Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Es ist nicht die mangelnde Vorbereitung das Problem!
Von Kritikern ist zu lesen: Man hätte mehr lernen sollen oder: Der Unterricht hätte einen nicht genug vorbereitet. Ich habe selber die Prüfung (LK) geschrieben und möchte klarstellen, dass es nicht ansatzweise der Fall war. Wir wurden SEHR umfangreich vorbereitet, haben jede Stunde ein neues (Unter-)Thema behandelt, die Zeit zuhause nutzen müssen für die Wiederholung und Einprägung des neu zu erlernenden Stoffes und nie einmal in den 4 Semestern Ausfall gehabt. Und trotzdem war die Prüfung viel zu schwer und nicht nur wegen der mangelnden Zeit. Mehr als 100%iges Engagement geht halt nicht!
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    Nutzen der Petition
Ich halte es für dringend geboten zu überprüfen, ob die Durchführung des zentralen Mathe-Abiturs so gestaltet wird, dass es tatsächlich zu vergleichbaren Ergebnissen kommen kann. Oder ob das Verfahren zu Nachteilen für Schüler, Lehrer und Schulen führt. Der aktuelle Protest muss dazu führen, die Aufgabenstellungen zu überprüfen, die Durchführung zu hinterfragen, Schwachstellen zu identifizieren und zu verbessern sowie Ungerechtigkeiten oder Nachteile auszugleichen.
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Es darf doch nicht sein, dass Schüler die sich wochenlang auf das Mathe-Abi vorbereitet haben, im Abi mit völlig abweichenden und teilweise unverständlichen Aufgaben konfrontiert werden.Meine Tochter hatte während ihrer Vorbereitungen mehrere Probeklausuren geschrieben, bei denen sie im Schnitt 11 Punkte erreicht hatte.Nach der Abiklausur vom Freitag meinte sie,wenn sie 5 Punkte bekäme, könne sie noch froh sein. ich fordere die Wiederholung der Matheklausur. Ich möchte nicht nur für kommende Abiturienten ein gerechtes Abi, ich möchte es auch für meine Tochter!
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    Abschreckung für MINT- Fächer
Eltern können sehr wohl einschätzen, wie ihre Kinder bisher in Mathe in der Oberstufe abgeschnitten haben und sich auf die Abiturprüfung vorbereitet haben. Unsere Tochter hat bisher immer 14 und 15 Punkte und sich wochenlang sehr intensiv vrobereitet, mit den Heften der Schulbehörde und den Aufgaben der letzten Abijahre. Sie war sehr zuversichtlich in die Abiturprüfung gegangen - und dann völlig niedergeschmettert von den Aufgaben, die z.T. völlig anders waren, als das im Unterricht behandelte und zuwenig Zeit zur Bearbeitung. Extrem demotivierend! Für Mädchen in MINT absolut kontraproduktiv!
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    für engagierte Lehrer
Ich bin selbst überrascht, aber ich möchte eine Lanze für die Lehrer brechen. Es gibt Sie noch..die jungen motivierten Pädagogen. Auch für Sie ist diese Petition wichtig, denn auch Sie möchten die Früchte einer guten Arbeit ernten können um dauerhaft Freude am Beruf zu haben. Ich wünsche Ihnen Schüler, die in Prüfungssituationen fähig sind über sich hinaus zu wachsen. Dazu müssen aber nunmal die passenden Rahmenbedingungen durch ein anspruchsvolleres Niveau der Gymnasien (und als Folge auch an Stadtteilschulen)und einer letztlich positiven Prüfungsatmosphäre geschaffen werden.
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Diejenigen, die wirklich einschätzen können, wie schwer die Aufgaben sind, sind die Lehrerinnen und Lehrer. Sie haben überwiegend genug Efahrung, unterrichten mindestens ein weiteres Fach, in dem auch Abitur- Prüfungen geschrieben werden und haben damit eine Vergleichsmöglichkeit. Mathe ist oftmals deutlich schwerer und umfangreicher als die anderen Fächer. Das ist ungerecht. Zudem ist es ungerecht und auch nicht sinnlos, wenn viele der Teilaufgaben auf einem hohem Niveau sind. Um die Einserkandidaten herauszufinden, reicht es, wenige Teilaufgaben schwierig zu gestalten.
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    Für engagierte Lehrer
Ich hätte nicht gedacht dass ich an dieser Stelle mal eine Lanze für die Lehrer breche, aber es gibt sie doch ...die engagierten Mathelehrer! Für Sie ist diese Petition ebenfalls wichtig. Die Früchte einer erfolgreichen Arbeit zu ernten, indem die eigenen Schüler es schaffen in Prüfungen über ihre Grenzen hinauszuwachsen erscheint mir dauerhaft motivierend. Jedoch muss die Politik dafür die Rahmenbedingungen schaffen, indem das Unterrichtsiveau der Gymnasien (folglich auch der Stadtteilschulen) steigt, demgegenüber aber auch positive stressfreie Prüfungsbedingungen geschaffen werden.
Source: selbst
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Contra

What are arguments against the petition?

Wenn Schüler darüber klagen, dass sie Problemstellungen lösen mussten, die sie vorher im Unterricht so nicht behandelt haben, erstaunt mich daran eigentlich nur, dass dies nicht als Normalität angesehen wird. Mathematisches Verständnis von Wissen ist doch erst dann wirklich gegeben, wenn man bisheriges Wissen auch auf neue Aufgabentypen übertragen kann. Wer nur Aufgaben bekannter Typen lösen kann, sollte auch nur ein "ausreichend" bekommen. Allerdings sollten schon in den Vorbereitungsklausuren mehr unbekannte Aufgabentypen gefordert werden. Das trauen sich viele Lehrer nicht mehr.
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    Eltern erheben ihre Stimme
Ich finde es sehr fragwürdig, wenn Eltern so argumentieren, als wenn sie die Prüfung selbst geschrieben hätten. Dass Eltern die Petition unterschreiben, damit das Problem im öffentlichen Diskurs behandelt wird, finde ich nachvollziehbar, emotionale Kommentare zu verfassen, die wirken, als hätten Eltern die Prüfung selbst mitgeschrieben, allerdings nicht. Eine Meinung muss rational sein, um zu überzeugen und nicht aus einem emotionalen Impuls entstehen.
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    Realisierbarkeit des Vorhabens
In der Petition heißt es, dass die Prüfungen vor der Abnahme an Lehrer gereicht werden sollen, damit Lehrer im Notfall Einwände äußern können. Wie soll man bei einer länderübergreifenden Abiturprüfung den Erwartungen jeder Schule und jedes Kurses gerecht werden? Der einzig sinnvolle Ansatz ist es, dass der Unterricht den Prüfungen angepasst wird und nicht andersherum, da der Vorsatz sonst kaum zu realisieren ist. Dass einzelne Lehrer die Schüler nicht optimal vorbereitet haben ist zwar verhängnisvoll, aber von einer nicht anspruchsgerechten Prüfung zu reden ist nicht rational.
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    Noteninflation
Es tut mir leid, aber aus meiner Sicht wird der Sachverhalt hier stark verdramatisiert. Das Matheabitur war zwar anspruchsvoll, aber bei Weitem nicht unlösbar. Erwartungshorizonte waren im Voraus öffentlich einsehbar und die Aufgabentypen wichen nicht vom Erwartungshorizont ab. Transferleistungen können von Schülern, die das Abitur antreten, erwartet werden. Wenn man mit der Einstellung in eine Abiturprüfung geht, dass jeder Schüler bestehen soll und man ohne mathematische Begabung eine 1 erreichen können soll, hat man aus meiner Sicht den Sinn des Schulabschlusses nicht erfasst.
Source: www.hamburg.de/abitur-2020/8796084/mathematik/
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    Wie sollen Politiker einen ernst nehmen?
Jedes Jahr gibt es die gleichen Diskussionen um Abiturprüfungen. Sie seien zu schwer und die Schüler seien insbesondere im Fach Mathematik kaum in der Lage gewesen, die Aufgaben zu lösen. Wie sollen Politiker da noch selektieren, wann ein ernsthaftes Problem vorliegt und was einfach nur leere Worte sind? Mathematik in der gymnasialen Oberstufe ist anspruchsvoll und das muss sie auch sein, wenn den Schülern die Möglichkeit offengehalten werden soll, naturwissenschaftliche Fächer zu studieren, weil der Niveauunterschied zwischen Schule und Universität ansonsten nicht zu Stämmen ist.
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    Lesitungskurve
EIne Bewertungmit einer Leistungskurve hat doch immer den Anspruch, dass nicht jeder die Aufgaben lösen kann (Gestauchte Normalverteilung). Im (beruflichen) Leben wird man oft vor Situationen gesetzt, in denen man nicht immer die richtigen Mittel hat um eine Aufgabe perfekt zu lösen. Jedoch die es doch genau die EIgenschaften im späteren Arbeitsleben die einen entscheidenen Mehrwert bringen können.Das Abitur ist doch nur ein Teil der Note und eine so reduzierte Momentbetrachtung, dass es für viele keinen Unterschied machen sollte.
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    Jedes Jahr das gleiche Theater...
Jedes Jahr kommen die gleichen Themen auf "die Deutsch/Mathe/usw.-Klausur war viel zu schwer"...blablabla. Wenn ich dann noch so einen Schmarrn lese, dass jetzt sogar Eltern mit unterzeichnen, dann hört bei mir wirklich jegliches Verständnis auf. Wie einige Vorredner erwähnten kann man nicht nach dem Schema lernen, dass "so ähnliche Aufgaben" dran kommen. Gehirn anstellen und den Übertrag schaffen. Wie soll es sonst erst später auf der FH/Uni weitergehen. Beschweren sich die Eltern dann auch, sobald der Zögling einen Härteantrag stellen muss? Lachhaft...
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    War sie wirklich so kompliziert?
Ich habe im Vorabitur in meinem LK sowie in meiner letzten Klausur 7 Punkte erreicht. Dennoch war ich durch Verknüpfen von bereits Gelerntem durchaus bis auf wenige Ausnahmen in der Lage, die gegebenen Aufgaben zu lösen mit 1h Zeit über. Da frage ich mich: welche der Aufgabenbereiche bzw. Unterthemen haben Schülern so viele Probleme bereitet, dass sie meinen, eine Petition unterschreiben zu müssen? Ich denke, dass ein Großteil der Unterschriften entweder von Eltern kommen oder von solchen Schülern, die ohnehin nicht viel erreicht hätten, in der Hoffnung, ihre Punktzahl aufzubessern.
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Diese Petition ist einfach nur lächerlich. Die Hamburger sollten sich mal im Vergleich das bayerische Matheabitur ansehen. Sich über Aufgaben zu beschweren die in Bayern bereits Realschüler lösen müssen ist einfach lächerlich. Es hat einen Grund warum im Norden viele Jura und BWL studieren. a) ist das Abitur einfacher -> Vorteile beim NC b) für alles naturwissenschaftliche fehlen einfach die Grundlagen die vorrausgesetzt werden.
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    Zeit vs. Aufgabenstellung
Die zeitliche Überforderung ist ein Ernst zu nehmendes Thema. Im Vordergrund sollte stehen, dass die Aufgaben eben nicht denen der Vergangenheit gleichen. Denn die Herausforderung der Zukunft und unsere Hoffnung bzgl. der jungen Generation ist es ja, dass sie über Brücken gehen, die zuvor niemand betreten hat. Wenn wir unsere Lebensgrundlagen retten wollen (Klimawandel) müssen Lösungen her, die noch niemand gedacht hat. Vor diesem Hintergrund ist die Forderung nach bereits vorher Geübtem abzulehnen, aber für das Neue ist den Prüflingen hinreichend Zeit zu geben!
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