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Pro

Warum ist die Petition unterstützenswert?

Man kann den mittleren Landkreis Neu-Ulm in der Geburtsversorgung nicht als weißen Fleck in der Landschaft hinterlassen. Es ist wichtig, dass die Bevölkerung vor Ort die Lösungen von Politik/Krankenhausverwaltung akzeptiert und mit trägt. Diese Petition zeigt, das der Schritt einer eventuellen Schließung der Geburtenstation von vielen, sehr vielen Bürgern nicht mitgetragen wird.
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    Das Krankenhaus in Illertissen stärken, nicht schwächen!
Der Raubzug am Mittelzentrum Illertissen geht weiter. Landratsamt, Gesundheitsamt, Finanzamt, die halbe Sparkasse wurden bereits nach Neu-Ulm verlagert. Jetzt muss Schluss sein! Eine Bürgerinitiative e.V. ist nötig. Wer macht mit? Gerhard Reisinger
Quelle: Gerhard Reisinger
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    Quersubventionierung
Warum ist es nicht im Sinne einer Mischkalkulation möglich, dass die Gyn/Geb von anderen, profitableren Abteilungen quersubventioniert wird. Oder sind am Ende die anderen Abteilungen auch nicht profitabler?
Quelle: Susanna Oberdorfer-Bögel
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    Rückzahlung von Fördermitteln?
Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass eine Abteilung für null Euro geschlossen werden kann. In der Regel müssen in solch einem Fall Fördergelder an den Freistaat zurückbezahlt werden. Wurde das schon einmal gegengerechnet bzw. ist das den Gegnern bewusst?
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Weil es sich für alle Beteiligten zu kämpfen lohnt und man nicht immer alles einfach so hinnehmen muß,wie man an den vielen Unterschriften in kürzester Zeit sieht!
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Leider hängt das neue Krankenhausstrukturgesetz (seit dem 01.01.16) wie ein Damoklesschwert gerade über kleinen Klinken in ländlichen Gegenden. Diese abzuschaffen ist eindeutig politisch gewollt. Wirtschaftlichkeit und Privatisierung über Menschlichkeit und Empathie - armes Deutschland! Es bleibt zu hoffen, das die Lokalpolitiker im Landkreis Neu-Ulm ein anderes Gesicht zeigen.
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Liebe Politiker, wenn erstmal geschlossen wurde, ist das mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ein Fehler, der sich so schnell nicht revidieren läßt! Im Gesundheitssystem kann und darf es nicht nur um Geld gehen! Hier geht es um die Gesundheit und schnelle, fachgerechte Versorgung! Die Schließung würde zur Massenabfertigung führen! Die Asylanten, die ebenfalls in diesem Einzugsgebiet leben,werden hier auch ihre Familienplanung fortführen und somit in Krankenhäusern entbinden! Was das dann für die anderen Häuser bedeutet, dürfte auch klar sein! Aufwachen und nachdenken!!!
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    Region mit besonderem Lebens-Wert
In Bayern setzt die CSU auf die Regionen. Ein extra Heimatministerium wurde konzipiert. Bayern lebt von seinen starken selbstbewussten sympathischen Regionen in denen es lebenswert ist. Zum Lebens-Wert gehört auch jungen Familien Sicherheit zu geben in einer für sie ungewöhnlichen fantastischen Situation: einem Kind das Leben zu schenken. Und dies in einer Geburtenstation in Illertissen die einen herausragenden Ruf geniest. Langfristig gesehen ist dies ein Standortvorteil für den südlichen Landkreis, der gerne ein ländlicher sein möchte - aber lebenswert.
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    Ungewissheit schadet Hebammen und Schwangeren
Es ist schon bedauernswert mit anzusehen, dass nicht die Krankenhausverwaltung eine solche Petition für den Erhalt der Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter startet. Jetzt wird schon Druck auf die Angestellten ausgeübt, denen es untersagt ist, Flyer für die Petition an Patienten zu verteilen. Moment...was? Arbeitnehmer dürfen nicht für den Erhalt ihres Arbeitsplatzes eintreten? Die Zeit der Ungewissheit spielt momentan jedenfalls klar für diejenigen, die die Schließung wollen...fragen Sie mal eine Schwangere, die eigentlich im Frühjahr in Illertissen entbinden wollte...die geht woanders hin...
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    www.illertissen-bleibt.de
Hiermit möchte ich alle Unterstützer der Petition auf die neu geschaffen Webseite www.illertissen-bleibt.der:#9d0d15;text-decoration: underline;" href="http://www.illertissen-bleibt.de" rel="nofollow">www.illertissen-bleibt.de hinweisen. Vielen Dank an die Firma Karger, Illertissen !
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    Stiftungsdirektor verängstigt ?
Info: Heute war ein Team von RegioTV vor Ort um über die Entwicklung der Petition zu berichten (Morgen im TV + Internet) Dem Team wurden die Dreharbeiten innerhalb der Klinik untersagt und mußten mit betroffenen Frauen, Hebammen und auch Bgm. Eisen im Freien stattfinden.. Ausgesprochen hat das Drehverbot höchst wahrscheinlich Stiftungesdirektor Michael Gassner selbst. Dies ist nicht nur dumm, sondern zeigt, welche Haltung "unser Michel" zur Unterstützung "seiner" Kliniken hat. Helfen wir Herrn Gassner doch dabei, einen Job zu finden, in dem er angstfrei + ohne Panik arbeiten kann !!
Quelle: D. Heinen, Illertissen
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Die Station muss erhalten bleiben, weil es sich auf Dauer nicht rechnet, junge Familien zu vergraulen. So wird der gefürchtete "strukturschwache ländliche Raum" künstlich produziert, anstatt mit dem vorhandenen Potential zu arbeiten. Außerdem ist in Illertissen die Versorgung sehr viel persönlicher, freundlicher, wärmer und herzlicher, als in manch anderer Geburtsstation. Auch dadurch werden Fehler vermieden und Startprobleme für junge Mütter entstehen erst gar nicht in dem Maß.
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    Rückzahlung von Fördermitteln
Es ist ein Trugschluss zu glauben, dass eine Abteilung für null Euro geschlossen werden kann. In der Regel müssen in solch einem Fall Fördergelder an den Freistaat zurückbezahlt werden. Wurde das schon einmal gegengerechnet bzw. ist das den Gegnern bewusst?
Quelle: Susanna Oberdorfer-Bögel
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    An die Bürger im Norden des Landkreises
Hallo Neu-Ulmer!! Aufgrund des JETZT LAUFENDEN Bürgerbegehrens möchte ich vor allem alle "Nord'ler" darauf hinweisen, dass die beabsichtigte Schließung der Geburtshilfe in Illertissen auch SIE unmittelbar betrifft. Die - noch - guten Entbindungsmöglichkeiten in der Donauklinik werden dann - voraussehbar - durch Zentralisierung, Überlastung (auch des Personals) und "Durchschleuse-Techniken" gerade auch für den "Norden" eine Schlechterstellung in der Geburtshilfe bedeuten !! Ich bitte Sie, dies, neben den wirtschaftlichen Überlegungen, zu bedenken und Ihre Kreisräte darauf hinzuweisen. Danke.
Quelle: D. Heinen, Illertissen
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Contra

Was spricht gegen diese Petition?

    Back to there roots!!!
Ich als gebürtiger Weissenhorner bin ja dafür die Frauenklinik in Weissenhorn wieder aufzumachen. Diese wurde hier jahrelang vernachlässigt! Damit spart man sich einige Millionen, welche denke ich in den Umbau der Illertissener Klinik fliessen müssten.
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    Medizinische Bedenken
Alleine Aus Medizinischer Sicht sollten Geburtshilfestationen ohne Anbindung an eine Kinderklinik nicht gefördert werden. Sollten bei der Geburt unerwartete Komplikationen auftreten, muss das Kind in eine Kinderklinik verlegt werden. Das bedeutet eine Anfahrt von der Rettungswache (5 Min), Aufnahme des Säuglings (10 Min) und der Transport nach UL oder MM. Selbst die Signalfahrt ist hier mit 20-30 Min zu bewerten, da mit einem Inkubator nicht so schnell gefahren werden kann. Es vergehen also im Idealfall 35 Minuten! Von der Trennung der Mutter vom Kind da diese im normalfall nicht verlegt wird!
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Es kursieren viele Gerüchte. Da behaupten die Angestellten die Station werde auf jeden Fall geschlossen. Herr Freudenberger dementierte dies gestern. Fakt ist: Es ist noch nichts entschieden. Also wozu die ganze Aufregung? Hier soll wohl systematisch die Bevölkerung bzw. die Schwangeren verunsichert werden, damit die Forderungen durchgesetzt werden. Das ist ja gruselig, wie den Frauen Angst gemacht wird. Das sie angeblich dann ihre Kinder im Krankenwagen oder auf dem Gang gebären müssten. Panikmache sonst nichts.
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Jährlicher Verlust in Millionenhöhe. Das Defizit müssen die Steuerzahler des Landkreises Neu-Ulm und alle Versicherten durch ihre Beiträge ausgleichen. Wenn Unternehmen oder Abteilungen nur rote Zahlen schreiben, sind sie nicht wirtschaftlich. Hierfür kann nicht die Allgemeinheit herangezogen werden.
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Wenn die Station in Illertissen erhalten wird, dann wir die in Neu-Ulm geschlossen. Wird dann auch wieder eine Petition gestartet um diese Arbeitsplätze zu erhalten. Oder wird das dann eben als notwendiges Übel hingenommen? In Neu-Ulm würden mehr Menschen ihren Arbeitsplatz verlieren. Neu-Ulm hat mehr Geburten und arbeitet wirtschaftlicher.
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Ich kann verstehen, dass die Betroffenen beunruhigt sind. Aber dass die Hebammen den Klinikdirektor und die Vorgesetzten seit mehreren Tagen in den Medien bloßstellen macht deren Situation nicht besser. In der Illertisser Zeitung zu behaupten die Verantwortlichen seien unfähig, finde ich sehr gewagt. Vorallem vordem Hintergrund, dass diese Verantwortlichen möglicherweise meinen Arbeitsplatz sichern und sich für den Erhalt der Station einsetzen. Es ist wohl weniger Gefühl und Emotionen gefragt als ein bisschen mehr Köpfchen und Cleverness.
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Wer die Unterschriften ansieht, kann sehen das die meisten anonym abgegeben wurden. Die meisten der 5000 Unterschriften tragen keinen Namen. Stehen die Leute doch nicht hinter ihrer Meinung? Oder wer gibt die vielen anonymen Unterschriften ab nur damit die Quote erreicht wird?
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Tatsache ist: Es ist nichts entschieden. Warum die ganze Hysterie? Hier werden doch eher die Bevölkerung bzw. die Schwangeren verunsichert, oder? Bloß damit die Forderungen durchkommen sollen. Das ist furchtbar, wie Frauen verängstigt werden. Niemand muss seine Kinder im Sanka oder auf dem Gang gebären.
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In Illertissen wurde doch schon vor Jahren die Chirurgie geschlossen. Somit sind ist es auch nicht möglich einen Kaiserschnitt durchzuführen. Eine Abteilung die nur die normalen und einfachen Geburten durchführen kann, macht wenig Sinn.
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Also ich bezweifle auch, wie andere vor mir, dass die Hebammen sich einen Gefallen tun, wenn sie den Direktor und die Vorgesetzten in der Zeitung als unfähig bezeichnen. Dieses Verhalten kann sich vielleicht noch als Boomerang erweisen. Ich würde es mich jedenfalls nicht trauen, über meinen Vorgesetzten so zu sprechen.
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Wer die Sachlage verfolgt hat, weiß dass der Direktor über eine Schließung oder einen Erhalt der Station nicht eigenmächtig bestimmen kann. Diese Entscheidung trifft der Kreistag, wie dies Landrat Freudenberger im Interview mit RegioTV erklärt hat. Den Direktor nun an den Prager zu stellen und ihn öffentlich bloßzustellen ist weder professionell noch fair. Jeder wäre vor einem Interview mit den Medien aufgeregt, so dass es unfair ist, dem Direktor dies nun vorzuwerfen. Öffentlich dazu aufzurufen, man möge dem Direktor zu einer neuen Stelle verhelfen, ihn zu entlassen, ist nicht sachdienlich.
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