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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Mein Mann und ich suchen gerade eine neue Wohnung, und merken immer wieder, dass für bezahlbarer Wohnraum fast immer dort liegt, wo große Straßen oder Autobahnen in der Nähe sind. Ohne Auto möchten wir auch nicht so gern aufs Land rausziehen. Wenn man einmal darauf achtet, gibt es auf Bonner Stadtgebiet kaum einen Flecken, an dem kein Verkehrslärm zu hören ist. Muss das denn noch schlimmer werden??? Ich fühle mich ziemlich ohnmächtig ausgeliefert. Der Verkehr muss weniger werden, nicht mehr!! Wohnt irgendeiner von den Beführwortern direkt an einer Autobahn oder Durchflugschneise???
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Muss dieses wunderschöne Stück Landschaft unbedingt zerstört werden? Haben wir nicht genug andere Probleme für die wir das Geld dringender benötigen würden? Aber ich fürchte dass der neue OB in Bonn (auch bekannt als Baulobbyist) das wieder seinen Gutachtern zur Berechnung vorlegt, die wieder einen Plan machen, der hinten und vorne nicht stimmt und das Projekt wird dann den bekannten Baufirmen zugeschustert. Da wird es sehr schwer werden dieses Vorhaben zu stoppen. Ein Schelm der Böses dabei denkt.
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es ist alles gesagt, nur noch nicht von jedem. das projekt ennertaufstieg ist und bleibt eine großmannssüchtige schwachsinnsidee von ein paar profilierungssuechtigen provinzpolitikern. jetzt ist mal wieder die gelegenheit, diesen klüngelverein abzuwählen.
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Ich höre das Argument: Wegzug der Zürich-Versicherung wegen schlechter Verkehrsanbindung. Das Argument ist wenig stichhaltig, da a) die Verkehrsanbindung zur A3 völlig ausreichend ist und b) der Umzug nach Köln, aus Sicht der Zürich, nur konsequent einen Umzug an einen traditionellen Versicherungsstandort darstellt. Das wichtigste PRO-Argument dieser Petition ist aber, dass doch planerische Weitsicht erfolgen sollte. Wenn aktuell kaum finanzielle Mittel zum Erhalt der vielen Straßen zur Verfügung stehen, wie soll das mit noch mehr Straßen in der Zukunft möglich sein?
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    Pro Südtangente
Die Südtangentengegner sind überwiegend egoistische Träumer! sie nehmen die katastropale Verkehrssituation in der Bonner Region aus egoistischen Gründen nicht zur Kenntnis! Selber nutzen sie die vorhandenen Autobahnen und Schnellstraßen. Autos haben sie ja auch! Der schlechte, teure ÖPNV in der Region reicht ihnen ja auch nicht. Wir brauchen die Südtangente, weil die Mobilität noch zunehmen wird und der ÖPNV dies überhaupt nicht ausgleichen kann!
Quelle: Dietger Knott
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

Die Verkehrslösung mit einer durchgehenden Verbindung von der A3 zur A565 ist sinnvoll, wenn man attraktiv für Wirtschaft und Tourismus sein will. Der jetzige Vekehr, der sich durch die Ortschaften und die Reuterstraße quält, belastet vielmehr die Umwelt und es sind alles Wohngebiete.
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Ich wäre für den Ennertaufstieg. Das würde endlich auch die völlig überlastete A565 in Bonn entlasten. Für den Fernverkehr zur A3 von Meckenheim aus wäre das ein enormer Zeitgewinn und eine Kostendämpfung. Man sollte sie umgehend bauen...nicht noch 20 Jahre rumdiskutieren....
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    Nicht an die Zukunft denken ist falsch!
Aufgrund des täglichen Stau-Chaos auf der A565 bin ich für den Ennertaufstieg. Ich fuhr kürzlich am späten Nachmittag von Aachen los Richtung Bonn und kam über die A555 rein. Auf der gesamten Strecke war kein Stau, nur am Bonner Autobahnkreuz A565/A555. Und das nervt einfach, wenn man diese Strecke regelmäßig fährt. Zudem soll Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis doch zukunftsfähig bleiben und weitere Organisationen sollen sich hier niederlassen. Baut Ihn besser sofort und nicht erst in 20-30 Jahren.
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    Neue Straßen erzeugen neuen Verkehr
Jeder Verkehrsplaner weiß, dass neue Straßen nur noch mehr Verkehr erzeugen. Baut man also die Autobahn und macht das Umland besser erreichbar, ziehen noch mehr Leute ins Umland und es entsteht noch mehr Verkehr.
Quelle: www.verkehrswissenschaftler.de/berichte/bericht_2.htmr:#9d0d15;text-decoration: underline;" href="http://www.verkehrswissenschaftler.de/berichte/bericht_2.htm" rel="nofollow">www.verkehrswissenschaftler.de/berichte/bericht_2.htm
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Die Petition sollte sich auch dafür einsetzen das nur noch ein Auto je Haushalt zugelassen wird, Sonntags Fahrverbot herrscht und künftig Tempo 100 auf den Autobahnen und 30 in der Ortschaften herrscht - das wäre dann nicht nur für die Naherholung und den Lärmschutz toll, sondern auch für Umwelt und Co. Leider ist das ganze aber ein riesiges Millionenschweres Wirtschaftsthema und jedes Auto bringt Geld, jeder LKW zahlt Maut und jede Autobahn zieht mehr Unternehmen an welche Arbeitsplätze sichert. Es wird also nie Schwarz oder Weiss geben - des einen Gewinn ist des anderen Verlust
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    Westflanke
Ich unterstütze die Petition, aber ich vermisse die ebenso wichtige Ablehnung des Tunnels durch den Kottenforst an der Westseite. Beide Projekte müssen gleichzeitig kritisiert werden, denn sie gehören ja zusammen.
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