Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    britta_vogt@web.de
alleine der umstand, zwangsvermitgliedschaftet zu werden, verbunden - wie empörend!- mit der drohung/androhung, die berufserlaubnis entzogen zu bekommen, sehe ich als bodenlos unverschämt an! wer also die initiierende partei dieser pflegekammer wählt, wählt der nicht auch die pflegekammer??? seit jahren warte ich darauf, dass die politik sich bezüglich der personalbemessung positioniert, nö, stattdessen richtet's dann die pflegekammer?? stuss, kompletter stuss! ich bin mir sicher, wen ich zur nächsten wahl wählen werde, SPD keinesfalls!!!
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Man, man.. Es entsteht bei der Betrachtung der Contra-Argumente der Eindruck, dass sich die Pflege-Elite gerne selber zu Schlachtbank führt. Die Pflegekammer hat doch einzig die Verbesserung der Pflege, nicht aber der Situation der Beschäftigten im Fokus. Das bedeutet, die Pflege wird durch Standards und Vorgaben verbessert die das wenige überlastete Personal überhaupt nicht leisten kann. Dies kommt der Verlastung der politischen Verantwortung auf Kosten der Beschäftigten gleich. Leute!! Wacht mal auf!! Stärkt Eure Gewerkschaften und werden dort aktiv. Zum Beispiel für eine Personalbemessung!!
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Kritische Begleitung ist zielführend, konsequente Ablehnung zementiert nur den Status quo
Auch bei intensiver Betrachtung und aller gerechtfertigten Kritik am Entstehungs- und Umsetzungsprozess der bereits bestehenden Landespflegekammer in Rheinland-Pfalz: die hier unterschreibungswilligen Personen sollten vorher einmal genau bedenken, wer bzw. welche Organsiationen sich so alles unter den Kammergegner finden und was deren vielleicht nicht so offen propagierte Interessen sein könnten. Das kann man so auch in anderen Bundesländern verfolgen. Eventuell spannt man sich nämlich leichtfertig vor einen Karren, der zwar in eine andere - aber letztlich genauso falsche Richtung fährt.
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    das "Zwangsargument"
Das Argument, dass es sich um eine Zwangsmitgliedschaft handelt, wurde in den USA auch gerne aufgeführt, als es um eine solidarische Krankenversicherung ging. Die Folge davon war, dass sich nur Wohlhabende eine ausreichende Gesundheitsversorgung leisten konnten. Auch eine Kammer sollten sich Pflegende leisten können. Sonst bleibt der Beitrag der professionellen Pflege am Gesundheitswesen weiter unsichtbar und es werden auch weiterhin uns betreffende Entscheidungen ohne uns getroffen.
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Es fällt schwer sachlich zu bleiben, wenn mit populistischem Unwissen Meinungsmache gegen Pflegkammern gemacht wird.Zunächst möchte ich raten, einen Kurs in Statistik zu belegen, dann weiß man ,was repräsentativ bedeutet.Im Pflegering in Bayern sind die Arbeitgeber mit vertreten, die sicher andere Interessen haben als wir Berufsangehörigen. Wir wollen nicht mehr fremdbestimmt sein.Die Arbeit in der Kammerversammlung und im Vorstand ist ehrenamtlich. Die KollegeInnen, die sich für andere engagieren müssen doch wohl zumindest eine Gehaltentschädiung und Reisekosten erstattet bekommen.
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    NEIN!
Aufgefallen ist mir, dass die Unterzeichner weit überwiegend männliche Vornamen haben. Für mich stellt sich die Frage, wer sind diese Leute und gibt es da überhaupt Berührungspunkte mit beruflich Pflegenden. Möglicherweise sind es ja die Arbeitgeber der meist weiblichen Pflegekräfte, meine Kolleginen. Sie schaden uns damit, genauso wie VERDI es aus falsch verstandenem Eigennutzen tut. Als ehemaliges Gewerkschaftsmitglied kann ich VERDI nur raten sich würdigere Gegner zu suchen, beispielsweise die Ärztekammer oder die IHK, denn die Pflege ist schon am Boden - auch dank ihrer falschen Politik!
Quelle: Katja Schulz
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    Pflegekammer
Warum gibt es Ärztekammern...Warum gibt es Handwerkskammern. Pflege organisiert sich und was ist daran schlecht. Ja gut es gibt / gab Gewerkschaften.... lange musste ich ansehen wie die ÖTV den Müllmann mit der Krankenschwester zusammen auf Plakaten abgebildet hat. Das diese Berufsgruppen unterschiedliche Interessen haben liegt klar auf der Hand. Ja die Pflege hat sich emanzipert von der Medizin und ist eigenständig geworden. Ja wir brauchen die Pflegekammer die letztendlich die Aufgabe wahrnimmt . Die Pfleekammern nehmen als übertragende hoheitliche Aufgabe die Aufsicht über die Pflege.
Quelle: privat
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