich habe 17,6 % weniger Geld!!! Wie soll ich das noch länger tragen??
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    BED e.V. Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland
Selbst unter Berücksichtigung aller Nebenumsätze liegt der Satz im Westen bei durchschnittlich 37 € im Osten rund 5 € darunter pro 45 Minuten. Rund 70 % der Umsätze müssen für die Deckung der Praxisausgaben aufgewendet werden. 11,10 € pro Einheit bleiben daher im Westen für die Deckung der eigenen Lebenshaltungskosten übrig. Um demnach 3.500 € im Monat zu verdienen, wovon noch Einkommenssteuer, Rentenversicherung und Krankenversicherungsbeiträge sowie weitere persönliche Versicherungen bezahlt werden müssen, ist an 21 Tagen im Monat über 12 h zu arbeiten.
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    Petition
Meine Frau muss leider seit 8 Jahren immer Ergo, Logo und Physio beanspruchen. Ich als Betreuer habe noch nirgendwo was über die Petition gelesen oder gehört. Warum holen Sie sich die Patienten nicht ins Boot. Die Therapeuten könnten doch mehr aufklären oder über Aushänge Aufklärung betreiben.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Eingeverantwortung durch Eigenbeitrag
Sinnvoll wäre es einen zusätzlichen finanziellen Eigenbeitrag festzulegen, auch damit nur die Leute die Leistungen abrufen, denen sie wirklich hilft und nicht einfach weils die Kasse bezahlt. Die Krankenkassen dürfen nciht noch mehr finanziell belastet werden.
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Den Begriff Beitragssatzstabilität hat man sich auf politisch Ebene wahrscheinlich deshalb ausgedacht um solche Menschen wie Sie in Angst und Schrecken zu versetzen. Und es hat offensichtlich Erfolg. Denken Sie das ein einziger Arzt unter den Bedingungen arbeiten würde wie das die Therapeuten machen. Und diese Gruppe in unserem hochgelobten Gesundheitssumpf interesiert die Beitrags-Dingsda einen feuchten Kehrricht. Die müssen eben auch Ihre Angestellten vernüftig bezahlen. Die haben aber einen entscheidenen Vorteil auf Ihrer Seite: die haben die besseren Lobbyisten.
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    Beitragssatzstabilität
Sehr geehrte Frau Rauchfuß, die alleinige Abschaffung ist keine Lösung und wird politisch nicht stattfinden. Die Beitragssatzstabilität ist ein hohes Gut, welche durchaus schützenswert ist; das sage ich als Versicherter und Arbeitnehmer. Man sollte die Entwicklung allerdings an anderen Dingen festmachen, um es für die Heilmittelerbringer wirtschaftlicher zu machen (z. B. die Entwicklung der Morbidität usw.); das sage ich als Physiotherapeut. Das sind allerdings schwieriger zu erfassende Faktoren. Hier sollten die Heilmittelerbringer ein wenig Kreativität zeigen.
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Diese Petition ist eindeutig der falsche Weg. Wer soll mit dieser Petition denn beeindruckt werden? Adrfessiert ist sie ja nicht an die, die für Sie die Vergütung aushandeln. Der richtige Weg: in den Bundesverband eintreten und ihn unterstützen. Sie zitieren auf Ihrer Website zwar den DVE, sonst gibt es aber keine Hinweise, dass Sie Mitglied wären. Gleichwohl verhandelt der DVE auch für Sie die Vergütung mit den Spitzenverbänden.. Auch wenn nur die Mitglieder für Sie diese Interessenvertretung bezahlen.
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Bevor ich unterzeichne würde ich gerne verstehen warum eine Grundlohnsummenbindung unfair ist. Müsste durch diese Bindung nicht die Lohnsteigerung dem Durchschnitt der Lohn- und Rentensteigerungen der gesetzlich Versicherten entsprechen? Und mehr privat Versicherte sollten eigentlich einen zusätzlichen Vorteil bringen, weil diese laut Stiftung Warentest mehr für ihre Krankenkasse bezahlen als gesetzlich Versicherte.
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