Pro

What are arguments in favour of the petition?

    Natürliches Wohnen
Dies ist die natürlichste und umweltschonenste Form des Lebens und Wohnens, Das ist ganz einfach so und bedarf auch keiner Argumenation. Es ist einfach natürlich. Augen aufmachen!
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    Freiheit, Leben
Das ist wahre Freiheit Leute! Der Einzige Grund warum das bekämpft wird ist doch das Grundlegende Ziel des Systems, welches leider komplett konträr zu einem solchen Leben steht. Es geht um Zentraliesierung, Kontrolle und Macht, was diese Erde langfristig leider nicht aushält. Kämpft für diesen Präzidensfall !!!
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    Müllproblem.
Fragen wir doch mal anders rum: was ist mit dem Müll, den ein durchschnittlicher Singlehaushalt produziert. Je naturnäher eine Lebensweise ist, desto weniger Müll entsteht doch. Der wenige Müll, der tatsächlich entsteht, kann doch problemlos abtransportiert und fachgerecht entsorgt werden. Jemand, der sich entscheidet, so zu leben, wird damit kein Problem haben.
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    Hochkulturen
Ich möchte mal allen CONTRA eine Frage stellen: Wieso hat es vor langer langer Zeit nachhaltig funktioniert,ohne die Natur zu schädigen ? Es ist die stetige Aufwärtsspirale des Menschen, welche bislang JEDE Hochkultur zu Fall brachte. Wir spielen Gott in unserem Hochmut und Narzissmus, ohne zu bemerken, daß die Natur/die Erde uns Menschen überhaupt nicht nötig hat. Kein Geheimnis, daß bis zum Ende dieses Jahrhunderts der Erzeuger des Klimawandels von der Natur ohne Gnade eingeregelt werden wird. Mit "lesson learned" würden wir evtl. schon interstellar reisen :)
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    Skalierbarkeit
Das Argumen gegen den Massen-Minimalismus zieht nicht. Deutschland hat ca. 357.582Mio m² Landfläche. Wenn wir davon ausgehen, jedermensch in Dt. braucht diese 20m² Wohnung, dann kommen wir auf 1.660Mio m² (ohne Familienbetrachtung). Bedenken wir wie viel Wald schon zerstört wurde und wenn dort, wo aktuell kein Wald ist, wieder Wald stünde, dann sehe ich da kein Problem. Hochhäuser sind zur Ballung aus ökon. und technol. Gründen, nicht ökol., da. Und das ganze Brennholz stattdessen wäre wohl weitaus weniger Emission als unser aktueller Lebensstil. Mehr Wald heißt auch mehr Holz verfügbar.
Source: de.wikipedia.org/wiki/Deutschland
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Contra

What are arguments against the petition?

    Massen-minimalismus, Nachhaltigkeit
Grundsätzlich ist die Idee, zur Ursprünglichkeit zurückzukehren durchaus richtig und sollte auch vom Staat gefördert werden - Sanktionierung ist da sicherlich das falsche Mittel, allerdings ist das hier geforderte auch nicht die LÖsung: in Deutschland leben sehr viele Menschen auf engem Raum. um nicht die gesamten verbliebenen Wälder mit kleinen Hütten zu bebauen müssen wir in die Höhe bauen - um die Natur zu schützen. Außerdem wäre die Rückkehr zum Minimalismus im großen Stil auch nicht nachhaltig: 50 mio Hütten mit Brennholz zu heizen... es wäre schade um den Wald. Dann doch lieber Windräder
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Wie verfahren Sie mit der Be- und vor allem Entwässerung?Wenn jeder ein Plumps-WC baut sehe ich schwarz für das Grundwasser. Müll: was ist mit dem? Bergung im Notfall: ohne Zuwegung? Hütte im Wald-schön.Sie kochen,im Winter heizen Sie.Wie wollen Sie der Brandgefahr begegnen?
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Schwarzbauten kann man nicht einfach nachträglich legalisieren, da sind jedem noch so milden und verständnisvollen Richter die Hände gebunden. Es gab schon viel dramatischere Fälle von existenzvernichtenden Abrissverfügungen. Das BauGB lässt im für den Außenbereich nur äußerst eingeschränkte Möglichkeiten für eine Bebauung zu. Selbst eine Außenbereichssatzung der Gemeinde ist an bestimmte Bedingungen geknüpft, welche hier nicht vorliegen. Man könnte eine privilegierte Nutzung anstreben, dazu braucht man aber keine Petition sondern etwas Phantasie und einen fähigen und ehrgeizigen Fachanwalt.
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Im Prinzip fordert hier das Opfer des Liberalismus genau den Liberalismus (was verkürzt dargestellt bedeutet, dass man den Bürger vor staatlicher Gewalt schützen will). Ganz ohne staatlichen Eingriff gäbe es aber auch keine Marktregulierung, womit entweder das Kapital oder der stärkere profitieren würde. Da beißt sich also die Katze sprichwörtlich in den eigenen Schwanz.
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Ich habe keinen Zweifel daran, dass der Initiator dieser Petition nicht einen Milligramm an Problemabfällen produziert (bin wahrscheinlich der einzige, der sich das verlinkte Dokument bis zum Ende durchgelesen hat). Ich teile auch die Meinung, dass diese Lebensweise derzeit keine bedrohliche Zahl von Nachahmern finden wird. Ich bin gegen Turbokapitalismus, gegen Nazis aber auch gegen das linksgrüne Meinungsmonopol welches uns Windmühlen und E-Autos als Mutter aller Problemlösungen serviert. Aber mir leuchtet auch ein, dass nicht einer darf, was andere nicht dürfen.
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In Entwicklungsländern gibt es diese Lebensformen noch; nennt man Slums. Und dort ist es keineswegs so, dass alle friedlich nebeneinander leben, jeder seinen Müll selbst entsorgt (bzw. keinen produziert) und alle gesund und happy sind.
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Auf den ersten Blick scheint das unterstützenswert. Wenn sich aber immer mehr Menschen benehmen, wie im Urwald, sich unkontrolliert an den Gemeinschaftsressourcen bedienen und ihre Fäkalien und Abfälle nicht fachgerecht entsorgen können, hat das ganz sicher nichts mehr mit Umwelt- und Naturschutz zu tun.
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