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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Das LaBim trägt seit Jahren zu einem attraktiven kulturellen Angebot in der Stadt Halle bei. Dabei liegt der Fokus im Vergleich zu anderen Vereinen nicht nur auf Musikveranstaltungen. Es werden Poetry Slams, Flohmärkte und zahlreiche soziale Projekte getragen. Damit ist der Verein für eine Vielzahl von Bürgern interessant und bietet für viele Menschen einen Mehrwert.
Quelle: Facebookseite LaBim, MZ
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Das La Bim ist einer der wenigen Orte in Halle, an dem Vereine oder junge Kulturschaffende mit geringen finanziellen Mitteln interessante öffentliche Veranstaltungen durchführen kann. Wo ist dies ohne die Zahlung von erheblichen Mieten noch möglich? Solche Orte sind gerade im Zentrum der Stadt wichtig und nötig und gehören nicht an den Rand der Stadt abgeschoben.
Quelle: Gast und Hallescher Kulturschaffender
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    Sport und Kultur - abschaffen?
Das LaBim ist die Heimstätte vom Kickerverein Kixx N Trixx, die sogar Spieler*innen für die Nationalmannschaft im Tischfußball stellen und regelmäßig Turniere hier veranstalten. Es bietet Platz für bezahlbare Ateliere und Platz für Künstler*innen & Musiker*innen. Es bietet einen Kraftraum und jeden Donnerstag Tischtennis und Kickern an. Veranstaltungen, Treffen und Aktivitäten für lau oder bezahlbar. Dieser Ort ist eine Bereicherung, er bietet bezahlbaren Freiraum für so viele Kunst- und Kulturschaffende und für Sportler*innen. Die Stadt muss sich positionieren zur akuten Bedrohung des LaBims.
Quelle: Verein
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    Kulturgut,Labim,allgemeines Interesse,
Das Labim ist ein Stück hallesches Kulturgut. Durch sein En­ga­ge­ment hat es die Stadt seit der Wende entscheidend geprägt. Dadurch ergibt sich ein allgemeines Interesse an seinem Bestehen. Beim Bau von Autobahnen müssen Eigentümer von Grundstücken oft dem allgemeinen Interesse nachgeben. Das Gleiche sollte auch hier geschehen.
Quelle: Persönliche Erfahrungen
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Ich bin selber Anwohner, und muss zugeben: Als ich hier her gezogen bin, da wusste ich nicht was das Labim ist. Bei der zweiten oder dritten Party seit meinem Einzug bin ich dort feiern gegangen und wurde gut unterhalten. Auch die Poetryslams sind immer sehr gelungen. Alkoholisierte Leute wird es in der Stadt überall geben, es ist weder 24/7 Party dort, noch habe ich große Verschmutzung der Gegend gesehen. Die Musik entspricht in der Regel komplett nicht meinem Geschmack, weswegen ich diesen Club in der Regel meide. Dennoch sehe ich keinen Grund hier unnötige Wohnflächen zu bauen!
Quelle: Anwohner des Charlottenviertels
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Umfassende Aufklärung erforderlich!
Mit wem hat den Plan3 e.V. einen Mietvertrag abgeschlossen? Mit sich selbst? Ist das ``La Bim´´ eine Art Tochtergesellschaft des Plan3 e.V.? Müssen für solch einen Vertrag nicht auch die anderen 80%igen Eigentümer einbezogen werden? Ist Plan3 e.V. nun auch das ``La Bim´´? Oder hat Plan3 e.V. einseitig einen Mietvertrag mit dem ``La Bim´´ abgeschlossen? Ist das Grundstück verkauft ? Alles sehr unklar für Außenstehende! Und bevor man für uns Außenstehende keine klare Darstellung über die juristischen Gegebenheiten in den Medien präsentiert sollte man populistische Petitionen sein lassen!
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    Initiatoren der Petition sollen dies klären!
Die Initiatoren der Petition sollten hier endlich einmal die rechtliche Situation erklären, bevor sie dumpfen Populismus inszenieren! Wem gehört das Grundstück und das Gebäude? Hat die Stadt ein Verfügungsrecht über das Grundstück und das Gebäude? An wen zahlt der Verein die Miete? Liegt ein juristisch klarer Mietvertrag vor? Wer hat diesen Mietvertrag mit dem Verein abgeschlossen? Ist der Mietvertrag mit der Stadt wirklich 2010 beendet worden? Gibt es derzeit einen Rechtsstreit um Grundstück und Gebäude?Nutzt der Verein das Gelände rechtskonform oder rechtswidrig? Das muss beantwortet werden!
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    Gehen Sie mit Würde und suchen Sie sich einen neuen Standort!
Zitat unten: ``Der Plan3 e.V. bewirtschaftet das Haus im Töpferplan 3, dass seit 1992 Labim heißt. Der Mietvertrag besteht mit einer Verwaltungsgesellschaft des Gesamtgrundstücks.´´ Es ist also so wie bereits von vielen vermutet, dass Plan3 e.V. an sich selbst vermietet und die Betreiber mit dieser Petition versuchen das unausbleibliche Ende des La Bim etwas hinaus zu zögern. Jedoch was soll der OB dabei bewirken, da die Stadt doch keinerlei Befugnis über das Grundstück und das Haus hat? Die Besitzer der 80% werden sich am Ende durchsetzen und die Bebauung des Areals ist nicht aufzuhalten.
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    Eigentumsrecht
Das Schicksal hatte LaBim und Plan 3 e.V. über einen sehr langen Zeitraum begünstigt, während meine Großmutter, eine Erbin zu 1/4, 2009 nach 25 Jahren Altersarmut auf Sozialhilfe gelebt habend verstarb - so wie bis heute etliche der Erben, inzwischen wieder zwischen 70 und 80 Jahren alt - in Armut leben. Man kann gut großzügig sein, wenn man seine Ressourcen unter anderem aus dem Eigentum anderer generiert.
Quelle: Erben selbst
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    Eigentumsrecht
Also von der gezahlten läppischen Miete wurden die rechtlosen Erben gezwungen die Betriebskosten des in Gesamtheit genutzten Grundstückes und Gebäudes zu zahlen. Ein stummes erzwungenes Kultursponsoring, welches nie auch nur im Ansatz erwähnt wurde.Die Stadt hatte LaBim, welche sich während der ganzen Zeit bewusst waren, das dies nicht ihr Eigentum ist und das es Eigentümer gibt, 2010 den mit ihnen geschlossenen Mietvertrag gekündigt.
Quelle: Erben selbst
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    Juristische Klärung notwendig!
Es wird Zeit, dass vor Gericht geklärt wird wer das Verfügungsrecht über Grundstück und Gebäude hat? Vorher bringen Petitionen nichts! Es scheint doch so, dass hier seit Jahren gegen die Interessen der Eigentümer verstoßen wird, die 80% des Gebäudes und des Grundstücks besitzen. Und Plan3 e.V. ist gleichzeitig der Überverein des La Bim und nutzt einen scheinbar rechtsfreien Raum um hier Schwarzgastronomie zu betreiben. Aber solche Verhältnisse gibt es in ganz Halle und die Ämter nehmen das einfach lax hin, bis endlich klar juristisch die rote Karte gezeigt wird!
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Wenn angeblich Plan 3 e.V. 20%tiger Eigentümer ist und die Erbengemeinschaft 80%iger Eigentümer ist, dann ist doch wohl klar, wer die Mehrheit bei Entscheidungen über Nutzung und Vermietung hat! Und ein 20%iger Eigentümer kann nicht einfach übder die Köpfe der 80%igen Eigentümer hnweg entscheiden! Im Endeffekt wird es vor Gericht zu einer Entscheidung kommen über die Eigentumsverhältnisse. Und absehbar ist doch das Ende des ``La Bim´´ an diesem Ort oder will man das juristische Hin- und Hergezerrre bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag weiterführen?
Quelle: Petition ist sinnlos!
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    Eigentumsrecht
Das Grundstück Töpferplan 3 und 4 befindet sich, mit Unterbrechung durch Enteignung 1988 bis zur Restitution 2009!!! - bis heute - ausschließlich in Privatbesitz. Die Stadt hat keinerlei Eigentums- oder Verfügungsrecht daran. Die Stadt vermietete LaBim die Nutzung zu einem Schnäppchenpreis von 320€ monatlich, während die rechtmäßigen Eigentümer um die Rückgabe ihres Besitzes kämpften. Die Kosten der Immobilie wurden zu 15% LaBim und zu 85%!!!! den Erben auferlegt.
Quelle: selbst
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    Lärm, Disco, Dreck, Müll, Drogen
Ich bin ebenfalls Anwohner und muss sagen, gegen eine Kulturstätte mit kreativen Projekten hätte ich nichts. Die Wahrheit sieht leider so aus, dass hier eine Techno-Disco betrieben wird. Der Bass wummert bis früh um 7 bis in mein Schlafzimmer, das Gegröle der Betrunkenen Gäste geht die ganze Nacht hindurch. Am morgen danach liegen überall Scherben und Müll herum. Nichts gegen Kleinkunst, aber hier weden Grenzen weit überschritten. Und nur, weil man sich "Kulturverein" nennt, wird noch keine Kultur draus. Eine Techno-Disco gehört nicht in unser Viertel. Daher kann ich d. Petition nicht zustimme
Quelle: Anwohner
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    Eigentumsrecht
2013 erwarb nun Plan 3 e.V. die 20%, zu denen der Verein bis heute Miteigentümer ist. Mir als Vertreterin einiger Erben und selbst Miteigentümer wurde sogar per Anwalt der Zutritt zum Grundstück untersagt. In meinen Augen wird hier seitens plan 3 e.V. ganz klar Politik betrieben.Warum sollten die Erben an einem Mieter interessiert sein, von dem sie nie mehr als lediglich an seinem Altruismus beteiligt wurden?
Quelle: Erben selbst
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Müll, Krach und ständig alkoholisierte Jugendliche in der Umgebung sind das Ergebnis der ``Events´´ im linkslastigen Labim. Es wird Zeit für eine prägende Veränderung in diesem Viertel mit einer bürgerorientierten Wohnkultur ohne Krach, Müll und ständig alkoholisierte Jugendliche!
Quelle: kritischer Nachbar
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    Weg aus der City raus nach Ha-Neu oder der Silberhöhe!
Die Weltverbesserer vom LaBim sollten sich nach alternativen Standorten im Stadtgebiet umschauen! Die Silberhöhe/Südstadt und Halle-Neustadt wären sicherlich reizvolle Standort um dort eine alternative Kunstszene zu etablieren! Genügend Freiraum gibt es dort. Und wenn man sich gleich neben dem islamischen Gemeindezentrum in Ha-Neu niederlassen würde, könnte man auch gleich etwas für die Integration unserer Neubürger tun. Und für die Jugendlichen in unseren sozialen Brennpunktgebieten wäre es sicherlich förderlich wenn sie ein breites Kulturprogramm in ihrem unmittelbaren Umfeld nutzen könnten!
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