Protestaktion

openPetition geht heute für 24 Stunden offline und macht damit deutlich, wohin Artikel 13 führen kann.

Nach Artikel 13 sollen Online-Plattformen künftig selbst dafür verantwortlich sein, Urheberrechte zu prüfen. Die unzähligen Inhalte, die Nutzerinnen und Nutzer hochladen, können sie nur mit so genannten automatischen Upload-Filtern kontrollieren.

Das Problem: Computerprogramme können Ironie, Satire und Zitate nicht erkennen.
Die Konsequenz: Vorauseilende Zensur oder Existenzrisiko durch unbegrenzte Haftung.
Die eigentliche Frage: Sollen Algorithmen entscheiden, was wir sehen dürfen?
Unsere Antwort: Urheberrechte schützen, ja, aber nicht auf Kosten der Meinungsfreiheit.

Eine Reform des Urheberrechts bedroht das Internet - und damit uns alle! Ich protestiere und gehe zur Demo.

Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Elektronische Musik ist Kultur!
Elektronische Tanzmusik ist längst ein Kulturgut geworden, nicht umsonst sind deutsche Clubs für viele Menschen weltweit ein Sehnsuchtsort. Wie sehr eine Stadt davon profitieren kann zeigt Berlin, wo mittlerweile viele international bekannte Künstler wohnen und die dortige Szene dadurch weltweit bekannt geworden ist. Natürlich werden auch Wohnungen in Städten benötigt, jedoch ist das ehemalige Heizkraftwerk etwas einzigartiges, welches für immer unumkehrbar verschwinden würde. Kultur sollte nicht für die falsche Politik in Sachen Wohnungsbau in Deutschland aufgeopfert werden!
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Auch wenn Wohnungen für Mitarbeiter*innen der Stadt auf dem Gelände des MMA geplant sind: Gut erhaltene Heizkraftwerke wie dieses sind ein inzwischen seltenes und wertvolles historisches Erbe. Wer einmal im MMA zu Gast war, der kennt dieses wundervollen Hallen. Egal, ob der Club darin bleiben darf oder nicht: Dieses Gebäude abzureißen wäre ein großer Fehler. Niemals wieder werden Gebäude dieser Art in München neu entstehen und wegen weniger Wohnung wird München und seine Bevölkerung immer weiter seiner Geschichte und Identität beraubt. Der Wert des Bestehenden muss begriffen werden!
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    Kulturabbau, Wohnungsnot
Lustiger weiße findet sich sonst immer Baugrund für riesige Büro-komplexe und Luxus-Wohnungen! viele Mietwohnungen stehen sogar Leer und werden als Spekulationsobjekt für Kapitalanleger gesehen. Es ist eine Frechheit das kulturelle Angebot der Stadt abzubauen bevor man nicht die etlichen riesigen Bauvorhaben der internationale Investoren auch für normal Verdiener zugänglich macht. Anstatt Sozialwohnungen zu bauen und so den Wohnungsmarkt zu entlasten, verkauft die bayrische Regierung bereits gebaute Sozialwohnungen an private Investoren und als ob das nicht reichen würde nun DAS.
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    Einzigartigkeit
Ich bin für den Fortbestand des MMA im Gelände der Stadtwerke. Einen unfassbar geilen Ort für Techno und elektronische Musik, wie diese unglaubliche Halle, wird sich nicht so leicht finden lassen. So leid es mir tut, etwas vergleichbares kann kein anderer Club in München anbieten.
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    Bedeutung der Kulturstätte für München
Im März 2018 schrieb die Süddeutsche, dass die SWM überlegten, statt der geplanten Wohnungen das Heizkraftwerk zu reaktivieren. Aber selbst die einst geplanten Werkswohnungen, lediglich 85 an der Zahl, wären kein gerechtfertigter Grund, diese in München und in der Maxvorstadt einzigartige Kulturstätte zu opfern. Die Stadt könnte durch Nachverdichtung und Aufstockung an weniger relevanten und städtebaulich geeigneteren Stellen zehntausende Wohnungen schaffen, wenn sie es mit Nachdruck verfolgen würde. An diesem Standort aber ist die Erhaltung der weltbekannten Kulturstätte wichtiger.
Quelle: www.sueddeutsche.de/muenchen/maxvorstadt-heizwerk-in-bester-lage-statt-neuer-wohnungen-1.3905805
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    Subkultur als Standortfaktor
Das MMA ist weltweit etwas Seltenes: So eine kulturelle Umnutzung zu einem "Kulturkraftwerk" gibt es in den meisten Ländern nicht, selbst Metropolen wie New York können nicht mit einem vergleichsweise aufregenden Ort des Nachtlebens aufwarten. Berlin hat gezeigt, wie es mit Orten der Subkultur wie dem Berghain oder Tresor zum Sehnsuchtsort für Leute aus aller Welt werden kann. Ähnlich ist das MMA, oft als "Berghain des Südens" bezeichnet, längst zu einem internationalen Aushängeschild für München geworden, das Touristen aus dem Ausland anzieht, aber auch junge Kreative in der Stadt hält.
Quelle: www.electronicbeats.net/the-feed/prevent-mma-munich-closing/
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    Ein Stück Münchner Jugendkultur gegen Büroflächen?
Wozu werden hier überhaupt Pro-Argumente benötigt? Ist ja wohl offensichtlich für jedermann der seine Prioritäten richtig setzt. Stehen lassen oder Ersatz schaffen.
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    SaveMMA
Stand jetzt haben bereits Menschen aus 25 verschiedenen Ländern hier unterschrieben. München als "Weltstadt mit Herz" sollte das MMA als Begegnungsstätte und als kulturellen Freiraum erhalten, wenn man zukünftig nicht "Großdorf mit Herz" heißen möchte.
Quelle: Siehe die Unterstützerliste
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    Gemeinsam etwas verändern!
Bitte unterstützt auch die Petition von Sven Nolting. DANKE!
Quelle: www.openpetition.de/petition/online/abschaffung-der-hundesteuer-und-rasseliste-kein-tier-ist-illegal
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Pro
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Wohnungsnot
Es entstehen keine Büros auf dem Areal (wie behauptet), sondern Werkswohnungen der SWM / München-Modell Wohnungen.
Quelle: muenchen.de
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Leute hier geht es um Wohnungen mit sozialem Charakter für Mitarbeiter der Stadt, also darum bezahlbaren Wohnraum (z.B. für Topverdiener wie Müllmänner etc. - Ironie Ende) zu schaffen. In der teuersten Stadt Deutschlands ist jede dieser Wohnungen Gold wert. Ich verstehe nicht wie man so egoistisch sein kann. Hauptsache Party, Party. Das MMA findet bestimmt wo anders in München z.B. am Leonrodplatz auch einen guten Platz.
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