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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

    Umwelt, Gesundheit, Sicherheit
Dem Radverkehr muss aus umwelt-, sozial- und gesundheitspolitischer Sicht mehr Raum und Rücksicht gewährt werden. Eine Verbannung des Radverkehrs in nur auf Umwegen zu erreichende Nebenstraßen, erfüllt diese Ziele nicht. Rad- und Autoverkehr liefen stressfreier und sicherer für beide Seiten, wenn Räder auf vielbefahrenen Straßen eine eigene Spur hätten. Kombinierte Rad-/Fußwege werden hingegen oft blockiert oder enthalten dauerhafte bauliche Hindernisse.
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    Gesamtkonzept
Mit der neuen Verbindung südlich der Bahnlinie verliert die Bismarkstrasse die Funktion als Durchgangsverbindung für den motorisierten Verkehr und es kann Platz für Radfahrer geschaffen werden
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Pro Rad: Lieber Marktstraße statt Bismarck
Als Radfahrer wäre mir die Sanierung der schwer geschädigten Marktstraße viel lieber. Die Marktstraße ist eine Hauptverkehrsachse von der Neckarstadt aus kommend quer durch die Quadrate. Viele Studenten benutzen diese Route, um zur Uni zu fahren. Jede Radfahrt durch die Marktstraße wird zum Husarenritt, da neben den unachtsamen PKWs vor allem der Radweg viel zu schmal und übersäht von Schlaglöchern ist. Es sollen 5 Millionen für die Erneuerung der Bismarckstraße ausgegeben werden, aber für die Sanierung der Marktstraße ist kein Geld mehr vorhanden? Als Radfahrer finde ich das ein Skand
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    Autos, Ludwigshafen, Konrad-Adenauer-Brücke
Für den Autoverkehr auf der Bismarckstraße wäre eine Reduktion der Fahrspuren eine Katastrophe! Zu Stoßzeiten braucht man von Ludwigshafen über die Konrad-Adenauer-Brücke nach Mannheim schon um die 30 Minuten, und das würde sich verschlimmern, wenn auf der Bismarckstraße Fahrspuren für Radwege geopfert würden. Daher sollte man die Radwege lieber auf Seitenstraßen verlegen, sodass die ohnehin schon schwierige Situation für Autofahrer (die nur an zwei Stellen im Stadtgebiet den Rhein überqueren können) nicht völlig untragbar würde.
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    Sicherheit, studentische Beteiligung, Planung
Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Das aufwändig geplante städtische Konzept für einen Radweg auf der Bismarckstraße mag zwar in einer Simulation durchaus funktionieren, in der Realität hat er aber erhebliche Schwächen. Den Planern und dem Stadtrat Mannheim ist offenbar nicht klar wie sich Studenten an der Universität Mannheim zwischen den Gebäuden an der Bismarckstraße bewegen. Besonders die Wege vom Ehrenhof zu L7/L9 und zu A3 werden durch die Einrichtung dieses Radweges auf der stark befahrenen Straße duch sich entgegen kommende Radfahrer gefährlicher als jetzt.
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    Geld, Instandhaltung
Der Umbau verschlingt viel Geld, dass für die Instandhaltung der bereits existierten Radwege dringend benötigt wäre. Viele diese Radwege, unter anderem in der Neckarstadt, in der Schwetzinger Vorstadt und in der Innenstadt mit Schlaglöchern, Dellen und Wellen übersät. Die Uni selbst kann man mit dem Rad auch auf der anderen Weise erreichen, muss dafür die Bismarckstraße nicht unbedingt befahren (Beispiel: Otto-Selz-Straße und Radwege, die hinter der Uni verlaufen).
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    Umwelt, Gesundheit, Sicherheit
Ich befürchte, dass der Umbau der Bismarckstraße in der derzeit vorgesehenen Form weder Radfahrer noch Autofahrer zufriedenstellen wird und keine endgültige Lösung des vorhandenen Problems verspricht. Die Frage muss ein bisschen anders gestellt werden, nämlich: brauchen wir den Autoverkehr in der Innenstadt überhaupt, geschweige denn Straßen mir überregionaler Bedeutung mit ihren vielen LKWs, die durch die Innenstadt verlaufen?
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