Region: Germany

Die Programm-Reform des Deutschlandfunk (DLF) stoppen!

Petition is addressed to:
Der Intendant des Deutschlandfunks, Stefan Raue

5,936 Signatures

79 %
7,500 for collection target

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  1. Launched 19/06/2026
  2. Time remaining > 4 months
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Debate

New pro argument

Pros

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Fachsendungen des Deutschlandfunks bieten klare thematische Orientierung, hohe fachliche Kompetenz und regelmäßige Sendeplätze, die Vertrauen schaffen. Redaktionelle Auswahl statt Algorithmen fördert Vielfalt und zufällige Entdeckungen. Hintergrund, Analyse und Einordnung stehen im Mittelpunkt. Durch die Kombination aus linearem Programm und jederzeitigem Nachhören bleiben Struktur, Wiedererkennbarkeit, leichte Auffindbarkeit und flexible Nutzung erhalten.

4.3

7 answers

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Die Stammhörerschaft der Fachsendungen (Beispieltag 7.8.2026: 11 x 25 Minuten, 38 Themen plus Kurzmeldungen) verbreiten das im DLF erlernte Wissen weiter

Viele Hörer:innen der Fachsendungen arbeiten im Bildungs- oder Kulturbereich. Sie sind daher Multiplikator:innen für die aktuellen und interessanten Informationen aus den Bereichen: Umwelt, Verbraucherthemen, Forschung, Kultur, Literatur, Wirtschaft, Gesellschaft, Politik, Geographie, Religion, Kunst, Popkultur, Medien, Reisen, Bildung, Beruf, etc. Es profitieren daher viel mehr Menschen von den vielen Inhalten als 'nur' die direkten Hörer:innen.

3.8

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Kaschieren die internen Arbeitsgruppen, dass vielleicht auch Redaktionen entsetzt sind vom plötzlichen Abriss des Programms? Warum wusste die Öffentlichkeit nichts von den Plänen, viele Sendungen wegzuwerfen? Finden Fachbeiträge ohne Fachsendung dasselbe Gehör? Bedeuten Klicks und Streams dieselbe Relevanz wie das Ausstrahlen im Radio? Hoffentlich wird die Reform, wenn die Journalistinnen das wollen, abgesagt und das Programmschema nur mit ihnen gemeinsam fortentwickelt. Danke. Mark Jehner, FfM

3.8

2 answers

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Einzigartigkeit der Sprache und des Denkens der jetzigen regelmäßigen Fachsendungen

Die Fachsendungen in ihrer jetzigen 25-Minuten-Form sind im ÖRR ein einzigartiger Ort für eine äußerst differenzierte Sprache und für ein tiefgehendes Denken. Die jeweiligen Moderator:innen leiten durch Gespräche mit Menschen, die interessante und wichtige Projekte vorstellen, durch Berichte über relevante Aktivitäten im jeweiligen Fachbereich und durch sehr informative Kurzmeldungen. Für diese Art und Weise des Sprechens und Denkens könnte in social media etc. jung geworben werden.

3.3

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Zur Reichweite der jetzigen Fachsendungen in ihrer einzigartigen Form: Die qualitativ hochwertigen Fachsendungen könnten im Programm genauso oft beworben werden wie Podcasts, indem gleichberechtigt darauf hingewiesen wird, dass die Fachsendungen über den Radioplayer, die Website etc. nachhörbar sind. Dies würde die Reichweite weiter vergrößern und noch mehr Menschen auf diese journalistischen Kunstwerke aufmerksam machen.

3.3

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Welche Aufgaben Intendanten und Programmdirektorinnen haben...

Die "Programminhalte (sind) ausgewogen im Tagesprogramm, im Wochenprogramm usw. zu verteilen, die außerhalb des Rundfunks ihre Entsprechungen finden im Schauspielhaus, im Opernhaus, Kabarett, Konzertsaal, Kammermusiksaal, Hörsaal der Hochschule, Hörsaal der Volkshochschule, Klassenzimmer der Volksschule, Klassenzimmer der höheren Schule, in Zeitungen, in Zeitschriften, auf Sportplätzen, politischen Versammlungen. Die Aufzählung ist nicht vollständig. Aber sie zeigt den Umfang der Aufgaben."

Source: Fritz Eberhard (ehemaliger SDR-Intendant und in der NS-Zeit ein Widerstandskämpfer: "Warum Hörerforschung? Und wie?" in::Publizistik 6 (1960), S. 352-360)

2.5

3 answers

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Diejenigen, die sich am lautesten beim Sender melden, sind nicht unbedingt repräsentativ für die gesamte Hörerschaft. Zufriedene Hörer:innen haben weit weniger Anlass, sich zu äußern. Die bisherigen Fachsendungen werden von vielen Menschen sehr geschätzt und erfüllen ihren Bildungs- und Informationsauftrag exquisit. Fielen diese Sendungen in ihrer jetzigen Form weg, wäre die - genau mit diesem Format - zufriedene Hörerschaft nicht mehr im ÖRR repräsentiert.

Source: Die lautesten Kritiker des DLF sind nicht repräsentativ für alle Hörer und Hörerinnen

0.0

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New Contra Argument

Cons

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In den aufgelisteten Vorhaben des DLF kann ich beileibe nichts grausames entdecken. Ein bisschen Umstrukturierung. Darauf mit einem Angstmacher wie „…langgewachsene Strukturen sollen zerstört werden..) gleich eine Petition zu starten, finde ich maßlos übertrieben. Dass inzwischen jeder, der seine persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten „in Gefahr“ sieht dies gleich öffentlich in dieser Form kundtun muss, macht mich inzwischen überdrüssig, diese Mails überhaupt zu öffnen.

0.9

2 answers

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Bei der Religionsberichterstattung denke ich an alle Weltreligionen. Und da hat der DLF gerade wenn es um buddhistische Inhalte geht seit Jahren eine schwere Schieflage. Nachdem der selbsternannte Guru "Ohle Nydal" seit Mai 26 selber ins Nirwana eingegagen ist, könnte man auch beim DLF in eine seriöse Berichterstattung umschalten und die Lehre des 14. Dalai Lama zu verstehen versuchen. Die Schieflage bei der Islamberichterstattung konnte schon vor Jahren (ca 2022) abgestellt werden. Danke.

0.7

2 answers

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