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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Viele Paare müssten dadurch die Behandlung nicht mehr im Ausland durchführen lassen und sich somit an den Rand der Legalität begeben. Ein weiterer Vorteil wäre, dass die Eizellenspenderin bzw. die Leihmutter eine medizinische Versorgung nach deutschen Standards erhalten können, was im Ländern wie der Ukraine nicht der Fall ist.
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    Leihmutterschaft
Durch die Legalisierung der Leihmutterschaft in Deutschland kann gewährleistet werden, dass weder die Wunscheltern noch die Leihmutter ausgebeutet wird. Wenn Leihmutterschaft nur mit einer medizinischen Indikation erlaut wird können auch Paare eine Familie gründen, denen Kinder ansonsten verwehrt geblieben wären.
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    Wohl des Kindes
Eine Zulassung der Leihmutterschaft dient den Interessen der Kinder. Eltern können Kinder nur eingeschränkt über ihre wahre Herkunft aufklären, wenn die Leihmutterschaft nicht zugelassen und gesellschaftlich verpönt ist Innerhalb der momentanen Rechtslage gibt es Situationen, in denen Kinder, die von einer Leihmutter im Ausland zur Welt gebracht werden, staatenlos sind
Quelle: Ethikrat.org www.ethikrat.org/dateien/pdf/jt-22-05-2014-leihmutterschaft.pdf
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    Altruistische Motive
Aus den USA ist bekannt, dass viele Frauen Dienste als Leihmutter nicht aus einer sozialen Notlage heraus anbieten, sondern selbstbestimmt und weil sie anderen Frauen helfen wollen.
Quelle: www.ethikrat.org/dateien/pdf/jt-22-05-2014-leihmutterschaft.pdf
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    Homosexuelle
Die Legalisierung der Eizellspende und Leihmutterschaft ist auch eine Frage der Gleichberechtigung! Gerade männliche homosexuelle Paare haben keine Möglichkeit auf ein Kind. Durch die Einführung der Ehe auch für Homosexuelle besteht zwar die Möglichkeit zur Adoption, jedoch gibt es insgesamt (glücklicherweise) weniger Kinder, die zur Adoption frei gegeben werden als Paare die gerne adoptieren würden. Für lesbische Paare gibt es die Möglichkeit der Samenspende! Dies ist diskriminierend!
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Erfahrungen im Ausland zeigen, dass bei dem Kind in der Regel keine seelischen Konflikte oder Identitätsfindungsprobleme entstehen, wenn es erfährt, dass es zwei Mütter hat, nämlich die Eizellspenderin und die Mutter, die es ausgetragen und geboren hat. Entsprechende Befürchtungen des deutschen Gesetzgebers haben sich also als unbegründet herausgestellt.
Quelle: www.aerzteblatt.de/nachrichten/73538/Legalisierung-der-Eizellspende-in-Deutschland
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    Wohl des Kindes
Bezüglich Kindern aus gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften zeigen empirische Erhebungen: hohes Bildungsniveau; egalitäre Arbeitsteilung in Beruf und Familie; Information der Kinder über ihre Herkunft; adequate Entwicklung der Kinder in ihren Geschlechtsrollen; Trennung der Eltern schwerwiegender als Coming-out.
Quelle: Ethikrat.org www.ethikrat.org/dateien/pdf/jt-22-05-2014-leihmutterschaft.pdf
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    Rechtliche Diskriminierung
Es ist eine rechtliche Diskriminierung von Frauen, dass diese nicht frei und selbstverantwortlich über die Weitergabe ihrer Gameten entscheiden dürfen (Verbot der Eizellspende). Hingegen ist dies Männern erlaubt, ihre Gameten nach eigenem Entschluss einfach weiterzugeben (Spermienspende). Diese rechtliche Diskriminierung ist zu beenden.
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Kinder sind keine Ware
So sehr ich den Wunsch nach Kindern verstehe, sollten wir Menschen nicht alles machen, was technisch möglich ist. Kinder sind keine Ware, die bestellt, hergestellt und geliefert werden sollte. Und niemand sollte Anreize geben, dass Frauen Kinder austragen und anschließend weggeben.
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    asoziale Traumtänzerei
1. Geht es um das Kind: würde das Kind es wollen unter solchen Umständen aufwachsen zu müssen. 2. Die Zeiten sind leider vorbei, daß man noch Kinder in diese von uns Menschen verseuchte Welt setzen sollte. 3. Wir sind inzwischen viel zu viel Menschen auf der Erde, wir müssen schauen, daß wir uns reduzieren!
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Unabhängig davon dass eine Leihmutter oft Gefühle für das ungeborene Kind entwickelt ist die Trennung von der Leihmutter auch für die Babys schädlich. Auch die Kinder bauen eine Bindung zur Leihmutter auf . Es spielt keine Rolle, dass sie nicht die leibliche Mutter ist. Es ist die erste negative Erfahrung und dies sollte nicht geplant geschehen. Bei Adoptivkindern ist es nicht zu vermeiden aber es sollte nicht wie bei einer Leihmutterschaft in Kauf genommen werden. Da diese Bindung für das ganze Leben prägt eindeutig ein NEIN zur Leihmutterschaft.
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Ich konnte selbst nur ein Kind bekommen, auch wenn ich gern noch 1-2 weitere haben würde, werde ich diese niemals austragen können. Trotzdem bin ich dagegen! Es gibt auch in D sehr viele Kinder, die so dringend ein gutes Elternhaus, Liebe und eine Familie brauchen- um diese sollten wir uns kümmern, statt uns süße Babys zu "bestellen".Denn diese Kinder brauchen uns dringender, als jede Leihmutter das Geld.
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In den neun Monaten kann viel passieren.Das Kind kann behindert sein. In ausländischen Verträgen steht dann sogar,dass Frauen dann abtreiben sollen. Die Frau kann Komplikationen bis hin zur Lebensgefahr (z.B.Gestose) oder auch lebenslange gesundheitliche Probleme durch Schwangerschaft und Geburt davontragen. Nicht unwesentlich ist die Möglichkeit, dass die Frau eine Bindung zu dem Kind aufbaut und es nicht mehr abgeben kann und darf. Dies sind alles Tatsachen , die vorher nicht durch einen Vertrag gelöst werden können, weil sie einfach nicht vorausschaubar sind. Deshalb ein Nein zur Leihmutter
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Ich bin der Meinung , dass sehr wohl einiges am Embryonenschutzgesetz geändert werden kann . Ich finde gut , dass zum Beispiel nach langem Kampf PID zugelassen wurde . Auch einige Punkte aus der Petition sollten übernommen werden . Die Legalisierung der Leihmutterschaft darf einfach nicht kommen und sollte verboten bleiben. Sie kann nicht mit Adoption verglichen werden . Eine Frau erklärt sich bereit für ein anderes Ehepaar ein Kind auszutragen . Dies geschieht in den wenigsten Fällen aus reiner Nächstenliebe sondern für viel Geld . > weiter im nächsten Argument
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    keine Legalisierung der Leihmutterschaft !
Leihmutterschaft muss in Deutschland verboten bleiben . Niemand kann gesundheitliche Risiken für die Leihmutter während einer Schwangerschaft ausschließen . Außerdem kann die Leihmutter auch Muttergefühle entwickeln und später darunter leiden, dass Kind abgegeben zu haben was sie ca. 40 Wochen unter dem Herz getragen haben . Es geht auch um ein Kind . Was ist wenn es behindert zur Welt kommt oder später Probleme mit seiner Identität bekommt . Sicher kann man einiges an dem Embryonenschutzgesetz verbessern aber die Leihmutterschaft darf in Deutschland nicht zugelassen werden .
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